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Placement24 kauft Anteile vom Spiegel-Verlag zurück

Dass in der Internet-Szene so gut wie nie Stillstand herrscht, beweisen die regelmäßigen Meldungen über Beteiligungen, Zusammenschlüsse oder Finanzrunden. Doch es gibt auch Vorgänge, über die seltener berichtet wird, beispielsweise über den Rückkauf von Unternehmensanteilen. So ist es jetzt bei Placement24 geschehen. Das Unternehmen hat seine vom Spiegel-Verlag gehaltenen Anteile wieder zurückgekauft.

Dass in der Internet-Szene so gut wie nie Stillstand herrscht, beweisen die regelmäßigen Meldungen über Beteiligungen, Zusammenschlüsse oder Finanzrunden. Doch es gibt auch Vorgänge, über die seltener berichtet wird, beispielsweise über den Rückkauf von Unternehmensanteilen. So ist es jetzt bei Placement24 geschehen. Das Unternehmen hat seine vom Spiegel-Verlag gehaltenen Anteile wieder zurückgekauft.

Wie jetzt vermeldet wurde, haben die Gründer des Headhunter-Netzwerks Placement24, Tonio Riederer von Paar und Fabiano Maturi, sämtliche Anteile wieder zurückgeholt. Die aktuellen Geschäftsführer des ersten deutschen Online-Karrieremanagers für Fach- und Führungskräfte sind somit wieder alleinige Unternehmenseigner. Die Anteile waren im Juni 2007 an den Spiegel-Verlag veräußert worden. Dieser sollte damit die Entwicklung des Unternehmens nach der Unternehmensgründung begleiten. Mit Erfolg, denn innerhalb von drei Jahren konnte das Portal seine Kandidatenzahl verzehnfachen. Heute weist das Portal über 200.000 registrierte und geprüfte Fach- und Führungskräfte auf.

Das Unternehmen kann nach eigenen Angaben bereits seit vergangenem Jahr schwarze Zahlen aufweisen. Geschäftsführer Toni Riederer von Paar ist zufrieden mit dem Ergebnis und freut sich über die Rückkauf-Option. Damit werde dem Unternehmen die Möglichkeit zum internationalen Wachstum eröffnet, so Riederer von Paar. Demnächst werden Gespräche mit international ausgerichteten Investoren geführt. Die strategische Zusammenarbeit und Werbepartnerschaft mit Spiegel Online bleibt jedoch erhalten.

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Kristin Lux