Titelbild
29.09.2018

News von Instagram, Liqid, Wimdu und Uber

Die Instagram-Gründer verlassen den Facebook-Konzern, der digitale Vermögensverwalter Liqid aus Berlin erhält eine Finanzierung von 33 Millionen Euro während die Ferienwohnungsplattform Wimdu ihre Geschäfte einstellen wird und Uber wegen eines Datenlecks eine Strafe von 148 Millionen US-Dollar zahlen muss. Lesen Sie mehr dazu in unseren Online News der Woche.

Instagram-Gründer verlassen Facebook

Die Instagram-Gründer Kevin Systrom und Mike Krieger verlassen den Facebook-Konzern. Seit Facebook 2012 den Foto-Plattform gekauft hatte, stieg der Umfang an personalisierter Werbung, an der die mittlerweile über eine Milliarden Nutzer nicht vorbei kommen. Darin wird auch der Ausstieg Systroms und Kriegers aus der Facebook-Tochter Instagram vermutet, die mit der starken Advertising-Tendenz nicht einverstanden waren, berichtet Onlinemarketing.de.

33 Millionen Euro für digitalen Vermögensverwalter Liqid

Das Berliner Fintech Liqid erhält frisches Kapital in Höhe von 33 Millionen Euro. Mit der Series-C-Finanzierung, die der digitale Vermögensverwalter vom Tosca Private Investments Fund erhält, will das 2016 gegründete Unternehmen international wachsen. Bisher steht der Deal noch unter Vorbehalt der Genehmigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), teilt wallstreet-online.de mit.

Ferienwohnungsplattform Wimdu gibt auf

Zum Jahresende 2018 stellt Wimdu wegen „bedeutender finanzieller und geschäftlicher Herausforderungen“ seine Geschäfte ein. Die Ferienwohnungsplattform war angetreten, um Airbnb Konkurrenz zu machen und muss nun seine 100 Mitarbeiter entlassen. Im Gründungsjahr 2011 bekam Wimdu Investitionen in Rekordhöhe von 90 Millionen Dollar und wechselte vor zwei Jahren den Besitzer, wie golem.de meldet. 

Ubers 148 Millionen US-Dollar teures Datenleck

Ein geheim gehaltener Datenhack kostet den US-Fahrdienstvermittler nun 148 Millionen US-Dollar. Das ist das Ergebnis eines Vergleichs mit US-Behörden. Uber hatte bis Oktober 2017 einen Cyberangriff verschwiegen, bei dem Daten von 50 Millionen Fahrgästen und sieben Millionen Fahrern von Hackern gestohlen wurden. Anstatt die Nutzer zu informieren, hatte das Unternehmen den Hackern 100.000 US-Dollar für ihr Schweigen und die Vernichtung der Daten gezahlt. Ein Deal, der nicht aufging, wie das Manager Magazin berichtet.

Über den Autor
Ulrike Schult

Ulrike Schult

Die Autorin ist als Redakteurin im Team von unternehmenswelt.de tätig. Zuvor beriet Ulrike Schult in Leipzig Studierende zum Einstieg ins Berufsleben und organisiert momentan unter anderem an der Fachhochschule ein überfachliches Qualifizierungsprogramm für Doktoranden aus den Ingenieurswissenschaften und anderen Bereichen.