24.01.2014

unternehmenswelt Gründer-Story "Markus Eberhard"

"Jetzt kommt was Paradoxes. Konkurrenz blende ich aus."

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Sänger, Schauspieler, Coach und ein eigener Wikipedia-Artikel. Markus Eberhard hat in seinem Leben verschiedene Entwicklungen durchlaufen. Einer dieser Entwicklungen war der Schritte zum Coach und Berater. Er machte sich selbstständig und berät seit dem Künstler, Führungskräfte und alle, die sich in den Bereichen Stimme, Rhetorik, Präsentation, Werte und Erfolg weiterentwickeln wollen. Seine Gründer-Story exklusiv auf unternehmenswelt.de

unternehmenswelt Gründer-Story

1. Wie sind Sie auf den Namen Ihres Unternehmens gekommen?

Markus Eberhard: Mein eigener Name mußte ganz unbedingt mein Firmenname sein. Meine Karriere als Schauspieler ist und war der Türöffner und die Basis für meine Kontakte. Was ich als Präsentationstrainer und Stimmtrainer tue, kommt aus meiner Erfahrung auf der Bühne und vor der Kamera. Heute arbeite ich selten mit Künstlern, was ich sehr spannend finde.

2. Existenzgründung beschlossen: Was haben Sie als allererstes gemacht?

Markus Eberhard: Nach ein paar Tagen mit offiziellen Erledigungen habe ich ein paar Freunde, deren Meinung mir wichtg war, informiert und sie zum Abendessen eingeladen. Wir saßen dann um einen großen Zeichenblock und jeder hat so seine Ideen zu meinen künftigen Kunden ausgebreitet. Das war so inspirierend und heute noch habe ich es nicht geschafft alle Ideen umzusetzen. Es waren einfach so viele.

3. Wo sehen Sie derzeit noch Schwachstellen?

Markus Eberhard: Ich verdiene noch zu wenig , um mir eine Sekretärin leisten zu können. In der Tat würde mir dann einiges leichter fallen und der Bürokram hinge nicht so hinterher, wie er es tut.

4. Gibt es Unternehmen oder Konzepte, die Ihnen als Vorbilder dienen?

Markus Eberhard: Jetzt kommt was Paradoxes. Konkurrenz blende ich aus. Ich weiß, da murren jetzt ein paar, aber so ist es leichter für mich. Ich vergleiche zu schnell und verliere das, was mich einzigartig macht, zu schnell aus den Augen. Generell sehe ich natürlich Ideen, Auftritte, Flyer von anderen Firmen und sehe sie mal an, aber ich studiere sie nicht extra oder suche sie. Ich habe ein sehr klares Bild von dem, was ich wie machen möchte. Nur weil "Stimme" auf einem Flyer steht heißt das nicht, dass da jemand das gleiche macht, wie ich. Ich bin in dem Bereich furchtbar pingelig und wenn mir da jemand mit dem Korken zwischen den Zähnen kommt oder mir etwas von "Stütze" erzählen möchte, da werde ich ganz ungnädig.

5. Wie haben Sie Ihr Unternehmen finanziert?

Markus Eberhard: Da hatte ich keine Schwierigkeiten, ich brauchte weder große Maschinen oder so was. Mein Büro hatte ich bereits und selbständiges arbeiten war ich als Künstler schon immer gewohnt. Allerdings muss ich sagen, bei meinem Arbeitsstil mußte ich dazulernen und das Niveau kräftig anheben.

6. Wie haben Sie sich über die Möglichkeit von Fördermitteln und Gründungszuschuss informiert?

Markus Eberhard: Das Arbeitsamt gab mir eine ganze Ladung von Infomaterial, Freunde, das internet, das landete alles in einer Kiste. Aber das Hilfreichste waren einige IHK Seminare. Der direkte Kontakt mit anderen Seminarteilnehmern und mit Referenten, die sich immer über den aktuellen Stand informieren, war klasse.

7. Wie machen Sie auf sich aufmerksam?

Markus Eberhard: Ich habe Flyer, lege die aber nicht aus, sondern übergebe sie fast ausschließlich persönlich. Ich gehe, wahrscheinlich zu selten, zu Businesstreffen. Ab und an gibt es da eine Möglichkeit etwas aus seiner Arbeit zu präsentieren. Ich bin im persönlichen Kontakt am besten. Und ich verschicke keine Newsletter, ich selbst klicke sie weg, also warum sollten andere das anders machen?

8. Hat Ihre Standortwahl Einfluss auf Ihr Unternehmen?

Markus Eberhard: Ich denke schon. In München oder Berlin hätte ich mehr Stress. In Bad Tölz arbeite ich vor mich hin und wenn ich die Koffer packen muss, dann packe ich sie. Ich könnte vielleicht woanders mehr verdienen, aber wie schon gesagt, ich brauche auch meine Ruhe und das Schielen, wie es die anderen machen, davon halte ich nichts.

9. Planen Sie die Zusammenarbeit mit anderen Geschäftspartnern oder Kooperationen? Wenn ja, in welcher Form? Wenn nein, warum nicht?

Markus Eberhard: Zusammenarbeiten ergeben sich, oder sie ergeben sich nicht. Ich habe ein paar Versuche gestartet, ein paar gingen schief, ein paar laufen gut. Der Bauch entscheidet. Bislang habe ich nur eine Zusammenarbeit wirklich völlig falsch eingeschätzt, bei allen anderen kam etwas heraus, auch wenn es "nur" Erfahrung war.

Wir bedanken uns bei Markus Eberhard und wünschen weiterhin viel Erfolg!

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Über den Autor

Sven Philipp

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