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22.03.2011

Deutsche Franchise-Wirtschaft wächst

Wer eine Unternehmensgründung plant und so den Weg in die Selbstständigkeit geht, braucht eine Geschäftsidee. Wer sich dabei für die Nutzung eines Franchise-Systems entscheidet, bedient sich eines bereits ausgearbeiteten Konzepts und einer bestehenden Marke. Auch wenn dafür zum Teil beachtliche Gebühren erhoben werden, kommt Franchising bei den Deutschen gut an: Die Franchise-Wirtschaft ist 2010 weiter gewachsen.

Wer eine Unternehmensgründung plant und so den Weg in die Selbstständigkeit geht, braucht eine Geschäftsidee. Wer sich dabei für die Nutzung eines Franchise-Systems entscheidet, bedient sich eines bereits ausgearbeiteten Konzepts und einer bestehenden Marke. Auch wenn dafür zum Teil beachtliche Gebühren erhoben werden, kommt Franchising bei den Deutschen gut an: Die Franchise-Wirtschaft ist 2010 weiter gewachsen.

Wie der Deutsche Franchise-Verband mitteilt, gibt es einen deutlichen Anstieg bei der Zahl der Franchisenehmer zu verzeichnen. Derzeit gibt es insgesamt rund 463.000 Franchise-Beschäftigte. Diese sind bei etwa 65.500 Franchisenehmern angestellt - ein Plus von 7,4 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Was die Anzahl der Franchise-Systeme angeht, so blieb die Zahl konstant bei 980. Die Franchise-Wirtschaft konnte 2010 einen Gesamtumsatz von 55 Milliarden Euro erwirtschaften. Hier ist ein Plus von 15 % im Vergleich zum Vorjahr auszumachen.

Die Untersuchung gibt auch Aufschluss zur Branchenaufteilung. 46 % der Franchise-Systeme sind dem Dienstleistungsbereich zuzuordnen, 32 % gehören zum Handel, 15 % zum Gastgewerbe und 7 % stammen aus dem Handwerk. Torben L. Brodersen, Geschäftsführer des DFV zeigt sich mit der Entwicklung sehr zufrieden. Die Zahlen machen deutlich, dass Franchising für viele attraktiv ist, sich unabhängig von konjunkturellen Entwicklungen etabliert und mit seinen Zuwächsen beim Umsatz zu einem wichtigen Bestandteil der deutschen Gesamtwirtschaft wird, so Brodersen.

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Kristin Lux