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27.12.2010

Zeitarbeit ist nicht immer ein Instrument zur Kostenreduzierung

Kleine und junge Unternehmen, aber auch große, alteingesessene Betriebe sind bestrebt, kosteneffizient zu arbeiten und flexibel in Sachen Personal zu sein. Oft greifen Unternehmen auf Zeitarbeit zurück, was in Wirtschaft und Politik immer wieder zu Diskussionen führt. Eine Umfrage macht jedoch deutlich, dass Unternehmen Zeitarbeiter nicht nur aufgrund der Kostenreduzierung in Anspruch nehmen.

Kleine und junge Unternehmen, aber auch große, alteingesessene Betriebe sind bestrebt, kosteneffizient zu arbeiten und flexibel in Sachen Personal zu sein. Oft greifen Unternehmen auf Zeitarbeit zurück, was in Wirtschaft und Politik immer wieder zu Diskussionen führt. Eine Umfrage macht jedoch deutlich, dass Unternehmen Zeitarbeiter nicht nur aufgrund der Kostenreduzierung in Anspruch nehmen.

Eine von "Die Familienunternehmer" und "Die jungen Unternehmer" unter Familienunternehmen durchgeführte Umfrage zeigt, dass die Zeitarbeit bei 79 % der befragten Unternehmen zur schnelleren Gewinnung von Mitarbeitern und Flexibilität genutzt wird. Nur 16 % der Befragten wollen durch die Zeitarbeit Kostenvorteile erzielen. 40 % der Unternehmen nutzen Zeitarbeiter, um sie als zeitlich begrenzten Ersatz für die ausgefallene Stammbelegschaft, zum Beispiel bei Krankheit, einzusetzen. 33 % sehen darin eine schnellere Personalbeschaffung im Vergleich zur öffentlichen Arbeitsvermittlung.

Bei der Umfrage wurden die Unternehmen auch hinsichtlich der tatsächlichen Kostenvorteile bei der Zeitarbeit-Nutzung befragt: 43 % der Unternehmen gaben an, dass keine Kostenvorteile zu spüren seien. 31 % sagten aus, mit der Zeitarbeit Kosten zu sparen und 23 % gaben an, dass die eingesetzten Zeitarbeiter mehr kosten als ein vergleichbarer Festangestellter.

Über den Autor

Verena Freese