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25.01.2011

Förderung der Forschung und Entwicklung im Mittelstand

Nach dem Jahreswechsel haben gute Vorsätze und Pläne für das neue Jahr stets Hochkonjunktur. Auch Wirtschaft und Politik bleiben davon nicht verschont und setzen mit der jetzt gestarteten Technologieoffensive in diesem Jahr auf Innovationsförderung und Stärkung wirtschaftlicher Impulse. Besonders für mittelständische Unternehmen sollen mehr Anreize geschaffen werden, Forschung und Entwicklung voranzutreiben.

Nach dem Jahreswechsel haben gute Vorsätze und Pläne für das neue Jahr stets Hochkonjunktur. Auch Wirtschaft und Politik bleiben davon nicht verschont und setzen mit der jetzt gestarteten Technologieoffensive in diesem Jahr auf Innovationsförderung und Stärkung wirtschaftlicher Impulse. Besonders für mittelständische Unternehmen sollen mehr Anreize geschaffen werden, Forschung und Entwicklung voranzutreiben.

Dass der Wirtschaftsstandort Deutschland vor allem auf neue Technologien und Forschung setzt, zeigen aktuelle Zahlen. Wie die gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) vermeldete, sind die Ausgaben für FuE trotz Krise enorm gestiegen. Mit der Summe von 66,5 Mrd. Euro wendete Deutschland in absoluten Zahlen mehr als jedes andere Land in Europa auf (an zweiter Stelle folgt Frankreich mit 39,4 Mrd. Euro). Mit der neuen Technologieoffensive will das Bundeswirtschaftsministerium diesen Trend fortsetzen. Bundeswirtschaftsminister Brüderle betonte dabei, dass es einer Verbesserung der Rahmenbedingungen bei FuE vor allem im Mittelstand bedürfe.

Mittelständische Unternehmen gehen oftmals ein hohes wirtschaftliches Risiko ein und übernehmen Verantwortung, verfügen jedoch nicht immer über die finanziellen Mittel, die für eine Investition in FuE notwendig wären. Der Bund werde hier Unterstützung leisten, so Brüderle. Mit der Offensive setzt man außerdem auf einen besseren Schutz des geistigen Eigentums, die beschleunigte Einführung des EU-Patents sowie auf die Förderung von Innovationen durch Nutzung der Einkäuferrolle des Staates. Besonders gefördert werden sollen außerdem Schlüsseltechnologien wie zum Beispiel Energietechnologien, Luft- und Raumfahrt und Informations- und Kommunikationstechnologien. Weiterhin soll die Offensive bestehende Mängel beheben, beispielsweise in den Bereichen Wissenstransfer, Technologieakzeptanz oder im Bildungswesen.

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Kristin Lux