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29.12.2010

Weltweites Geschäftsklima: Deutschland auf Platz 21

Ob in Europa, Asien oder Afrika - überall gibt es verschiedene rechtliche und wirtschaftliche Voraussetzungen, die den Handel beeinflussen, die Bedingungen für den Wettbewerb festlegen und bestimmen, wie Unternehmensgründungen erfolgen können. Eine Untersuchung der Weltbank zum Geschäftsklima zeigt, wo es sich weltweit am besten gründen lässt und wo man gute Bedingungen zum Geschäftemachen vorfindet.

Ob in Europa, Asien oder Afrika - überall gibt es verschiedene rechtliche und wirtschaftliche Voraussetzungen, die den Handel beeinflussen, die Bedingungen für den Wettbewerb festlegen und bestimmen, wie Unternehmensgründungen erfolgen können. Eine Untersuchung der Weltbank zum Geschäftsklima zeigt, wo es sich weltweit am besten gründen lässt und wo man gute Bedingungen zum Geschäftemachen vorfindet.

Bei der durch die Weltbank durchgeführten Analyse "Doing Business 2011" wurde das Geschäftsklima von insgesamt 183 Ländern untersucht. Das Ergebnis ist eindeutig: In Singapur herrscht das weltweit beste Geschäftsklima. Gefolgt wird der südostasiatische Stadtstaat von Hongkong, Neuseeland, Großbritannien und den USA. Dass das Geschäftsklima auch in Deutschland nicht schlecht ist, aber noch Optimierungsbedarf bezüglich der Gründungsbedingungen besteht, beweist der 21. Platz.

Laut Untersuchung finden sich in Zentralafrika die schlechtesten Geschäftsbedingungen vor: Tschad belegte den letzten Platz im Ranking. Der einzige Wermutstropfen für Afrika: Ein Wandel scheint in Sicht, denn schließlich lag von den Ländern, in denen sich die Geschäftslage im letzten Jahr verbessert hatte, ein Drittel in Afrika. Dass vor allem ein transparentes Regelwerk und vereinfachte Richtlinien maßgeblich zu einer höheren Gründertätigkeit beitragen, das scheinen viele Staaten erkannt zu haben. Wie die Studie deutlich macht, haben im letzten Jahr 117 Staaten insgesamt 216 Reformen durchgeführt, mit denen eine Existenzgründung vereinfacht, die Transparenz ermöglicht sowie die Fragen nach Eigentumsrechten geklärt wurden.

Über den Autor

Verena Freese