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30.05.2013

Rekordverdächtig: Equity-based Crowdfunding in Deutschland

Der Mai war ein Monat der großen Zahlen: Über eine Million Euro wurde über die Plattform Seedmatch in Startups investiert und nun setzt Seedmatch gemeinsam mit dem bisher erfolgreichsten Crowdfunding-Startup in Deutschland, AoTerra, den nächsten Meilenstein und will eine Million Euro einsammeln - eine Rekordsumme für equitybased Crowdfunding in Deutschland.

Der Mai war ein Monat der großen Zahlen. Zwar nicht unbedingt, was die Anzahl der Sonnenstunden oder die Temperatur auf dem Thermometer betrifft, dafür aber im Bereich Crowdfunding auf Seedmatch umso mehr: Im Wonnemonat Mai wurden mehr als eine Million Euro in Startups investiert - sicherlich eine Zahl die stolz macht. Ende Mai gab es nun eine weitere große Ankündigung: Gemeinsam mit dem bisher erfolgreichsten Startup in Deutschland, AoTerra, setzt Seedmatch den nächsten Meilenstein in der Unternehmensfinanzierung und will nun eine Million Euro einsammeln - eine Rekordsumme für equitybased Crowdfunding in Deutschland.

Bereits Ende April gab es aufgrund des positiven Crowdfunding Verlaufs eine erste Erhöhung von 500.000 auf 750.000 Euro. Diese erneute Erhöhung bedeutet weder für die bisherigen noch für zukünftige Investoren eine Änderung der Konditionen für ein Investment. Auch die Bewertung bleibt unverändert, d.h. ein Investment von 250 Euro entspricht nach wie vor einem Anteil von 0,002%.

Über Seedmatch
Beim deutschen Marktführer können sich Anleger über eine Art Nachrangdarlehen in Höhe von 250 bis maximal 10.000 Euro über fünf bis sieben Jahre an Startups beteiligen. Wird die Firma verkauft, bekommen Anleger ihren Anteil am Gewinn. Bleiben die Anleger im Fall einer Anschlussfinanzierung Miteigentümer, verwässern ihre Anteile. Ein Pooling der Kleinanleger lehnt das Portal normalerweise ab. Bis Ende März 2013 hat Seedmatch knapp 4,5 Millionen Euro an 36 Startups vermittelt.

Über AoTerra
Heizen mit Servern: AoTerra versorgt Immobilien mit Heizenergie & Warmwasser durch Nutzung der Abwärme von Servern. Und baut so eine leistungsstarke, dezentrale, grüne Cloudlösung – hosted in Germany. Das Dresdner Unternehmen hat sich bewusst für ein Crowdfunding als Folgefinanzierung entschieden, um zukünftig seinen Kundenstamm erweitern zu können.

Über den Autor

Verena Freese