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26.01.2017

"Made in Germany" im Fokus der diesjährigen IHM

Mit rund 1.000 Ausstellern aus über 60 Gewerken, auf 74.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche und mehr als 130.000 interessierten Messebesuchern geht die IHM, die Internationale Handwerksmesse im März in eine neue Runde. Wir haben uns die internationale Leitmesse des Handwerks näher angeschaut.

Unscharfes Bild einer Leitmesse mit Fachbesuchern und Ausstellern der IHM

Das neue Motto der IHM 2017

"Made in Germany. Das Original. Echt bei uns im Handwerk" lautet das Motto der diesjährigen Internationalen Handwerksmesse vom 08. bis 14. März in München. Dann steht das Handwerk für sieben Tage wieder im Fokus der Öffentlichkeit. Schwerpunkt der Leitmesse ist "Made in Germany", das sich in vielen Themenflächen wiederfindet. Mit diesen speziellen Angebotsbereichen, Gewerke übergreifenden Workshops und Vorträgen erweitert die IHM ihr Angebot für Aussteller und Messebesucher gleichermaßen. „Hammer und Säge, inzwischen auch Tablet, Smartphone oder Drohnen sind wichtige Werkzeuge für das Handwerk. Auf der Internationalen Handwerksmesse erhalten Besucher drei weitere wichtige Werkzeuge für eine erfolgreiche Zukunft: Wissen, Kontakte und Ideen“, sagt Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH, die die Leitmesse seit 1949 organisiert. Neben Neuheiten und Best-Practice-Beispielen aus der Branche erwartet Fachbesucher ein reiches Rahmenprogramm mit vielen Möglichkeiten, sich auszutauschen.

Warum das Motto "Made in Germany" gerade jetzt so aktuell ist, erklärt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): „Erstens: Deutschland entdeckt das Handwerk gerade neu, versteht, dass Handwerk so viel mehr ist als „Mann mit Schaufel“. Zweitens: Im Ausland wird Handwerk aus Deutschland immer beliebter – wir exportieren vom traditionsreichen Original, dem Dresdner Christstollen, bis zum High-Tech-Produkt Roboter-Werkzeug; dazu werden immer häufiger Dienstleistungen mitverkauft, die mit der digitalen Entwicklung erst möglich werden. Drittens: Handwerk ist entscheidender Teil vieler industrieller Wertschöpfungsketten und damit für den aktuellen Erfolg des „Made in Germany“ insgesamt mitverantwortlich."

Themenvielfalt auf der Internationalen Handwerksmesse in München

Die Angebotsbereiche auf der IHM sind vielfältig. So finden Fachbesucher und Aussteller genau den richtigen Platz, um ihre Produkte zu präsentieren.

Einen Bereich mit viel Potenzial beleuchtet die Themenfläche „FOKUS. GESUND BAUEN“ in Halle B2. „Gesundheit beim Bauen und Sanieren ist Trendthema bei den Verbrauchern und für das Handwerk ein vielversprechender Markt“, sagt Dohr. Bei verschiedenen Ausstellern und in Vorträgen können sich Fachbesucher über nachhaltige Baustoffe, Wohngesundheit und Baubiologie informieren.

Auf dem „Land des Handwerks“ präsentieren sich Vorzeigebetriebe aus dem Handwerk, deren Leistungen international gefragt sind. Ergänzend dazu informieren Experten in kostenfreien, individuellen Beratungsgesprächen über Fördermaßnahmen, Betriebsgründung und -übergabe, Unternehmensentwicklung sowie neue Technologien und Prozessoptimierung. Terminvereinbarungen sind ab Mitte Januar auf der Website der IHM www.ihm.de möglich.

Darüber hinaus ist die Internationale Handwerksmesse das offizielle Spitzentreffen des Handwerks, bei dem die wichtigsten Vertreter aus Kammern und Verbänden mit prominenten Gästen aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik zusammentreffen. So wird auch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel die Messe besuchen und sich von den herausragenden Leistungen der Gewerke überzeugen.

Über den Autor
Janine Friebel

Janine Friebel

Janine Friebel wurde 1983 geboren und studierte in Magdeburg Internationales Management. Als Key Account Managerin einer Leipziger Online Marketing Agentur hat sie über mehrere Jahre zahlreiche Kunden im Online Marketing betreut und beraten. Jetzt verantwortet sie das Marketing für die Zandura GmbH und kümmert sich um die Vermarktung der Inhalte auf unternehmenswelt.de.