04.10.2017

KMU-Fachkräftesicherung durch digitale Weiterbildung

Digitale Fähigkeiten der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zunehmend gefragt

Die Fachkräftesicherung von kleinen und mittelständischen Unternehmen wird in Zukunft auch davon abhängen, ob es gelingt die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen für die Digitalisierung fit zu machen. Welche Wege und Möglichkeiten es dafür gibt erfahren Sie hier!

Digitalisierte Arbeitswelt als Herausforderung

Das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) informiert nun kleine und mittlere Unternehmen über Möglichkeiten wie E-Learning, um den Herausforderungen einer digitalisierte Arbeitswelt von morgen gerecht zu werden.

Matthias Machnig, beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, sagte dazu: "Gerade für kleine und mittlere Unternehmen mit ihren jeweils sehr individuellen Anforderungen an die Weiterbildung bietet das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung nun wertvolle Hilfestellung."

Um die nationale und auch internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, wird die digitale Bildung bei KMU eine steigende Bedeutung erlangen, denn die Digitalisierung verändert die globale Arbeitswelt und digitale Fähigkeiten werden in nahezu allen Bereichen zunehmend erforderlich sein.

Digitale Fähigkeiten - langfristige Beschäftigungsperspektiven

Das KOFA vermittelt ein Verständnis für die in Zukunft benötigten Kompetenzen. Denn: Neben betrieblichem Fachwissen, handwerklichem Geschick, Soft-Skills und Berufserfahrung wird die Notwendigkeit mit digitalen Medien wie Tablets oder Smartphones umzugehen, die gesammelten Informationen einzuordnen, diese zu vermitteln oder auch den vernetzten Umgang von Computern und Maschinen zu können immer wichtiger. Mit diesen auch in digitaler Weiterbildung erlangten Fähigkeiten erwerben die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zunehmend auch eine langfristige Beschäftigungsperspektive. Dies bedeutet: Je früher KMU ihre Kompetenzen und die ihrer Beschäftigten durch digitale Bildung erweitern, desto besser wird die Fachkräftesicherung gelingen - und damit auch die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

Neben konkreten Handlungsempfehlungen erläutert das KOFA auch das Prinzip des E-Learning, wie zum Beispiel digitale Medien in der betrieblichen Weiterbildung eingesetzt werden und es gewährt Einblicke in Erfahrungsberichte anderer Unternehmen.

Quelle: Pressemitteilung BMWI

Über den Autor

Marcos López

Marcos López

Der studierte Kommunikationswissenschaftler arbeitet seit mehr als 20 Jahren als Redakteur und freier Autor. Er ist in Zürich geboren, wächst in Madrid und in der Nähe von Frankfurt am Main auf, bevor er vor der Wende nach Berlin kommt. Hier moderiert er im Hörfunk, schreibt für diverse Stadtmagazine und wird auch als DJ und Produzent bekannt. Von den Neuen Medien und Sozialen Netzwerken fasziniert, gestaltet er Beiträge für Print, Web und TV.

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