06.12.2010

unternehmenswelt Gründer-Story „ExpressiVerbis“

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Eine Festanstellung bietet mit einem geregelten Arbeitsablauf und regelmäßigen Gehalt für die meisten Menschen Vorteile. Viele fühlen sich jedoch viel wohler, wenn sie die Freiheiten genießen können, die ihnen die berufliche Selbstständigkeit bietet. Martina Hildenbrand gehört auch dazu. Sie hat sich im Bereich Unternehmenskommunikation selbstständig gemacht und uns erzählt, wie es zur Gründung kam.

unternehmenswelt Gründer-Story „ExpressiVerbis“

Eine Festanstellung bietet mit einem geregelten Arbeitsablauf und regelmäßigen Gehalt für die meisten Menschen Vorteile. Viele fühlen sich jedoch viel wohler, wenn sie die Freiheiten genießen können, die ihnen die berufliche Selbstständigkeit bietet. Martina Hildenbrand gehört auch dazu. Sie hat sich im Bereich Unternehmenskommunikation selbstständig gemacht und uns erzählt, wie es zur Gründung kam.

Was ist Ihre Geschäftsidee?
Martina Hildenbrand: Meine Idee ist es, über Home Office vor allem kleinen Unternehmen Unterstützung im Bereich Unternehmenskommunikation günstig anzubieten - Marketingkonzepte, Text, Grafik. Darüber hinaus biete ich im Rahmen eines Schreibbüros alle Dienstleistungen rund um den leidigen Papierkram an. Da ich im ländlichen Umfeld zu Hause bin, ist es sinnvoll, mich so breit wie möglich aufzustellen. Meine eigentliche Kernkompetenz liegt im Textbereich. Hier biete ich auch mittelständischen Unternehmen Lektorat und frische Texte mit Herz und Verstand. Selbstverständlich akquiriere ich auch in meiner ursprünglichen Branche und versuche ebenso als Drehbuchautorin wieder Fuß zu fassen. Daneben gestalte und vertreibe ich Kultwackels - ultimative Wackel-Dackel der Extraklasse. Das entscheidende Must-have, das eigentlich keiner braucht.

Aus welcher beruflichen Situation heraus haben Sie gegründet?
Martina Hildenbrand: Nachdem mir und vielen meiner Kollegen betriebsbedingt gekündigt wurde, habe ich mich aus der Arbeitslosigkeit selbstständig gemacht. Zuerst einmal ist es bei meiner Vita und in meinem Alter nicht einfach, eine Festanstellung zu bekommen. Außerdem war ich schon in der Vergangenheit freiberuflich tätig und die damit verbundenen Freiheiten haben mir während meiner Zeit als Angestellte gefehlt - trotz der Nachteile wie Planungsunsicherheit und dem fehlenden Urlaub.

Was waren Ihre ersten Schritte bei der Gründung?
Martina Hildenbrand: Die ersten Dinge, um die ich mich gekümmert habe, waren der Businessplan und die Beantragung des Gründungszuschusses. Wie sich im Nachhinein herausstellte, war die Existenzgründung nicht ausreichend vorbereitet und die Akquise trägt erst langsam erste Früchte. Ich habe unterschätzt, wie lange es dauert, bevor man sich einen Namen gemacht hat und die ersten Aufträge kommen. Jetzt wird es langsam ausgesprochen knapp, aber ich lasse mich nicht entmutigen.

Wie sind Sie an die Erstellung des Businessplans herangegangen?
Martina Hildenbrand: Über Internetrecherchen stieß ich auf die Vorlage von unternehmenswelt.de und habe diese dann als Grundgerüst genutzt. Ein Steuerprüfer hat mir dabei geholfen. Da ich in der Vergangenheit schon einmal einen Businessplan erstellt habe, konnte ich Eckdaten daraus verwenden.

Welche Marketingmaßnahmen werden Sie ergreifen?
Martina Hildenbrand: Ich habe Flyer gestaltet, günstig drucken lassen und ausgelegt, melde mich in passenden Netzwerken an und versuche über persönlichen Kontakte im Zusammenhang mit meinen Flyern einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen. Websites für ExpressiVerbis und auch die Kultwackels sind in Arbeit, ein Aufkleber am Auto sorgt zusätzlich für Aufmerksamkeit (das zumindest bleibt zu hoffen). Der nächste Schritt ist das gezielte Ansprechen von Unternehmen. Außerdem gehe ich in Vorleistung, schreibe Leseproben für Drehbücher, engagiere mich ehrenamtlich beim kompletten Marketingkonzept eines Vereins zum kulturellen Austausch in der Region. Letzteres natürlich aus Spaß, aber auch, um über Kontakte an Aufträge zu kommen. Samstags arbeite ich für kleines Geld in einer Buchhandlung, kann dort aber Lesungen halten und bei Bedarf einen Teil des Schaufensters für Eigenwerbung nutzen.

Wie finanzieren Sie Ihre Gründung?
Martina Hildenbrand: Da ich für mein Angebot lediglich einen Schreibtisch, einen Rechner und einen klugen Kopf brauche, musste ich bisher nicht zusätzlich investieren - zumindest nicht finanziell. Für Kultwackels habe ich einen kleinen Privatkredit bei meinem Vater aufgenommen, um die Materialien für die ersten 50 Wackel-Dackel erwerben zu können.

Wir wünschen der Gründerin Martina Hildenbrand in Zukunft viel Erfolg!

Links zur Gründer-Story
Hier gelangen Sie zum persönlichen Profil von Martina Hildenbrand
Hier gelangen Sie zum Unternehmensprofil von ExpressiVerbis

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Über den Autor

Kristin Lux

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