29.10.2015

Gründerstory - DUNNET Gründer Robert Hoffmann im Interview

„Jede Niederlage bringt dich beim nächsten Schritt weiter, du musst nur den nächsten Schritt gehen.“

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„Wir sind Ihr Organ für Kommunikation.“ So präsentiert sich DUNNET auf seiner Internetpräsenz. In seiner Gründerstory erzählt DUNNET Gründer Robert Hoffmann von dem Traum eines 12-Jährigen, Personen mit Hilfe von PC’s zu vernetzten, seinen Anspruch an Transparenz und von „Neuen Wegen der Kommunikation“.

Gründerstory - DUNNET Gründer Robert Hoffmann im Interview

Hallo, Herr Hoffmann, stellen Sie sich und Ihr Unternehmen DUNNET doch kurz vor!

DUNNET schafft Lösungen, wir speichern nicht nur effektiv die Kundschaft in unserem System onePAS, sondern zeigen mit unserer werbetoolbox auch welches Potenzial für den Händler in seiner Umgebung entsteht und unterstützen bei der perfekten Marketinglösung für Neu- und Bestandskunden. Neue Wege Ihrer Kommunikation.

Wie sind Sie auf den Namen Ihres Unternehmens gekommen?

DUNNET ist ein Teil von meinem zweiten Vornamen und das NET steht für Vernetzung. Kurz gesagt: Als kleiner Junge wollte ich ein eigenes Unternehmen haben, welches Personen vernetzt mit Hilfe von PC’s. Da war ich 12 und habe mir die Domain dunnet.de registriert. Und nun habe ich mein Unternehmen mit dem Namen von damals und die Idee ist auch die gleiche geblieben. VERNETZEN :-)

Die Idee vom eigenen Unternehmen schlummert also schon lange in Ihnen. Aber wie hat sich Ihr Konzept von der ersten Idee bis heute verändert?

Da liegen Welten dazwischen. Es ging zu erst nur darum Unternehmen im Netz zu zeigen und deren Dienstleistung auffindbar zu machen. Heute ist das eigentlich nur der kleinste Baustein. Dank Facebook, Google und Co. haben sich dort ganz neue und viel größere Möglichkeiten ergeben. Der Kunde wird bei uns im onePAS-System gespeichert und ab dann beginnt ein wirklich zugeschnittenes Marketing. Wir erreichen Ihn nicht nur per Post wie vor 10 Jahren, sondern direkt in der Hosentasche auf seinem Smartphone. Denn das hat der Kunde rund 150 mal pro Tag in der Hand. Wir holen die Kundschaft genau da ab, wo sie steht. Das Ganze begleiten wir mit betriebswirtschaftlichen Auswertungen, so dass jeder Unternehmer auch auf den 1€ genau weiß wie viel Ertrag er hat.

Wo lagen in dieser Zeit die größten Herausforderungen? Und mit welchen Hürden und Bedenken hatten Sie speziell vor und während der Gründung zu tun?

Zum Start hieß es Vertrauen schaffen, was inzwischen kein Thema mehr ist. Die größte Herausforderung ist wohl die Einstellung von Mitarbeitern - wann stelle ich ein und Aufgaben abgeben zu müssen. Wobei besser gesagt: zu können. :)

Wie sind Sie bei dem Thema Mitarbeiter Recruiting vorgegangen? Gibt es irgendwelche Tipps, die Sie anderen Gründern mit auf den Weg geben können?

Online-Stellenausschreibungen sind gut, reichen aber nicht aus. Selbst aktiv suchen und interessante Personen anschreiben und Quereinsteigern eine Chance geben, denn das bringt auch neuen Input rein.

Ein guter Hinweis. Haben Sie sich während der Existenzgründung unterstützten lassen? Welche Beratungsangebote haben Sie genutzt?

Wir haben keine Beratungsangebote in Anspruch genommen, denn man muss für seine Ideen brennen und machen. Konzept ja, aber nicht „tot“ beraten lassen. Viele wollen Malen nach Zahlen im Businessplan. Doch die Realität ist eine andere Welt und die Kunst ist wieder aufzustehen und neuen Fahrtwind aufzunehmen. Jede Niederlage bringt dich beim nächsten Schritt weiter, du musst nur den nächsten Schritt gehen. :)

Würden Sie Gründern empfehlen einen Businessplan zu erstellen? Und wie hat Ihnen die Erstellung eines Businessplans bei Ihrer Existenzgründung geholfen?

Das ist Malen nach Zahlen und kostet nur Zeit und Energie und wenn man nicht selbst bürgt bekommt man bei dem schönsten Businessplan auch kein Fremdkapital. Ich sehe das Thema anders und das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum wir das Business ohne Fremdkapital betreiben können. Jeder angehende Unternehmer sollte eine Kostenübersicht seiner eigenen Kosten aufstellen – private wie geschäftliche. Dagegen stellt er sein eigenes Kapital und muss sich jetzt die Frage stellen: Wie lange reicht mein Kapital bis ich kein Geld mehr habe und das ist für mich der Break-Even. Wenn ich es bis zu diesem Datum nicht geschafft habe mein Business aufzustellen, sollte man zu machen, bevor das Loch immer größer wird.

Rückblickend: Was sind die 3 wichtigsten Tipps, die Sie anderen Gründern mit auf den Weg geben würden?

  1. Für die Idee brennen.
  2. Anders sein als Andere.
  3. Auf einen Tiefschlag kommt auch ein Höhepunkt, man muss nur weiter gehen!

Herr Hoffmann, vielen Dank für das interessante Interview. Eine letzte Frage zum Schluss: Verraten Sie uns noch Ihren zweiten Vornamen? :)

Wir lieben das Internet und deren Möglichkeiten. Sie werden es sicherlich herausfinden. :) Ich möchte mich auch bedanken, denn es war ein sehr netter Dialog und würde mich freuen wieder von Ihnen zu hören. Lieben Dank und Gruß von der Ostsee.

Vielen Dank. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg.

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So erreichen Sie DUNNET:

www.dunnet.de

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Über den Autor

Janine Friebel

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