03.08.2018

News von Apple, Google und ein neues Umsatzsteuergesetz im Online-Handel

Woche 31/2018 – Wir haben für Sie News aus E-Commerce, Online-Marketing, Startup-Szene & Co. zusammengefasst.

Apple Pay kommt noch 2018 nach Deutschland und kooperiert mit einer Reihe großer Banken, Google plant offenbar wieder das Angebot einer zensierten Internetsuche in China, die deutsche Regierung will Online-Marktplätze verpflichten, Umsatzsteuerbetrug zu unterbinden und Technologie-Aktien außer die von Apple sinken im Wert.

Apple Pay noch 2018 auch in Deutschland

Dem Start von Apple Pay in Deutschland zu Ende des Jahres nichts mehr im Weg, nach dem sich eine Reihe deutscher Banken und Apple auf entsprechende Kooperationen geeinigt haben. Apple selbst gibt noch keine Informationen dazu, welche Banken dabei sind, aber mitunter äußerten sich die Geldhäuser selbst. So gaben die Deutsche Bank, die HypoVereinsbank, N26 und die Wirecard-Tochter Boon ihre Teilnahme bekannt. Nicht dabei sind die Sparkassen, die stattdessen fordern, Apple solle seine NFC-Schnittstelle zugunsten aller Nutzer freigeben, was der Konzern bisher stets ablehnte. Alle Informationen dazu sind auf Heise.de zu lesen.

Zensierte Google-Suche bald wieder in China verfügbar?

Google will sich den chinesischen Markt von 750 Millionen Internetnutzern offenbar nicht entgehen lassen und bietet vielleicht bald wieder zensierte Google-Suchen in China an. Der Zeitung The Intercept vorliegende geleakte Dokumente zeigen, dass Google offenbar über eine Rückkehr nach China mit der chinesischen Regierung verhandelt. Im Unternehmen will sich derzeit niemand dazu äußern, aber die Dokumente legen nahe, dass hunderte Google-Mitarbeiter schon über ein Jahr lang an einer Google-App für China arbeiten. Damit würde Google seine 2010 getroffene Entscheidung revidieren, nicht mehr im Sinne der chinesischen Regierung Inhalte über Menschenrechte, politische Opposition oder Sex zu filtern, berichtet golem.de.

Gesetzesentwurf gegen Umsatzsteuerbetrug im Onlinehandel

Wenn Onlinehändler die Umsatzsteuer nicht abführen, sollen zukünftig die Betreiber von Online-Marktplätzen dafür haften. Mit dem Beschluss eines so lautenden Gesetzesentwurfs will die Bundesregierung verhindern, dass sich vornehmlich ausländische Händler unlautere Wettbewerbsvorteile verschaffen, indem sie die Umsatzsteuer nicht abführen. Vertreter deutscher Handelsverbände stehen der Neuerung positiv gegenüber, warnen aber auch vor bürokratischen Hürden für inländische Händler, die den Online-Marktplätzen künftig nachweisen müssen, dass sie für die Umsatzsteuer registriert sind, erklärt das Portal finanzen.net.

Börsenverluste der Tech-Riesen

Die Aktien großer Technologie-Konzerne wie Facebook, Twitter, Netflix und Tesla haben in der zurückliegenden Zeit stetig Verluste verzeichnet. Sie lagen zum Teil im zweistelligen Prozentbereich und Börsen-Analysten fragen sich, ob diese Entwicklung den Abschwung der von Investoren stark beachteten Tech-Industrie ankündigt. Laut manager magazin erwarteten Analysten, dass die Quartalszahlen von Apple ein weiterer Indikator dafür sein würden. Stattdessen erreichte das Unternehmen aber am Donnerstag den historischen Rekordbörsenwert von einer Billionen US-Dollar.

Über den Autor

Ulrike Schult

Ulrike Schult

Die Autorin ist als Redakteurin im Team von unternehmenswelt.de tätig. Zuvor beriet Ulrike Schult in Leipzig Studierende zum Einstieg ins Berufsleben und organisiert momentan unter anderem an der Fachhochschule ein überfachliches Qualifizierungsprogramm für Doktoranden aus den Ingenieurswissenschaften und anderen Bereichen.

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