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21.02.2011

unternehmenswelt Gründer-Story „Privater Haus- und Butlerservice“

Ein festes Arbeitsverhältnis bedeutet für die meisten Menschen Sicherheit und Stabilität. Während einige auf ein Leben als Arbeitnehmer setzen, finden andere währenddessen zu Geschäftsideen, auf denen sie ihre spätere Selbstständigkeit aufbauen. Auch Florian Ruede ist so ein Fall. Während einer Festanstellung konnte er den Markt beobachten und sich nun mit einem Haus- und Butlerservice selbstständig machen.

unternehmenswelt Gründer-Story „Privater Haus- und Butlerservice“

Ein festes Arbeitsverhältnis bedeutet für die meisten Menschen Sicherheit und Stabilität. Während einige auf ein Leben als Arbeitnehmer setzen, finden andere währenddessen zu Geschäftsideen, auf denen sie ihre spätere Selbstständigkeit aufbauen. Auch Florian Ruede ist so ein Fall. Während einer Festanstellung konnte er den Markt beobachten und sich nun mit einem Haus- und Butlerservice selbstständig machen.

Was ist Ihre Geschäftsidee?
Florian Ruede: Seit Jahren bin ich als Butler und Privatsekretär in Privathaushalten tätig - darauf baut nun auch meine Geschäftsidee auf. Immer wieder habe ich von Auftraggebern gehört, dass es bei Krankheitsfällen des Hauspersonals zu Engpässen kommt. Einen qualitativ gleichwertigen Ersatz gibt es selten bis gar nicht und wenn dann nur über Agenturen, die ein horrendes Honorar für die Vermittlung verlangen. Bei einer Vermittlung durch eine öffentliche Stelle wie zum Beispiel der Arbeitsagentur, schalten alle Privathaushalte auf Durchzug. Meine Idee war oder ist daher, Urlaubs- und Krankheitslücken in Privathaushalten zu schließen und meinen Butler- und Haushaltsservice Menschen zugängig zu machen, die diesen Service nicht täglich in Anspruch nehmen und keine bindenden Zeitverträge eingehen möchten.

Aus welcher beruflichen Situation heraus haben Sie gegründet?
Florian Ruede: Ich habe aus einer Festanstellung in einem Privathaushalt in Portugal gegründet, da ich von der Familie, die ich betreut habe, immer wieder an Bekannte und Freunde "ausgeliehen" wurde. Hier hat sich meine Idee dann gefestigt und stabilisiert.

Was waren Ihre ersten Schritte bei der Existenzgründung?
Florian Ruede: Zunächst habe ich mich gefragt "Was kann ich eigentlich?" und vor allem "Wie soll mein Berufsleben in Zukunft aussehen?" Ich habe mit einem langjährigen Freund, der Jurist und Psychologe ist, alle Details durchgesprochen und dieser hat mich in jeder Art und Weise beratend unterstützt. Ich habe diesen Schritt 9 Monate geplant und ich hoffe, dass ich gute "Geburtsvorbereitungen" getroffen habe.

Was ist Ihre Unternehmensform?
Florian Ruede: Meine Unternehmensform ist das Einzelunternehmen. Ich weiß, dass ich dabei mit meinem gesamten Privatvermögen hafte, aber eine GmbH oder UG kommen jetzt noch nicht in Frage. Ich kann mich vor Anfragen derzeit kaum retten, daher denke ich, dass in 1-2 Jahren der Gründung einer GmbH vielleicht nichts mehr im Wege steht. Im Moment fehlt mir jedoch noch das nötige Kapital um die GmbH zu gründen bzw. die daraus folgenden Kosten aufzubringen.

Wie sind Sie an die Erstellung des Businessplans herangegangen?
Florian Ruede: Ich habe bereits mehrere Businesspläne in der Vergangenheit geschrieben, da ich schon viele Geschäftsideen hatte, die ich dann jedoch veräußert habe. Ich habe mich bei der Erstellung meines derzeitigen Businessplans auf die Beratung meines juristisch tätigen Freundes verlassen und den Plan nach Fertigstellung von ihm durchlesen und korrigieren lassen.

Haben Sie einmal ein Existenzgründerseminar besucht?
Florian Ruede: Ja, ich habe ein Existenzgründerseminar bei der IHK München besucht. Das war jedoch etwas enttäuschend. Dies mag daran gelegen haben, dass ich eine andere Erwartungshaltung mitgebracht hatte. Die Informationen, die ich bereits hatte, wurden in dem Existenzgründerseminar bestätigt. Es wurden einige wenige Punkte aufgezählt, die für mich von Interesse waren.

Welches Marketing werden Sie machen?
Florian Ruede: Ich habe bereits ein Logo entwerfen und Visitenkarten drucken lassen. Derzeit werden noch Flyer für alle Bereiche, die ich anbiete, entworfen. Ich möchte jedoch stärker in den Printmedien vertreten sein, da dies ein Medium ist, was von meiner Zielgruppe eher konsumiert wird als das Internet oder sonstige Medien.

Wie finanzieren Sie Ihre Gründung?
Florian Ruede: Meine Gründung finanziere ich durch Eigenkapital.

Wir wünschen dem Gründer Florian Ruede für die Zukunft viel Erfolg!

Links zur Gründer-Story
Hier gelangen Sie zum persönlichen Profil von Florian Ruede
Hier gelangen Sie zum Unternehmensprofil von Privater Haus- und Butlerservice

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Über den Autor

Kristin Lux