25.06.2019

Kleinunternehmerregelung in der Praxis

Was tun wenn der Freibetrag überschritten wurde?

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Für Gründer im Nebenerwerb ist die Kleinunternehmerregelung eine attraktive Option, um eine Geschäftsidee in Ruhe reifen zu lassen. Doch was anfänglich vielleicht noch zögerlich gestartet ist, kann sich schnell als Top-Seller erweisen. Was können Sie tun, wenn Ihr Umsatz den für Kleinunternehmer geltenden Freibetrag im laufenden Geschäftsjahr bereits überschritten hat? - Wir geben Ihnen Tipps für einen partnerschaftlichen Umgang mit den zuständigen Behörden.

Alle Fakten zur Kleinunternehmerregelung auf unternehmenswelt.de

Die Kleinunternehmerregelung
Die Kleinunternehmerregelung
Kleinunternehmer sind von der Umsatzsteuer befreit, dürfen aber auch keinen Vorsteuerabzug geltend machen. Die Rechtsform ist egal! Ausschlaggebend ist die Einhaltung einer regelmäßigen jährlichen Umsatzgrenze. Brutto gleich Netto! Kleinunternehmer haben in der Privatwirtschaft vor dem Kunden einen Vorteil gegenüber Unternehmern mit Regelbesteuerung, die ihre Waren entsprechend teurer anbieten müssen. Wir räumen mit den größten Mythen, Widersprüchen und Fragen rund um die Kleinunternehmerregelung auf.

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Über den Autor

Kathleen Händel

Kathleen Händel

Die studierte Kulturwissenschaftlerin arbeitet seit ihrem Master als Redakteur u.a. in den Bereichen Tourismus, für verschiedene Stiftungen und Kommunikationsagenturen. Die Themen responsible tourism, innovative Entwicklungskonzepte und eine nachhaltige economy 4.0 bildeten ihre bisherigen redaktionellen Schwerpunkte. Im unternehmenswelt.de Team schreibt sie seit 2018 u.a. über die digitale Evolution durch Bitcoin, Blockchain und deren gesellschaftliche Bedeutungen. Seit 2019 verantwortet Kathleen Händel den Content-Bereich auf unternehmenswelt.de.

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