10.03.2017

Neues Förderpaket für junge Unternehmen aus Niedersachsen

4 Millionen Euro Beteiligungskapital und Bau neuer Startup-Zentren

Das niedersächsische Wirtschaftsministerium unterstützt mit einem neuen Förderpaket junge Unternehmen. Geplant sind finanzielle Unterstützung mit vier Millionen Euro Beteiligungskapital und der Bau neuer Startup-Zentren. Wir schauen uns die Pläne Niedersachsens und wie Gründer davon profitieren können näher an.

Pflanze wächst aus Glas voller Münzen

Das niedersächsische Wirtschaftsministerium unterstützt mit einem neuen Förderpaket junge Unternehmen im Land. Unter dem Namen "NSeed" stellt das Ministerium vier Millionen Euro Beteiligungskapital zu Verfügung. Daraus erhalten Startups in der frühen Gründungsphase direkte finanzielle Unterstützung. Geplant sind etwa 20 Beteiligungen an jungen Firmen. Zusätzlich sollen in Niedersachsen vier neue Startup-Zentren entstehen, die ebenfalls mit 600.00 Euro vom Wirtschaftsministerium unterstützt werden. 

Ebenfalls neu ist die Internetplattform startup.niedersachsen, die darauf abzielt die niedersächsische Startup-Szene besser zu vernetzen und nach außen zu präsentieren. Zusätzlich plant das Ministerium mehrere Matching-Events in Niedersachsen, um Startups und bereits etablierte Unternehmen zusammenzubringen.

Sie wollen mehr über das Förderpaket NSeed erfahren? Hier haben wir für Sie die wichtigsten Informationen zur Förderung und Antragstellung zusammengefasst.

startup.niedersachsen unterstützt mit Kapital, Know-how und Vernetzung

„Was junge, innovative Firmengründer mitbringen, ist neben einer guten Idee auch großes Engagement. Was ihnen häufig fehlt, ist Kapital auf der einen Seite und Gründer Know-how und Erfahrung auf der anderen Seite. Was sie brauchen, ist kompetente und intensive Beratung durch erfahrene Gründer sowie unbürokratische Unterstützung. Genau hier steigen wir mit unserer Initiative startup.niedersachsen ein. Wir wollen in bis zu vier Städten in Niedersachsen Start-up-Zentren fördern. Dabei wünschen wir uns, dass die regionalen Akteure zusammen kommen und bis zum Sommer eigene Konzepte mit inhaltlichen Schwerpunkten entwickeln. Schwerpunkthemen können zum Beispiel Mobilität, E-health, Agrartechnik oder Erneuerbare Energien sein. Start-ups mit guten Geschäftsideen können dort für einen bestimmten Zeitraum vergünstigte Büroräume inklusive Ausstattung nutzen, bekommen Beratung von Mentoren, können an Workshops teilnehmen und finden sich in einem hoch kreativen Umfeld wieder. Ich habe das Start-up-Zentrum „VentureVilla" in Hannover besucht und gesehen, was dort möglich ist. Ähnliche Angebote wie diese brauchen wir auch im übrigen Land" erklärt Wirtschaftsminister Olaf Lies.

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Janine Friebel

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