Videotheken

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Die Videotheken sind Geschäftsbetriebe wie Bibliotheken, mit dem Unterschied, dass dort Filme und Datenträger, keine Bücher, gesammelt, archiviert und schließlich dem Kunden zugänglich gemacht werden. Der Begriff Videothek könnte mittlerweile auch als veraltet betrachtet werden. Denn es werden längst nicht mehr nur Videokassetten, sondern andere Medien, wie DVDs oder Computerspiele verliehen. Eine bessere Bezeichnung, die sich in Industrie und Handel, jedoch kaum im Volksmund, schon relativ gut durchgesetzt hat, ist Mediathek.

Videotheken sind so gut wie immer gewerbliche Betriebe, die kostenpflichtig die verschiedenen Medien verleihen. Der Medienverleih kann neben den Videotheken auch von Onlinevideotheken oder Automatenvideotheken durchgeführt werden. Wobei die beiden letztgenannten aus technischen Gründen nur DVDs verleihen, ein Vorteil besteht hier in der geringen Größe. Man kann aus der Tradition heraus zwischen drei verschiedenen Arten von Videotheken unterscheiden. In einer Familienvideothek z. B. herrscht unbeschränkter Zutritt.

In der Erwachsenenvideothek dagegen gilt beschränkter Zutritt ab 18 Jahren, da dem Kunden hier indizierte Medien zugänglich gemacht werden. In einer Kombivideothek gibt es abgetrennte Räumlichkeiten, teilweise getrennte Eingänge und Kassen zwischen den verschiedenen Bereichen. Bei neueren Arten kann man z. B. zwischen Versandvideotheken, Programm- und Automatenvideotheken unterscheiden. Durch neuartige Zugriffsmöglichkeiten und vorallem die steigende Anzahl von Raubkopien, sind vorallem kleine Videotheken bedroht oder mussten ihren Betrieb bereits einstellen.

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