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22.03.2020

Corona-Krisenwoche: Finde alle Liquiditätshilfen

Wir zeigen dir, welche Hilfen du jetzt in Anspruch nehmen kannst, um die Krise zu meistern. Kleine und mittlere Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler sind von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie aktuell besonders betroffen. Betriebsschließungen, Umsatzeinbrüche und eine ungewisse Perspektive belasten Unternehmer und Arbeitgeber.

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Unsere Titel-Themen der Woche

Covid-19: EIC Accelerator vergibt 164 Mio. EUR an innovative KMU

KMU, die mit Technologien und Innovationen bei der Behandlung, Prüfung, Überwachung oder bei anderen Aspekten des Coronavirus-Ausbruchs helfen könnten, fordert die Europäische Kommission aktuell zur Bewerbung im European Innovation Council auf. Der erste Aufruf in der 2. Runde endete am 18. März 2020. Die nächste Einreichungsfrist in der aktuellen Finanzierungsrunde ist der 19. Mai 2020 17:00 Uhr Brüsseler Zeit. Alle Informationen für deine Teilnahme erfährst du hier.

Home Office: Methoden und Tools für Remote Work

Welche rechtlichen Bestimmungen gelten im Home Office? Welche Methoden und Tools kann ich nutzen? Wir beantworten wesentliche Fragen zu mobiler Arbeit für Freiberufler und von der aktuellen Coronakrise betroffene Unternehmen in unserem Homeoffice-Check.

Liquiditätshilfen für Unternehmen in der Corona-Krise

Unternehmen und Freiberufler, die von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona Pandemie betroffen sind, können auf Unterstützungsmaßnahmen im Schutzschildpaket der Bundesregierung zugreifen. Wir erklären, welche Liquiditätshilfen du in Anspruch nehmen kannst und geben einen Überblick zu Steuererleichterungen, Kurzarbeitergeld und Betriebsmitteldarlehen

Entschädigung nach Infektionsschutzgesetz: Wann habe ich Anspruch?

Viele Unternehmen haben im Zuge der aktuellen Corona-Krise aufgrund behördlicher Anordnung ihr Tagesgeschäft einstellen müssen. Unklar ist, ob und wann in solchen Fällen ein Entschädigungsanspruch nach § 56 Infektionsschutzgesetz besteht. Erfahre hier mehr zu den Voraussetzungen, der Höhe der Entschädigung und warum die Einzelfallprüfung so wichtig ist.

Corona-Hilfen: Notfallfonds in Milliardenhöhe für Soloselbstständige

Die Bundesregierung plant aktuell einen Notfallfonds für Kleinstunternehmen und Soloselbstständige im hohen zweistelligen Milliardenbereich. Damit sollen die mehr als 2,5 Millionen Kleinstunternehmen in der Corona-Krise mit u.a. Betriebsmittelhilfen unterstützt werden. Einzelheiten zum geplanten Hilfsfonds liest du in unserem Bericht.

Kurzarbeitergeld: Fragen und Antworten

Viele Unternehmen setzen in der aktuellen Corona-Krise ihre Belegschaft auf Kurzarbeit. Wir beantworten wichtige Fragen zum Kurzarbeitergeld. Erfahre hier, welche Voraussetzungen du konkret erfüllen musst, um Kurzarbeitergeld zu erhalten, wie hoch das Kurzarbeitergeld ist und wie du unbürokratisch deinen Antrag stellst.

Newsticker: Was sonst noch passiert ist

Leasingverträge: Stundung, Beitrags-Reduzierung und Förderhilfen / Recht und Steuern

Wer sein gastronomisches Gewerbe aktuell unter behördlicher Anordnung hat schließen müssen, ist deshalb noch lange nicht von seinen laufenden Verpflichtungen entbunden. Dazu zählen auch Leasingverträge. Wenn Umsätze ausbleiben, laufende Leasingverträge aber weiter bedient werden wollen, wie können sich Unternehmer dann verhalten? Ralf Marquardt, Geschäftsführer des Hamburger Unternehmens FML Finanzierungs- und Mobilien Leasing, gibt dir hierfür nützliche Tipps in der aktuellen Ausgabe von Tophotel.

Betriebsschließung: GEMA verzichtet auf Gebühren in der Corona-Krise / Urheberrecht

Laufende Verpflichtungen haben selbstständige Cafébetreiber, Bar- und Clubbesitzer auch gegenüber der GEMA, selbst wenn ihr Geschäft derzeit ruhen muss. Die GEMA hat sich nun an ihre Geschäftskunden gewandt und diesbezügliche Erleichterungen angekündigt. So sollen Monats-, Quartals- und Jahresverträge für Lizenznehmer einstweilen ruhen und zwar für den Zeitraum, in dem diese ihren Betrieb aufgrund behördlicher Anordnungen zur Eindämmung der Pandemie-Ausbreitung schließen mussten. Diese Maßnahme gilt laut GEMA rückwirkend ab dem 16. März 2020. Die vollständige Mitteilung der GEMA kannst du hier nachlesen.

Händlerbund-Studie: Auch Online-Handel leidet in der Corona-Krise / E-Commerce

Wie wirkt sich die Corona-Pandemie abseits von Amazon auf den Online-Handel aus? Laut einer aktuellen Studie des Händlerbunds zeigt sich die Mehrheit der Händler (70 Prozent) geschäftlich betroffen. Mehr als jeder zweite Händler (55 Prozent) sieht negative Konsequenzen für das Geschäft. Lediglich fast jeder zehnte (9 Prozent) meint, die Coronakrise sei gut für das Geschäft. Jeder dritte Händler glaubt indes, dass die aktuelle Situation weder gute noch schlechte Auswirkungen auf das Geschäft habe. Die Ergebnisse der Studie hat ONLINEHÄNDLER NEWS für dich zusammengefasst.

Wie Einzelhändler über Instagram ihre Produkte auch in Corona-Zeiten an die Kunden bringen / Commerce, Social Media

Plötzliche Ladenschließungen stellen stationäre Händler derzeit überall in Deutschland vor Vertriebsschwierigkeiten. Einige gehen dabei kreative neue Wege und entdecken Instagram als digitalen Shopping-Kanal, wo sie ihre Produkte über Kommentare oder Direktnachrichten an die Kunden bringen. OMR stellt dir kreative Händler vor, die sich in der Krise schnell anpassen.

LinkedIn launcht Conversation Ads / Social Media Marketing

Customer Engagement und Direktnachrichten gewinnen auch für die Social Media Plattform LinkedIn zunehmend an Bedeutung. Das unterstreicht eine neue Version von Ads, die aktuell ausgerollt werden. Die sogenannten Conversation Ads sollen via CTA Buttons zu mehr Interaktionen anregen, die Qualität von Konversationen steigern und Zielgruppen genauer zu analysieren helfen. LinkedIn stellt dir hierfür eine große Auswahl von Buttons zur Verfügung, so z.B. die CTAs Newsletter abonnieren, Für Webinar anmelden, Website besuchen oder Mehr erfahren. Wie du Conversation Ads auch für deine Zielgruppe einsetzen kannst, erklärt ONLINEMARKETING.DE.

Business-Banking in der Corona-Krise mit dem FinTech Penta / Geschäftskonto

Mitten in der Coronakrise hat das FinTech Penta seine bislang größte Finanzierungsrunde abgeschlossen. Neue und alte Investoren steckten insgesamt 18,5 Millionen Euro in das Berliner Geschäftskonten-Startup. Das berichtet in dieser Woche Gründerszene. Penta ist als Anbieter eines Geschäftskontos für Unternehmen längst keine Unbekannte mehr. Zahlreiche Kooperationen mit z.B. Sumup oder Iwoca  haben das Angebotsportfolio des Finanzdienstleisters außerdem erweitert und gestatten Unternehmen bargeldlose Bezahlmöglichkeiten oder die Aussicht auf einen Firmenkredit. Wie T3n weiterhin berichtet, ist das Engagement des Banking und Financing Dienstleisters damit aber noch nicht erschöpft. Weil die bisher existierende Unterstützung durch begünstigte Kredite und Kurzarbeitergeld nicht ausreichend sei, hat Penta eine eigene Petition gestartet, um sich für weitere Notfallhilfen für KMU und Freiberufler einzusetzen. 

Über den Autor
Kathleen Händel

Kathleen Händel

Die studierte Kulturwissenschaftlerin arbeitet seit ihrem Master als Redakteur u.a. in den Bereichen Tourismus, für verschiedene Stiftungen und Kommunikationsagenturen. Die Themen responsible tourism, innovative Entwicklungskonzepte und eine nachhaltige economy 4.0 bildeten ihre bisherigen redaktionellen Schwerpunkte. Im unternehmenswelt.de Team schreibt sie seit 2018 u.a. über die digitale Evolution durch Bitcoin, Blockchain und deren gesellschaftliche Bedeutungen. Seit 2019 verantwortet Kathleen Händel den Content-Bereich auf unternehmenswelt.de.