17.02.2021

Suchmaschinenoptimierung: Frühjahrsputz für deine Website planen

Google Core Update, Page Experience Update und die Core Web Vitals: Diesen Standards muss deine Website ab 2021 entsprechen, um weit oben zu ranken. Mit einem Frühjahrsputz auf deiner Homepage oder im Online-Shop fällst du in den Suchergebnissen positiv ins Auge. Wir zeigen, welche Bereiche in der Überarbeitung besonders wichtig sind.

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5 Tipps für die strategische Überarbeitung von Website und Online-Shop

1. Markt analysieren

Am Beginn jeder Überarbeitung sollte der Blick über den Tellerrand gehen. Schau dir an, wie sich deine engsten Mitbewerber präsentieren. Geht es um Sichtbarkeit im Netz, spielen alle relevanten Anbieter eine Rolle. Das bedeutet sämtliche Webseiten, die über dein "Thema" digital publizieren, sind einen Blick wert. Wo liegt dein Alleinstellungsmerkmal? Finde heraus, wie du dich am besten abgrenzen kannst. Das ist der Startschuss für eine Überarbeitung deiner Online-Inhalte. 

2. Ziele definieren

Abseits von Abgrenzung spielt selbstverständlich dein eigenes Markenbewusstsein eine wesentliche Rolle, um Kunden zu gewinnen und zu binden. Deine Website ist dein digitales Aushängeschild für dich und dein Produkt. Bevor du den Relaunch konkreter Inhalte startest, solltest du deine Ziele (neu) definieren:

  • Was ist die Kernaussage deiner Website/Blog?
  • Nach welchen Prioritäten organisierst du deinen Online-Shop?
  • Was sollen Besucher auf der Startseite sofort wahrnehmen?
  • Welche Informationen stellst du in den einzelnen Menuepunkten bereit? 

3. Schwachstellen finden

Schau dir an, wie deine Inhalte aktuell performen. Das geht am einfachsten mit Analyse Tools wie Google Analytics. Hier kannst du sehen, welche Inhalte besonders häufig von Nutzern aufgerufen werden und welche wiederum weniger Leserclicks generieren. Die Absprungrate (Bounce Rate) gibt dir Aufschluss darüber, welche Seiten zuerst überarbeitet werden sollten. Je höher die Bounce Rate, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass deine Kunden den hier gelieferten Content als wenig relevant einstufen. Das erinnert dich an Punkt 2 deiner Überarbeitungsstrategie "Ziele definieren": Du willst, dass Kunden bei dir finden, was sie suchen. Schärfe deine Inhalte diesbezüglich an den entsprechenden Stellen nach, z.B. durch eine neue Keywordrecherche.

4. Inhalte aktualisieren

Hast du die entsprechenden Bereiche (Seiten und Unterseiten) auf deiner Website zur Überarbeitung festgelegt, kannst du mit der SEO-optimierten Eingabe starten. Du hast nur einen ersten Eindruck. Das Google Snippet mit den Informationen zu deiner Website ist das Erste, was Nutzer wahrnehmen, wenn du als relevantes Suchergebnis nach einer Anfrage erscheinst. Die Hauptkeywords für dein Angebot sollten in die Meta-Title und Descriptions mit aufgenommen. werden.

Gehst du an die Bearbeitung einzelner Seiten und Unterseiten, ist neben der Bereitstellung von Unique Content auch die optische Platzierung deiner Inhalte entscheidend für dein Google Ranking. Achte auf die Verwendung von H1-H6 Überschriften zur Hervorhebung deiner wichtigsten Aussagen in absteigender Relevanz und eine nutzerfreundliche Textformattierung in sinnvolle Abschnitte.

Sorge dafür, dass der Wert deiner Informationen, die du auf der Hauptseite bereitstellst, durch interne Verlinkungen an Tiefe gewinnt. Auch hier solltest du immer mit den relevanten Keywords arbeiten. 

Im Zuge der seit Dezember 2020 und im Laufe des Jahres noch ausstehenden Google Updates gilt es zudem für ein optisch einwandfreies Nutzererlebnis zu sorgen. Unscharfe Bilder, lange Ladezeiten oder Websiten ohne SSL-Zertifikat werden in Zukunft abgestraft.

5. Externe Website Ranking-Faktoren: Google Updates kennen

Google Core Update im Dezember 2020

Bereits Ende Dezember hat Google mit dem Ausrollen eines Core Updates begonnen, im Zuge dessen die Struktur online bereitgestellter Inhalte, deren relevante Beschreibungen sowie Überschriften für das Ranking noch stärker ins Gewicht fallen. Anbieter, die versuchen durch Clickbaiting auf sinnentfernten Content zu leiten, straft die Suchmaschine in Zukunft ab. Denn darin erkennt Google eine Irreführung des Nutzers.

Mobile-First und Signal Page Experience ab 2021

Damit nicht genug, stehen im Frühling mit der Mobile-Only-Indexierung und dem Page Experience Update weitere Neuerungen ins Haus, die eine Überarbeitung deiner Website anraten.

Ab März 2021 stellt Google mobil indexierte Seiten als Grundlage für die jeweils ausgespielten Suchergebnisse. Inhalte, Bilder, Videos oder Seitenelemente, die dann nicht mobil aufrufbar sind, werden nicht mehr indexiert. Hast du deine Website mit einem kostenlosen Website-Tool erstellt, kannst du davon ausgehen, dass deine Homepage oder dein Online-Shop den neuen Anforderungen genügen. Insbesondere WordPress User sind hier auf der sicheren Seite.

Im Mai 2021 soll schließlich das Page Experience Update folgen. Signal Page Experience fußt im Kern auf den sogenannten Core Web Vitals, die eine "gesunde Website" ausmachen. Dazu zählen z.B. konkret die Ladezeit einzelner Seiten, die Interaktivität von Seiten sowie Stabilität und Qualität deiner visuellen Inhalte.

Weitere geplante Core Updates im Jahresverlauf sind u.a. die Passagen-Indexierung von weniger strukturierten, umfangreichen Webseiten, Aktualisierungen in Google Maps, Verbesserungen beim Sprachverständnis durch Künstliche Intelligenz sowie der Ausbau von Augmented Reality-Funktionen.

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Über den Autor
Kathleen Händel

Kathleen Händel

Kathleen schreibt seit 2018 im Magazin von Unternehmenswelt. Neue Ideen und Konzepte, disruptive Technologien und nachhaltiges Unternehmertum bilden ihre Interessenschwerpunkte. Zuvor war Kathleen als Redakteur für die Social Startup-Szene, verschiedene Stiftungen und Kommunikationsagenturen tätig.

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