24.02.2012

Die Steuersubjekte der GmbH

Was es im Unterschied zum Einzelunternehmen zu beachten gilt

Für Selbständige, die ihr Unternehmen in der Rechtsform einer GmbH betreiben, ergibt sich der wesentliche Unterschied zum Einzelunternehmen darin, dass hier zwei Steuersubjekte bestehen: Zum Einen die GmbH, in der das Unternehmen betrieben wird, zum Anderen der Existenzgründer oder Gesellschafter, die häufig auch Geschäftsführer der GmbH sind.

Für Selbständige, die ihr Unternehmen in der Rechtsform einer GmbH betreiben, ergibt sich der wesentliche Unterschied zum Einzelunternehmen darin, dass hier zwei Steuersubjekte bestehen: Zum Einen die GmbH, in der das Unternehmen betrieben wird, zum Anderen der Existenzgründer oder Gesellschafter, die häufig auch Geschäftsführer der GmbH sind.

Das unternehmerische Ergebnis der GmbH (Gewinn oder Verlust; zwingend ermittelt im Rahmen eines handelsrechtlichen Jahresabschlusses) unterliegt zunächst der Besteuerung mit Körperschaftsteuer an Stelle der Einkommensteuer für natürliche Personen. Die Körperschaftsteuer ist ausschließlich von Genossenschaften und Kapitalgesellschaften zu entrichten. Die Körperschaftsteuer fällt nur auf den Gewinn an. Der Steuersatz der Körperschaftsteuer beträgt 25%.

Erst wenn die GmbH ihre Gewinne an ihre Anteilseigner ausschüttet, wird diese Gewinnausschüttung auf der Ebene des Anteilseigners nochmals dessen Einkommensbesteuerung unterworfen. Zwecks Vermeidung einer Doppelbesteuerung wird derzeit im Rahmen des sog. körperschaftssteuerlichen Anrechnungsverfahrens die von der GmbH gezahlte Körperschaftsteuer auf die persönliche Einkommensteuerschuld des Anteilseigners angerechnet.

Erfahrung: Die Rechtsform der GmbH (bzw. auch die einer GmbH & Co KG) sollte nur bei entsprechenden Erfahrungswerten des Existenzgründers oder bei professioneller Hilfe gewählt werden.

Über den Autor

Verena Freese

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