04.02.2010

Erleichterungen bei der betrieblichen Fahrzeugnutzung

Fahrtenbuch nicht zwingend notwendig ...

Im Erlass Az. IV C 6 - S 2177/07/10004 des Bundesfinanzministerium wurden jetzt Vorgaben definiert, wie Unternehmer ihre betrieblich bedingten Fahrten plausibel nachweisen können. Der private Fahranteil darf bekanntlich nur dann nach der pauschalen Methode (1% vom Listenpreis) ermittelt werden, wenn das Fahrzeug zu mehr als 50% dienstlich genutzt wird.

Im Erlass Az. IV C 6 - S 2177/07/10004 des Bundesfinanzministerium wurden jetzt Vorgaben definiert, wie Unternehmer ihre betrieblich bedingten Fahrten plausibel nachweisen können. Der private Fahranteil darf bekanntlich nur dann nach der pauschalen Methode (1% vom Listenpreis) ermittelt werden, wenn das Fahrzeug zu mehr als 50% dienstlich genutzt wird.

Der Erlass bringt Unternehmern dabei Erleichterungen zum Nachweis der betrieblichen Kfz-Nutzung und kann dazu führen, dass die Listenpreis-Methode Anwendung findet. Wenn bspw. die täglichen Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte übers Jahr gerechnet mehr als 50 Prozent ausmachen, muss überhaupt kein weiterer Nachweis geführt werden.

In allen übrigen Fällen können Unternehmer den Nachweis über die betriebliche Nutzung in jeder geeigneten Form darlegen und glaubhaft machen. Als Beleg sind bspw. der Terminkalender , die Kilometer-Abrechnung gegenüber Geschäftspartnern sowie andere Abrechnungsdokumente über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten notwendig.

Über den Autor

René Wendler

René Wendler

René Wendler wurde 1975 geboren, ist in Ostdeutschland aufgewachsen, studierte in Leipzig und machte sich direkt im Anschluss mit der Betreuung von Gründern selbstständig. Von 2002 bis 2007 betreute er gemeinsam mit André Wittig ca. 750 Gründer persönlich und seit 2008 weitere 100.000 Gründer mit seinem Team, über die Onlineangebote der Zandura GmbH, zu denen insbesondere auch unternehmenswelt.de gehört.

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