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10.01.2014

Für Unternehmen: SEPA-Umstellung kommt später

Die EU-Kommission und der Binnenmarktkommissar Michel Barnier haben eine Verlängerung der Übergangszeit für die Einführung der SEPA-Überweisungen beschlossen. Eigentlich sollten zum 1. Februar 2014 für alle Unternehmen die europaeinheitlichen Überweisungen verpflichtend eingeführt werden. Nun haben Unternehmer bis zum 1. August Zeit auf SEPA-Überweisungen umzustellen.

Die EU-Kommission hat eine Verlängerung der Übergangszeit für die Einführung der SEPA-Überweisungen beschlossen. Eigentlich sollten zum 1. Februar 2014 für alle Unternehmen die europaeinheitlichen Überweisungen verpflichtend eingeführt werden. Nun haben Unternehmer bis zum 1. August Zeit auf SEPA-Überweisungen umzustellen.

Binnenmarktkommissar Michel Barnier sagte, dass er bedaure, dies tun zu müssen. Es sei aber notwendig, "um mögliche Risiken einer Störung des Zahlungsverkehrs zu verhindern, die besonders für Verbraucher und kleine und mittlere Unternehmen Folgen haben könnten". Den viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) habe die Umstellung auf das neue Überweisungsverfahren noch nicht vollends abgeschlossen. Dadurch sei ein "reibungsloser Übergang" zum SEPA-System nicht mehr möglich gewesen.

Ziel der Umstellung auf SEPA ist es, einen einheitlichen Zahlungsraum in Europa zu schaffen und dadurch internationale Überweisungen zu vereinfachen. Neben den EU-Staaten sind Monaco, Island, Norwegen, Liechtenstein und die Schweiz an diesem Zahlungsraum beteiligt.

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Sven Philipp