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07.05.2014

KFW Award - GründerChampions

Eine der Fragen, die für Existenzgründer am wichtigsten sind, ist, wie man den Bekanntheitsgrad des eigenen Unternehmens steigern kann. Eine großartige Geschäftsidee verdient es schließlich auch überregional wahrgenommen zu werden. So ist die Teilnahme am KFW GründerChampions-Award 2014 für viele Gründer äußerst attraktiv. Seit dem 01.05. ist die Anmeldung hierfür möglich.

Eine der Fragen, die für Existenzgründer am wichtigsten sind, ist, wie man den Bekanntheitsgrad des eigenen Unternehmens steigern kann. Eine großartige Geschäftsidee verdient es schließlich auch überregional wahrgenommen zu werden.
So ist die Teilnahme am KFW Award 2014 GründerChampions-Wettbewerb für viele Gründer äußerst attraktiv. Seit dem 01.05.2014 ist die Anmeldung hierfür möglich.

Der Award war in den vergangenen Jahren mit großer medialer Aufmerksamkeit für die Preisträger verbunden. Dass dabei Preisgelder von insgesamt 30 000 Euro zur Verfügung gestellt werden, mag ein zusätzlicher Anreiz sein.

Die vom 16.-18. Oktober 2014 stattfindenden Deutschen Gründer- und Unternehmertage deGUT bieten dabei den Rahmen, in dem die Investitionsbank Berlin (IBB) und die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) den Wettbewerb ausrichten. Prämiert werden Unternehmen, die nach dem 31.12.2008 gegründet wurden und sich mit einer nachhaltigen oder kreativen Geschäftsidee auf beispielhafte Weise am Markt behaupten. Die Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der KfW Bankengruppe, Politik, Wirtschaft, Landesförderinstituten, Industrie- und Handelskammern, Journalisten und Gründern entscheidet, welches Unternehmen in der Umsetzung seiner Geschäftsidee, die größte Überzeugungskraft besitzt.

Für jedes der 16 Bundesländer wird dabei ein eigener Sieger gekürt, unter denen die Jury wiederum die Bundessieger in drei Bereichen auswählt. Die Kategorien für die Bundessieger sind "Gesellschaftliche Verantwortung", "Innovation" und "Kreativwirtschaft".
Neben dem Jurypreis wird am Abend der Preisvergabe auch noch ein Publikumspreis verliehen. Da der Wettbewerb keiner inhaltlichen Beschränkung unterliegt, steht er Unternehmen aus den verschiedensten Bereichen offen. Vom klassischen Handwerk über komplexe Medizintechnik, bis hin zum ambulanten Pflegedienst ergibt sich so eine große Vielfalt an jungen Unternehmen, die sich hier präsentieren.

Ein Blick auf einige Sieger der Vorjahre zeigt die ganze Bandbreite. So findet das Konzept vomn auticon, Landessieger des Landes Berlin 2012, bis heute starken Nachhall in der bundesweiten Berichterstattung. Das Unternehmen beschäftigt Aspergerautisten, die als Consultants anspruchsvolle Aufgaben in der Datenbearbeitung übernehmen. Dagegen wurde 2013 in der Kategorie "Gesellschaftliche Verantwortung" ein Pflegedienst in der Prignitz/Brandenburg als Bundessieger ausgezeichnet. Die Verdienste der Gründerin Jana Michaelis um die Seniorenbetreuung im ländlichen Raum wurden ebenso gewürdigt, wie die innovative Kraft der Entwicklung von ng4t. Die Firma produziert Netzemulatoren, mit denen sich die Kapazität von Telekommunikationsnetzen prüfen lässt.

Neben einem sicher nicht ungelegenen kostenlosen Marketing für die Gewinner, bietet dieser Wettbewerb so auch die Möglichkeit, mit anderen Gründern in Kontakt zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und Kooperationspartner zu finden. So konnte SmartHydropower, Bundessieger in der Kategorie "Gesellschaftliche Verantwortung" 2012 in autarcon einen potentiellen Partner finden. Auch für die Suche nach Geldgebern und Investoren bietet der Wettbewerb eine Bühne. Bis zum 1. August 2014 ist es noch möglich sich per Online-Formular für den Wettbewerb anzumelden.

Weitere Informationen zum Gründerwettbewerb finden Sie hier auf der offiziellen Website.

Weitere Businessplanwettbewerbe finden Sie hier: Liste Businessplanwettbewerbe 2014

Über den Autor

Stephan Leistner