Titelbild
06.09.2010

Unternehmen setzen auf Freiberufler im IT-Bereich

Für viele Menschen, die IT ihr Fachgebiet nennen, ist der Schritt in die Selbstständigkeit eine gute Möglichkeit, sich beruflich zu verwirklichen. Die damit aufkommende Flexibilität wird nicht nur von den IT-Freiberuflern selbst geschätzt, auch Unternehmen greifen gern auf Freelancer im IT-Bereich zurück. Eine Studie zeigt nun, dass der Freiberufler-Anteil in IT-Projektteams oft über 50% liegt.

Für viele Menschen, die IT ihr Fachgebiet nennen, ist der Schritt in die Selbstständigkeit eine gute Möglichkeit, sich beruflich zu verwirklichen. Die damit aufkommende Flexibilität wird nicht nur von den IT-Freiberuflern selbst geschätzt, auch Unternehmen greifen gern auf Freelancer im IT-Bereich zurück. Eine Studie zeigt nun, dass der Freiberufler-Anteil in IT-Projektteams oft über 50% liegt.

Die von der IT-Projektbörse Gulp durchgeführte Umfrage macht deutlich, dass Freiberufler im IT-Bereich im Moment sehr gefragt sind und auch in Zukunft verstärkt auf die Arbeit von Freelancern gesetzt wird. 230 IT-Selbstständige und 29 Projektanbieter wurden über die Auftrags- und Beschäftigungssituation befragt. 33% der Befragten gaben an, dass der Freiberufler-Anteil in ihrem letzen Projektteam bei über 50% lag. Für Unternehmen ist der Einsatz von Freiberuflern durchaus attraktiv.

Der häufigste Grund dafür ist, dass keine langfristig bindenden Verträge entstehen. Außerdem erhalten Unternehmen das gesuchte und passende Spezial-Know-how sofort, was es möglich macht, personelle Engpässe kurzfristig auszugleichen. Die Folge: Termine können besser eingehalten werden. Dass sich eine Existenzgründung in diesem Bereich lohnen kann, zeigt die Tatsache, dass knapp 30% der Selbstständigen sowie der Projektanbieter annehmen, dass der Anteil an Freiberuflern in Projektteams in Zukunft zunehmen wird.

Über den Autor
René Wendler

René Wendler

René hat seit 2001 erfolgreich Geschäftsmodelle zur Betreuung der Zielgruppe Gründer und Unternehmer aufgebaut. Damals wie heute adressiert er damit Solo-Selbstständige und Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern, welche weder die mediale noch politische Aufmerksamkeit haben, obwohl sie 95% aller Unternehmen in Deutschland stellen und 60% aller Arbeitsplätze absichern.
Sein Schwerpunkt der letzten Jahre lag auf unternehmenswelt.de, der mittlerweile größten Anlaufstelle für Gründer und Unternehmer in der D/A/CH Region mit über 500.000 Mitgliedern. Die nächsten Jahre will er sich mit seinem Team dem Aufbau der Zandura-Plattform widmen, welche Unternehmer in der Digitalisierung ihres unternehmerischen Alltags unterstützt.