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28.07.2010

Tengelmann beteiligt sich an youtailor

Die Mühlheimer Unternehmensgruppe Tengelmann hat das E-Commerce-Geschäft für sich entdeckt und baut diesen Bereich weiter aus: nach dem Einstieg bei brands4friends.de, zalando.de und babymarkt.de ist nun youtailor.de an der Reihe. Der Handelsriese beteiligt sich mit 10% an der Berliner Internet-Maßschneiderei und zählt damit jetzt zu den bedeutendsten Startup-Investoren in Deutschland.

Die Mühlheimer Unternehmensgruppe Tengelmann hat das E-Commerce-Geschäft für sich entdeckt und baut diesen Bereich weiter aus: nach dem Einstieg bei brands4friends.de, zalando.de und babymarkt.de ist nun youtailor.de an der Reihe. Der Handelsriese beteiligt sich mit 10% an der Berliner Internet-Maßschneiderei und zählt damit jetzt zu den bedeutendsten Startup-Investoren in Deutschland.

Bereits seit Ende 2009 nimmt Tengelmann unter dem Leitsatz „Funding your ideas“ eine Beteiligung nach der anderen vor. Besonders interessant scheinen dabei E-Commerce und Social-Commerce-Konzepte sowie Web 2.0-Technologien zu sein. Neben ordentlich Kapital stellt das Unternehmen den Startups auch sein Management-Know-How und Infrastruktur zur Verfügung. Mit der Beteiligung an youtailor.de sichert sich die Gruppe den Zugang zu einem Online-Shop für Maßbekleidung. Die Kunden können sich ihre Kleidung mit einem virtuellen 3D-Designer online entwerfen und dann nach Maß anfertigen lassen. Das Startup wurde 2008 gegründet und konnte bereits ein Jahr später eine Beteiligung der Holtzbrinck-Gruppe sowie der Gründer von myphotobook vorweisen.

Bei youtailor.de handele es sich um ein faszinierendes Produkt, in dem ein hohes Wachstumspotenzial stecke, so der Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Tengelmann, Karl Erivan W. Haub. Sein Ziel sei es, das junge Unternehmen bei weiteren Expansionen in das europäische Ausland zu unterstützen. Für Martin Zapart, Gründer und Geschäftsführer von youtailor.de, ist die Beteiligung ein Glücksfall. In Tengelmann sehe man einen starken Partner, mit dem man die Expansion vorantreiben könne, so Zapart.

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Kristin Lux