Businessplan Kosmetikstudio

Sie wollen sich mit der Eröffnung eines Kosmetikstudios selbständig machen? Dann kann ein ausgefeilter Businessplan helfen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie den optimalen Businessplan für Ihre Kosmetik Dienstleitungen schnell und einfach erstellen können.

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Businessplan Kosmetikstudio – kostenloses Muster

Was sind die wichtigsten Fragen, die im Businessplan geklärt werden sollten?

Die Anzahl der Unternehmen im Kosmetikhandwerk betrug in Deutschland im Jahr 2018 rund 60.100. Dies spiegelt einen seit der Jahrtausendwende dauernden Trend wieder, der ungebrochen ist. Doch viele der Studios kämpfen mit geringer Rentabilität aufgrund schlechter Preiskalkulationen kaufmännisch unerfahrener Gründer. Wer die laufenden Geschäftszahlen nicht im Blick behält, dem können zu hohe Privatentnahmen oder unerwartete Steuernachzahlungen zusätzlich belasten. 

Eine solide Grundlage für die Planung des Geschäftsbeginns und als vorausschauende Übersicht der ersten Geschäftsjahre bildet deshalb Ihr Businessplan. Er dient als strukturierte Zusammenfassung Ihrer Geschäftsidee und Ihrer Finanzplanung.

Gehen Sie Schritt für Schritt alle in unserem Businessplan Muster enthaltenen Abschnitte und zu beantwortenden unternehmerischen Fragestellungen durch. Haben Sie das einmal gemacht, kann der Businessplan zum Beispiel auch bei Banken zu Finanzierungsanfragen oder für die Beantragung von Fördermitteln vorgelegt werden.

Grundsätzlich folgt ein Businessplan einigen formellen Regeln und besteht zumeist aus den folgenden Bestandteilen:

  1. Executive Summary – Eine Zusammenfassung Ihrer Idee ist der erste Punkt Ihres Businessplans und warum Sie selbst als GründerIn am besten dazu geeignet sind, diese umzusetzen.
  2. Geschäftsidee – Eine genaue Beschreibung Ihres geplanten oder zu übernehmenden Kosmetikstudio und der angebotenen Kosmetikleistungen ist Inhalt dieses Abschnitts Ihres Geschäftsplans.
  3. Gründerprofil – Überzeugen Sie die Leser von sich als GründerIn
  4. Markt und Wettbewerb – Wie sieht die Konkurrenz an dem geplanten Standort für Ihre Kosmetikinstitut oder Fußpflegesalon aus und wie planen Sie, sich von der Konkurrenz abzuheben?
  5. Marketing und Vertrieb – Wer ist Ihre Zielgruppe und über welche Kanäle wollen Sie neue Kunden für ihr Kosmetikstudio oder für Ihre Fußpflege gewinnen?
  6. Unternehmensorganisation – In diesem Abschnitt ihres Unternehmenskonzeptes beschreiben Sie, wie Ihr Unternehmen zukünftig aufgebaut werden soll. Hier wird z.B. beschrieben, ob Sie allein arbeiten oder von Beginn an Mitarbeiter haben werden.
  7. SWOT Analyse – Analysieren Sie Ihre Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken, um zu zeigen, dass Sie an alles gedacht haben.
  8. Finanzierung – Der Zahlenteil ist einer der wichtigsten Businessplan Inhalte wie die Geschäftsidee selbst. Hier planen Sie die finanziellen Aussichten Ihres Kosmetikstudios und welche Kosten auf sie zukommen.

Bei all den genannten Punkten kann Ihnen unser Businessplan Muster in unserem Businessplan Tool weiterhelfen. Dort finden Sie vorbereitete Texte, die Sie individuell anpassen, ganz einfach formatieren und herunterladen können.

Welche Besonderheiten gelten bei der Erstellung eines Businessplans für die Beauty Branche?

Der grundsätzliche Aufbau für einen Businessplan zur Gründung eines Kosmetikstudios unterscheidet sich nicht von der Vorgehensweise in anderen Branchen. Einige insbesondere im Beauty-Sektor geltende Bereiche sollten dennoch in den Kapiteln Erwähnung finden: 

1. Ihre kosmetischen Leistungen

Im Businessplan sollten Sie genau beschreiben, welche Leistungen Sie planen anzubieten. Das unterscheidet sich natürlich schon allein darin, ob ein Nagelstudio, eine medizinische Fußpflege oder ein Kosmetikstudio gegründet wird und auch darin, ob Sie planen ein Studio an einem festen Standort zu betreiben oder Ihre Beauty-Dienstleistungen mobil anzubieten. 

Beschreiben Sie genau die einzelnen Anwendungen, wie z.B. Waxing, angebotene Massagen, Mikroneedling, Kosmetikbehandlung mit Hautdiagnose oder professionelles Make-Up. Fassen Sie dazu ebenfalls noch einmal zusammen, welche Aus- und Weiterbildungen gerade Sie für die Durchführung dieser Dienstleistungen befähigen.

2. Voraussetzungen zur Gründung eines Kosmetikstudios

Für Gründungen im kosmetischen Bereich gibt es keine gesetzlich definierten beruflichen Anforderungen, die z.B. bei der Gründung von Friseursalons üblich sind.

Vor der Gründung sollten Sie sich eingehend damit beschäftigen, welche Rechtsform Sie für Ihr Studio wählen. Je nach Rechtsform sind weitere Schritte (z.B. notarielle Beurkundung, Handelsregistereintragung) notwendig. In jedem Fall müssen Sie ein Gewerbe anmelden.

Bei der Handwerkskammer wird Ihr Unternehmen dann als handwerksähnliches Gewerbe aufgenommen. Zudem gibt es die Berufsgenossenschaft Kosmetik und Fußpflegebetriebe Deutschland e.V.. Eine Anmeldung ist hier selbst für kleine Gewerbe verpflichtend, auch dann, wenn Sie noch keine Mitarbeiter haben.

Freiwillig ist dagegen die Anmeldung in einem der Berufsverbände, wie z.B. dem Berufsverband der FachkosmetikerInnen.

Als BetreiberIn eines Kosmetikstudios müssen Sie zudem mit den Hygienevorschriften nach Infektionsschutzgesetz vertraut sein und diese gewissenhaft umsetzen. Ansprechpartner für Rückfragen ist hier das für Sie zuständige Landesgesundheitsamt.

3. Kosten für die Gründung und das Betreiben eines Kosmetikstudios

Wie eingangs beschrieben, ist der Finanzplan einer der wichtigsten Bestandteile Ihres Geschäftsplans. Folgende Kosten können z.B. auftreten und sollten mit eingeplant werden:

Kosten zum Start Ihres Gewerbes:

  • Ausstattung des Studios (von Empfangstresen über Stühle für kosmetische Behandlungen bis zu notwendigen Geräten)
  • Kosten für Anmeldungen (Gewerbeanmeldung, weitere Gebühren je nach Rechtsform bei Gründung)
  • Erstausstattung an Materialien und (Pflege-) Produkten für die verschiedenen Behandlungen oder zum Verkauf im Studio
  • Erstellung einer Webseite und weitere Kosten für Werbeaktionen

Laufende Kosten:

  • Miete
  • Gehälter (Für Sie selbst und Ihre MitarbeiterInnen, sowie Kranken- und Pflegeversicherung)
  • Kosten für Verbrauchsmaterialien (z.B. Pflegeprodukte)
  • Kosten der Berufshaftpflicht für KosmetikerInnen
  • Versicherungen und Beiträge (z.B. zur Berufsgenossenschaft)
  • Rechts- und Steuerberatungskosten

Erstellen Sie hier Ihren kostenfreien Businessplan

Mit unserem Businessplan Tool unterstützen wir Sie schnell und einfach bei der Erstellung Ihres Businessplans und auch bei der Finanzplanung. Denn trotz der viele Businessplan Beispiele ist das eigenständige Erstellen eines Businessplans eine mühsame Angelegenheit. Sollten Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie uns gern.

Zu unserem Businessplan-Tool

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