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11.11.2018

Unternehmernews der Woche 45/2018

Diese Woche heißt es auf zum Barcamp für Social Entrepreneurs am 16. November während der Gründerwoche Deutschland. Wir erklären außerdem, wie Sie trotz Gründerförderung von der Agentur für Arbeit mit nichtselbständiger Arbeit dazu verdienen können. Welche Themen aus der Online-Welt und rund um Gründung & Unternehmertum Sie nicht verpassen sollten, lesen Sie hier.

Businesscamp Bonn für Gründer von Sozialunternehmen am 16. November

Sozialunternehmer aus der Region kennenlernen, die berufliche Selbständigkeit voranbringen und Wissen austauschen. Das können Gründer beim Businesscamp Bonn, das am 16. November zum Thema Social Entrepreneurship stattfindet. Ein definitives Programm entsteht erst am Veranstaltungstag, da das Event als Barcamp stattfindet. Lesen Sie hier mehr zum Businesscamp Bonn.

Gründungszuschuss: Minijob erlaubt

Mit dem Gründungszuschuss unterstützt die Agentur für Arbeit ALG I-Empfänger, die in die Selbständigkeit starten. Wer den Zuschuss erhält, muss mindestens 15 Stunden Arbeit in der Woche in die selbständige Tätigkeit investieren. Wer mit einem Minijob etwas dazu verdienen muss, kann das unter bestimmten Bedingungen tun. Erfahren Sie, was beim Gründungszuschuss und Minijob gilt.

Online-News

Paypal dringt mit dem Businesskredit für Onlinehändler weiter ins europäische Bankengeschäft vor, Elon Musk räumt seinen Posten als Verwaltungsratsvorsitzender zugunsten von Robyn Denholm, Parship darf sich nach einem Gerichtsurteil nicht mehr „Deutschlands größte Partnervermittlung“ nennen und in Youtube-Erklärvideos schlummert großes Marketingpotential. Mehr dazu lesen Sie in unseren Online News der Woche.

Gründer- und Unternehmernews kurz & knapp

Zum 1. Januar 2019 tritt ein neuer Mindestlohn in Kraft

Ab Januar 2019 haben Arbeitnehmer Anspruch auf einen Mindestlohn von 9,19 Euro pro Stunde, ab 2020 soll er auf 9,35 Euro steigen. Ende Oktober besiegelte das Bundeskabinett diesen Vorschlag der Mindestlohnkommission. Unterdessen sorgt die Forderung von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) nach zwölf Euro Mindestlohn für rege Diskussion. Karl-Sebastian Schulte, der Vertreter des Handwerks in der Mindestlohnkommission kritisiert, dass Scholz die Verhandlungen nicht der Kommission überlässt, teilt die Deutsche Handwerkszeitung mit. 

Digitalisierung im Handwerk und mangelnde unternehmerische Fähigkeiten

Die Digitalisierung ist in aller Munde. Ein Berührungspunkt für kleine Betriebe und Handwerker sind Online-Portale, über die sie Aufträge einwerben. Der ehemalige Geschäftsführer der Handwerkskammer Stuttgart Franz Falk, sieht die Vorteile für den Vertrieb, aber auch die befürchtete Abhängigkeit kleiner Betriebe von den Plattformen. Ungeachtet von Digitalisiserunfsfragen plädiert Falk dafür, dass Handwerksunternehmer ihre unternehmerischen Fähigkeiten ausbauen, um die betrieblichen Abläufe zu verbessern. Lesen Sie mehr in einem Interview im Handwerk-Magazin

Abnehmender Trend zu Selbständigkeit bei Zahnärzten

Niedergelassene Ärzte in eigenen Praxen sind ein klassischer Fall von Freiberuflichkeit. Bei Zahnärzten, so die Kassenärztliche Bundesvereinigung, gibt es allerdings derzeit einen von Investoren mit ihrem Geschäftsmodell der zahnärztlichen Versorgungszentren getriebenen Trend hin zu weniger selbständigen Zahnarztpraxen. Analysten berichten von der zunehmenden Scheu junger Zahnärzte vor der Selbständigkeit. Die Probleme, die sich durch das für Investoren attraktive Geschäftsmodell mit angestellten Ärzten ergeben, bespricht die Frankfurter Allgemeine Zeitung

Über den Autor
Ulrike Schult

Ulrike Schult

Die Autorin ist als Redakteurin im Team von unternehmenswelt.de tätig. Zuvor beriet Ulrike Schult in Leipzig Studierende zum Einstieg ins Berufsleben und organisiert momentan unter anderem an der Fachhochschule ein überfachliches Qualifizierungsprogramm für Doktoranden aus den Ingenieurswissenschaften und anderen Bereichen.