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09.02.2016

High-Tech-Gründerfonds stockt seine initialen Investments auf

Seit 2005 beteiligen sich die Bonner Risikokapitalgeber an technologiebasierten, jungen Unternehmen. Anfang des Jahres wurde die Höhe der initialen Investments je Gründungsvorhaben nun aufgestockt. Maximal 600.000 Euro stehen den Startups ab sofort zur Verfügung. Was Sie sonst noch wissen müssen, lesen Sie in unserem aktuellen Beitrag.

2005 auf Initiative des BMWi ins Leben gerufen, unterstützt der High-Tech-Gründerfonds, kurz HTGF, junge, chancenreiche Unternehmen, die technologiebasierte Gründungsvorhaben unternehmerisch umsetzen wollen. Bis Ende letzten Jahres wurden die Startups initial mit 500.000 Euro unterstützt. Nun wurden die initialen Investments zum Jahresanfang aufgestockt. So stehen den Gründern ab sofort für die Umsetzung ihrer Vorhaben 600.000 Euro zur Verfügung. Eine Anschlussfinanzierung, um weitere bis zu 1,4 Millionen Euro, ist weiterhin möglich.

Grund für die Aufstockung ist der Hohe Bedarf an Geldern bei Unternehmen in der Seed-Phase, gerade in den Bereichen Bio-Tech und Maschinenbau. Vor allem wenn es um die Entwicklung von Prototypen geht, sind finanzielle Mittel dringend notwendig. Um die Liquidität der Startups weiterhin zu schonen wurde auch der Zins des Darlehens gesenkt - von vorher 10 Prozent, auf nun 6 Prozent. Die Möglichkeit der Stundung in den ersten vier Jahren bleibt bestehen.

Neben den Beteiligungen unterstützt der Bonner Risikokapitalgeber die Unternehmen mit umfangreichen Coachingmaßnahmen. Dabei greifen sie auf einen großen Pool erfahrener Berater zurück.

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Über den Autor
Janine Friebel

Janine Friebel

Janine Friebel wurde 1983 geboren und studierte in Magdeburg Internationales Management. Als Key Account Managerin einer Leipziger Online Marketing Agentur hat sie über mehrere Jahre zahlreiche Kunden im Online Marketing betreut und beraten. Jetzt verantwortet sie das Marketing für die Zandura GmbH und kümmert sich um die Vermarktung der Inhalte auf unternehmenswelt.de.