25.09.2017

Unternehmernews der Woche 39/2017

Freie Berufe wachsen, Fluthilfe muss versteuert werden, Wettbewerbsverbot im Arbeitsvertrag uvm.

Wir haben wieder die wichtigsten Themen, gesetzliche Neuerungen und Urteile für Gründer und Unternehmer zusammengefasst. Mit unternehmenswelt.de bleiben Sie up-to-date. Wir zeigen Ihnen was aktuell passiert und was Sie auf Ihrem Weg zum erfolgreichen Entrepreneur weiterbringt.

Gründer- und Unternehmernews kurz & knapp

Unternehmertum

Preiskalkulation - so berechnen Sie den Preis richtig: Der Wohlfühlpreis vieler Kunden liegt oft über dem Angebotspreis des Unternehmers. Doch wie kalkuliert man den Preis richtig? So berechnen Sie Ihre Angebote fehlerlos.

Factoring-Anbieter verzeichnen deutliches Plus: Liquidität ist ein Schlüssel für wirtschaftlichen Erfolg. Immer mehr Firmen nutzen deshalb Factoring. So stiegen die Umsätze der Mitglieder des Deutschen Factoring-Verbands 2016 im Vergleich zu 2015 erneut um fast vier Prozent auf knapp 217 Milliarden Euro an.

Außenstände - der Zaster der Zahlungsfaulen: Vorauszahlungen, Abschläge, Sicherheiten - bei größeren Aufträgen lassen viele Betriebe nichts anbrennen. Aber auch bei kleineren Aufträgen von Privatkunden gibt es Möglichkeiten, die das Risiko minimieren.

Personal

Lohnsteuerfreie Sachbezüge - so verteilen Sie steuerfrei Gutscheine an Ihre Mitarbeiter: Gemäß § 8 Abs. 2 Einkommensteuergesetz (EStG) bleiben Sachbezüge bis 44 € pro Jahr und Mitarbeiter lohnsteuerfrei. Eine effektive Maßnahme, um den Nettolohn zu verbessern und ein attraktives Entgelt- extra zur Motivation Ihrer Mitarbeiter.

Moderne Arbeitsmodelle - geschätzt, aber nicht Jedermanns Sache: Nicht jedem Mitarbeiter kommen flexible Arbeitszeitmodelle und freie Arbeitseinteilung zugute. Zwar werden Verantwortung und moderne Arbeitsmodelle von den meisten Arbeitnehmern geschätzt, ein Teil der Angestellten leidet jedoch auch darunter. Wie Arbeitgeber diesem Umstand begegnen können.

Nur so gilt das Wettbewerbsverbot im Arbeitsvertrag: Mit einem Wettbewerbsverbot im Arbeitsvertrag können sich Betriebe davor schützen, dass Mitarbeiter direkt zur Konkurrenz wechseln. Doch damit das gilt, darf im Arbeitsvertrag eine wichtige Vereinbarung nicht fehlen.

E-Commerce

PSD2 - Was Händler über die neue EU-Zahlungsrichtlinie wissen müssen: Ab Januar 2018 greift eine neuen Zahlungsrichtlinie der EU. Sie betrifft nicht nur Banken und Fintechs, sondern auch Marktplätze und ihre Händler. Das müssen Sie zukünftig beachten.

Urteil - Abmahnung wegen zusammengefasster Bewertungen im Shop: Ein Onlinehändler veröffentlichte auf seinem Shop ein Bewertungs-Plug-in, welches die Bewertungen aller seiner Verkaufskanäle zusammenfasst und darstellt. Ein Wettbewerber fand diese Darstellung irreführend und mahnte ab. Er bekam Recht.

Impressumspflicht - 6 Fragen zum Impressum für Webseite: Die Mehrheit aller Webseiten unterliegen der Impressumspflicht. Impressumsverstöße sind seit Jahren einer der Abmahnklassiker im Netz. Dabei ist es gar nicht so schwer, ein vollständiges Impressum zu erstellen und korrekt auf der eigenen Seite einzubinden. eRecht24 zeigt Ihnen die häufigsten Fehler und Abmahnfallen.

Freie Berufe wachsen um 400.000

Eine aktuelle Studie des Institut für Freie Berufe, Nürnberg (IF) zeigt, wie die Zahl von rund 1 Mio. Selbständigen in den freien Berufen 2008 auf aktuell 1,382 Mio. 2017 angestiegen ist. Wer als Freiberufler gilt und was sie von Gewerbetreibenden unterscheidet sowie die wichtigsten Fakten der Studie, haben wir in diesem Beitrag für Sie zusammengefasst. 

Finanzbehörden entscheiden: Fluthilfe muss versteuert werden

Die ersten Herbststürme hat Deutschland gerade überstanden, weitere sind vorhergesagt. Der starke Regen der letzten Wochen hat nicht nur so manchen Privatkeller überschwemmt, sondern auch das ein oder andere Geschäft, den Betrieb, die Agentur oder die Praxis. Zudem haben umgestürzte Bäume und abgedeckte Dächer den Dienstwagen massiv beschädigt. Durch eine Soforthilfe lässt sich vielerorten ein existentiell wichtiger Notbetrieb aufrecht erhalten. Doch Obacht: fließt diese monetäre Unterstützung direkt in das Betriebsvermögen muss sie versteuert werden. Das müssen Sie als Unternehmer jetzt wissen!

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Janine Friebel

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