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08.10.2010

High-Tech Gründerfonds investiert in ConWeaver

Die Förderung von jungen Technologieunternehmen, welche Forschungsergebnisse auf einer innovativen und technologischen Basis umsetzen - das ist grundsätzlich das Ziel vom High-Tech Gründerfonds. Das Unternehmen ConWeaver, das sich als Anbieter einer semantischen Suchmaschine positioniert, scheint dafür alle Kriterien zu erfüllen und kann sich über eine Investition des Public-Private-Partnerschip-Fonds freuen.

Die Förderung von jungen Technologieunternehmen, welche Forschungsergebnisse auf einer innovativen und technologischen Basis umsetzen - das ist grundsätzlich das Ziel vom High-Tech Gründerfonds. Das Unternehmen ConWeaver, das sich als Anbieter einer semantischen Suchmaschine positioniert, scheint dafür alle Kriterien zu erfüllen und kann sich über eine Investition des Public-Private-Partnerschip-Fonds freuen.

Bei ConWeaver handelt es sich um eine Ausgründung des Fraunhofer IGD. Das Startup hat erkannt, dass große Konzerne selten über Tools verfügen, mit denen sie ihr Wissensmanagement verbessern können und bietet daher Enterprise-Search-Lösungen an. Die Basis bildet dabei eine intelligente, semantische und mehrsprachige Suche. Ziel ist es, die gesamte Informationslandschaft eines Unternehmens zu vernetzen und Recherchewege zu verkürzen, um eine schnelle, einfache und strukturierte Abfrage der gewünschten Informationen zu ermöglichen. ConWeaver integriert Daten des Kunden, die strukturiert oder unstrukturiert auf verschiedenen Speichermedien verstreut liegen, automatisch in ein mehrsprachiges, semantisches Wissensnetz.

Die Folge: hilfreiche Verknüpfungen zwischen Personen, Abteilungen, Produkten oder Projekten entstehen. Eine Suchmaske bereitet alle Suchergebnisse anschließend übersichtlich auf. Der High-Tech Gründerfonds sieht darin ein chancenreiches Vorhaben. Der Fonds ermöglicht deshalb die Seed- Finanzierung und begleitet das Startup bis zur Markteinführung. Investoren des Fonds sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die KfW Bankengruppe sowie die sechs Industriekonzerne BASF, Deutsche Telekom, Siemens, Robert Bosch, Daimler und Carl Zeiss.

Über den Autor

Kristin Lux