17.04.2019

Unternehmerstory mit Julius Königshofen von Wechselberger&Koenigshofen

„Das Wort „Unternehmer“ bedeutet, dass man etwas unternimmt und nicht dass man dauernd alles bis ins letzte Detail plant.“

Wir haben uns mit Julius Königshofen von Wechselberger&Koenigshofen getroffen. Das Start-Up aus Hildesheim möchte interessierten Menschen die Themen Geldanlage, Börse und Mindset näher bringen. Im Interview erzählt uns der junge Gründer von seinen Visionen für das Unternehmen, seinen Plänen für das hauseigene Trading Magazin und anstehenden Partnerschaften mit bekannten Finanzpartnern.

Hallo Herr Königshofen, wie ist die Idee zu Wechselberger&Koenigshofen entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?

Team von Wechselberger&Koenigshofen

Herr Wechselberger und Ich sind schon seit mehreren Jahren an der Börse tätig und haben uns ein umfassendes Wissen über die Börse und unser Finanzsystem angeeignet und haben uns dadurch auch letztendlich kennengelernt. Uns ist mit der Zeit immer deutlicher aufgefallen, dass große Teile der deutschen Bevölkerung wenig finanzielle Bildung besitzen und nicht mit Ihrem Geld umgehen können, da dieses Wissen vor allem in der Schule nur unzureichend vermittelt wird. Daraus hat sich die Idee entwickelt, ein Unternehmen zu gründen, welches den Menschen diese finanzielle Bildung vermittelt und beim Vermögensaufbau hilft.

Wie hat sich Ihr Konzept von der ersten Idee bis heute verändert?

Am Anfang stand zunächst die Idee, dass wir das Finanzwissen an andere Menschen vermitteln wollen. Auf dieser Grundidee basierend haben wir unser Konzept aufgebaut, welches öfters überarbeitet und verändert wurde und immer wieder an neue Situationen angepasst werden muss.

Wie verdienen Sie Ihr Geld? Wie sieht das Geschäftsmodell aus?

Das Hauptprodukt von Wechselberger&Koenigshofen ist das Trading Magazin - ein Investment Newsletter für Anleger – der wöchentlich erscheint und sich besonders gut für Kleinanleger eignet, die nur wenig Erfahrung an der Börse gesammelt haben. Das Trading Magazin ist der erste und einzige Newsletter, der das Finanzwissen auch für Börsenneulinge und Kleinanleger zugänglich macht.

Darüber hinaus bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit in unser eigenes Börsenzertifikat mit unserer eigens entwickelten Anlagestrategie zu investieren, welches an der Stuttgarter Börse unter der ISIN DE000LS9NEF9 gehandelt wird.

In diesem Monat erscheint zudem unser erstes Buch mit dem Titel „Schule? Nein Danke! Ich werde Milliardär“ auf den Markt. In diesem geht es um die Themen Mindset, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzwissen und Anlagestrategien - alles Themen, die in der Schule heutzutage leider nicht ausreichend vermittelt werden.

Wer sind Ihre Zielgruppen? Und wie ist das bisherige Kundenfeedback?

Unsere Hauptzielgruppe sind junge Kleinanleger zwischen 18 und 35 Jahren, die meist sehr unerfahren an der Börse agieren. Insbesondere durch unser Trading Magazin konnten sich viele unserer Kunden deutlich weiterentwickeln und können erste größere Erfolge an der Börse verzeichnen. Wir bekommen immer mehr Zuspruch, da wir das einzige Unternehmen am Markt sind, welches dieses wichtige Finanzwissen für jeden zugänglich und verständlich macht.

Von der Idee bis zum Start - was waren die größten Herausforderungen während der Gründung?

Eine der schwierigsten Angelegenheiten waren die bürokratischen Hürden, die man als Unternehmer überwinden muss. Eine andere große Herausforderung lag darin, dass wir uns erstmal in dieser sehr umkämpften Finanzbranche beweisen mussten, was wir letztendlich geschafft haben.

Wie sehe Ihre berufliche Laufbahn aus, wenn Sie kein Unternehmen gegründet hätten?

Da ich schon immer den Traum hatte, eine eigene Firma hochzuziehen, unabhängig von allen Schwierigkeiten und Risiken, kann ich diese Frage nicht beantworten. Für mich gibt es keine berufliche Alternative zum Unternehmertum.

Was würden Sie sich für die Gründer- bzw. Unternehmerlandschaft in Deutschland wünschen?

In Deutschland muss sich hinsichtlich der Gründer und Unternehmerlandschaft noch einiges bewegen, um mit anderen Nationen zukünftig mithalten zu können. Gründer und Selbstständige müssten deutlich einfacheren Zugang zum Kapitalmarkt haben und müssten noch deutlicher von der Politik unterstützt werden. Beispielsweise sollten die bürokratischen Hürden vor allem in der Gründungsphase deutlich niedriger angesetzt sein, da hier einer der Hauptgründe für scheiternde Start-Ups insbesondere in Deutschland liegt.

Was sind die drei wichtigsten Tipps, die Sie anderen Gründern mit auf den Weg geben möchten? Wie bringt man ein Unternehmen erfolgreich an den Start?

1. Weniger Planen, mehr Umsetzen:

Der größte Fehler von Gründern liegt darin, dass sie sich viel zu lange mit der Planung und Vorbereitung der Gründung beschäftigen. Dabei ist es für einen Unternehmer absolut wichtig, dass er möglichst schnell handelt und Ergebnisse produziert. Es gibt nämlich sehr viele Faktoren, die sich einfach nicht planen lassen, sodass fast jede Vorbereitung und Planung nur zu einem gewissen Teil sinnvoll ist. Das Wort „Unternehmer“ bedeutet, dass man etwas unternimmt und nicht dass man dauernd alles bis ins letzte Detail plant.

2. Schnelle Entscheidungen treffen:

Viele Menschen behaupten von sich aus, dass sie rationale Entscheidungen treffen. Diese Aussage ist nur sehr bedingt gültig, da unsere Entscheidungen immer von unseren Emotionen beeinflusst werden. Ein Unternehmer muss schnelle Entscheidungen treffen, damit er auch schnell handeln kann.

3. Sich auf negative Situationen vorbereiten:

In diesem Punkt geht es nicht um die Planung und Vorbereitung der Gründung, sondern um das mentale Vorbereiten auf verschiedene Situationen, die während einer unternehmerischen Tätigkeit mit Sicherheit auftreten werden. Besonders auf die negativen Situationen sollte sich ein Unternehmer immer vorbereiten, weil sich in diesen Situationen entscheiden wird, ob man wirklich ein Unternehmer ist oder nicht. Von 100 Unternehmen bleibt nach 10 Jahren nur noch 1 Unternehmen übrig, weil die anderen die negativen Situationen nicht verkraften konnten und aufgegeben haben. Man sollte sich also immer auf die schlimmsten Situationen mental vorbereiten.

Um eine Firma erfolgreich an den Start zu bringen, benötigt man am besten die Unterstützung von einem Start-Up Zentrum, welches in den ersten Wochen und Monaten beim Aufbau des Unternehmens hilft. Zuerst sollte man sich einen groben Plan von seinem Vorhaben machen und die kurzfristigen und langfristigen Ziele des Unternehmens definieren. Dazu sollte man sich grob überlegen, welche Ressourcen man benötigt, welches Produkt man verkauft und wen man ansprechen muss. Sobald diese grundlegende Planung steht, sollte man sofort anfangen, da man sonst das Momentum und den Glauben an die eigene Idee verliert.

Bei welchem Unternehmen würden Sie gern mal einen Tag hinter die Kulissen schauen und warum?

Ich würde gerne bei der Deutschen Bank hinter die Kulissen schauen, da wir uns aktuell in ersten Gesprächen über mögliche Geschäftspartnerschaft befinden.

Wechselberger&Koenigshofen, wo geht die Reise hin? Wie sehen Ihre Pläne für die nächsten 12 Monate aus?

Nachdem unser Buch mit dem Titel „Schule? Nein Danke! Ich werde Milliardär!“ auf den Markt gebracht haben, werden wir unseren Investment Newsletter mithilfe unserer Partner als physisches Magazin auf den Markt bringen. In diesem Jahr streben wir noch weitere Geschäftspartnerschaften (unter anderem mit Unternehmen aus London) an, sodass Wechselberger&Koenigshofen schon bald ein wichtiger Bestandteil der Finanzbranche sein wird und in Deutschland die finanzielle Bildung zum Allgemeinwissen gehört.

Vielen Dank für das interessante Interview, Herr Königshofen und weiterhin viel Erfolg mit Wechselberger&Koenigshofen.

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Über den Autor

Janine Friebel

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