21.10.2013

unternehmenswelt Gründer-Story "Ralf Schaffer"

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Das eigene Unternehmen - für viele Menschen bedeutet das nicht nur berufliche Selbstverwirklichung sondern auch die Erfüllung eines Lebenstraumes. Für Ralf Schaffer war das nicht anders als für andere Gründer. Was war das Leichteste in der Gründungsphase? Der Wille! Was war das Schwerste in der Gründungsphase? Die Umsetzung! Wie Ralf Schaffer die Gründungsphase gemeistert hat, verrät er exklusiv hier auf unternehmenswelt:

unternehmenswelt Gründer-Story

1. Worum handelt es sich bei Ihrer Geschäftsidee?

Ralf Schaffer:

Schwerpunkte meiner Geschäftsidee sind die Bereiche Regionalförderung, Inklusion und Nachhaltigkeit. Bad Segeberg, inmitten des Dreiecks Hamburg, Lübeck und Kiel gelegen, ist weltweit bekannt für seine jährlich stattfindenden Karl May Spiele mit nahezu 300.000 Besuchern pro Saison. Die Festspiele finden hierbei im sogenannten „Kalkberg-Stadion“, am Fuße des gleichnamigen Kalkberges gelegen, statt.

Regionalförderung

Die Marke KALKBERG® wurde meinerseits weitreichend markenrechtlich geschützt. Unter der Marke KALKBERG® und dem Slogan „So schmeckt Segeberg“, werden zukünftig verschiedenste Produkte hergestellt und vertrieben. Da der Kalkberg bereits als weit über die Grenzen hinaus bekanntes Symbol der gesamten Region Segeberg steht, bringt die Marke KALKBERG® daran anknüpfend hochwertige Produkte „direkt vom Kalkberg“ auf den Markt. So soll ein neues „Wir-Gefühl“ geschaffen werden, denn Segeberg ist der Kalkberg und KALKBERG® ist Segeberg!

Inklusion

KALKBERG® möchte aber auch im Bereich Arbeit/Beruf dieses „Wir-Gefühl“ schaffen und setzt daher auf das Thema Inklusion. Ein Team aus gehandicapten und nicht gehandicapten Menschen bildet das Kalkberg-Team. Alle Menschen innerhalb dieses Teams, sind gleichberechtigte Partner und arbeiten auf gleicher Augenhöhe. Jede Kette ist bekanntlich nur so stark wie sein schwächstes Glied. Wenn jedoch jeder Einzelne im Team den jeweils Anderen in seinem Tun unterstützt und so mitträgt, ergibt sich zwangsläufig eine starke Kette.

Nachhaltigkeit

Die dritte Säule des Konstrukts KALKBERG® und des „Wir-Gefühls“ ist das Thema Nachhaltigkeit. Wir Alle tragen die Verantwortung für unser Handeln selbst und haben es somit auch selbst in der Hand, wie verschwenderisch wir mit den Ressourcen unserer Erde umgehen. Nachhaltigkeit ist heutzutage kein Hexenwerk mehr. Gibt es doch nahezu für jede belastende Verpackung, eine umweltverträgliche Alternative. KALKBERG® möchte zeigen, dass die Begriffe Umweltbewusstsein und Wirtschaftlichkeit sehr wohl vereinbar sind.

2. Was war das Schwerste, was das Leichteste in der Gründungsphase?

Ralf Schaffer:

Das Leichteste (der Wille)

Zielsetzung bei der Umsetzung von KALKBERG® war, das Projekt ohne Kredite an den Start zu bringen. Also eine finanzielle Umsetzung einzig und allein durch Eigenmittel, Förderer und Investoren. Kredite sind aus meiner Sicht nicht mehr zeitgemäß und werden darüber hinaus für Geschäftsgründungen auch nur noch in den wenigsten Fällen von Banken bewilligt.

Das Schwerste (die Umsetzung)

Wer sich bewusst dazu entschließt neue Wege zu gehen, muss sich im Klaren darüber sein, dass neue Wege gerne zum Stolpern verleiten. Das A & O ist hierbei die die eigene Überzeugung dessen was man vor hat. Bin ich selbst nicht zu 110% davon überzeugt, werde ich auch niemand Anderen davon überzeugen können.

3. Warum lieber selbstständig als angestellt?

Ralf Schaffer: Deutschland rationalisiert sich von der Landkarte. Immer weniger Betriebe bieten immer weniger Arbeitsplätze. Die Selbstständigkeit bietet hier die eine gute Lösung. Man kann sein Schicksal selbst in die Hand nehmen und ist für sein Tun auch selbst verantwortlich. Sicherlich ist die Selbstständigkeit nicht für Jedermann die beste Lösung, aber für mich ist es die Einzige!

4. Wie haben Sie Ihre Geschäftsidee finanziert?

Ralf Schaffer: Zu 100% durch Eigenmittel und Investoren.

5. Haben Sie Fördermittel zur Existenzgründung beantragt und bekommen?

Ralf Schaffer: Nicht beantragt und somit nicht bekommen.

6. Wer macht Ihr Marketing? Bekommen Sie Unterstützung?

Ralf Schaffer: Die Entwicklung des gesamten Konzepts, der Marken & Slogans, der Produktverpackungen, des CI´s sowie sämtliche Marketingmaßnahmen wurden ausschließlich durch meine Frau und mich entwickelt.

7. Welche Maßnahmen im Vertrieb sind geplant?

Ralf Schaffer: Als erster Schritt wird eine Kaffeerösterei eröffnet. Hier werden auf traditionelle Art sortenreine Kaffees und Espresso, sowie Kaffeepralinen, Schokoladen und Kaffee-Essenzen hergestellt. Der Verkauf erfolgt einerseits über ein eigenes Ladengeschäft, über Warenaufsteller bei Kooperationspartnern und den Versand per Post. Andererseits werden Unternehmen und Großabnehmer direkt mit Ware beliefert.

8. Planen Sie die Zusammenarbeit mit anderen Geschäftspartnern oder Kooperationen?

Ralf Schaffer: Es ist geplant mit Konzert & Festivalveranstaltern zusammenzuarbeiten, da es hier einen entsprechenden Bedarf gibt.

Wir bedanken uns bei Ralf Schaffer und wünschen weiterhin viel Erfolg!

Hier gelangen Sie zum persönlichen Profil von Ralf Schaffer

Hier gelangen Sie zum Unternehmensprofil von KALKBERG®

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Über den Autor

Sven Philipp

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