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11.08.2016

Franchise-Check: WorkRepublic

Exklusive Büros und modernes Coworking. Dafür steht WorkRepublic. Wir haben uns mit einem der Gründer, Pavel Druzhkov, getroffen. Im Interview erzählt er uns, wie die Idee zu WorkRepublic entstanden ist, was für das Arbeiten im Coworking spricht und was das Franchise von zukünftigen Partnern erwartet. Außerdem haben wir über die nächsten geplanten Standorte gesprochen und er verrät, was das Immobilien Franchise so interessant macht.

Pavel Druzhkov, CEO von WorkRepublic

Hallo Herr Druzhkov, stellen Sie sich und WorkRepublic doch kurz vor! Was macht WorkRepublic als Franchisesystem aus?

Hallo Frau Friebel, ich bin Geschäftsführer und einer der Gründer von WorkRepublic. Als Unternehmergruppe entwickeln wir seit mehreren Jahren erfolgreiche und individualisierbare Geschäftsideen und Unternehmen in verschiedenen Bereichen wie Vertrieb, IT und Fitness. Unsere Kernmärkte sind die USA und Deutschland.

Die Idee zu WorkRepublic hatten wir, nachdem wir unseren Blick in die USA gerichtet hatten. Dort ist das Prinzip des Coworking bereits seit Jahren ein Erfolgsmodell: Freiberufler, Selbstständige und Firmen mit wenigen Mitarbeitern teilen sich Büroräume und deren Infrastruktur – und profitieren davon, denn Coworking bedeutet geteilte Kosten.

WorkRepublic setzt auf ein modernes Design mit viel Glas, Lounge-Atmosphäre und Eventbereichen, um das Miteinander und das Netzwerken in der Bürogemeinschaft zu fördern. Die Arbeitsplätze im Business Center sind flexibel gestaltbar – vom eigenen Büro bis zum inspirierenden, offenen Raum. Unsere Kunden reichen vom jungen Startup kurz nach der Existenzgründung bis zum international agierenden Unternehmen mit Mitarbeitern weltweit. Wir legen größten Wert auf repräsentative Geschäftsadressen. Viel Glas und der offene Charakter fördern die Gemeinschaft.

Die Vorteile unseres Systems liegen auf der Hand: zum überschaubaren Kapitalbedarf bei Unternehmensgründung gesellen sich dauerhaft niedrige monatliche Fixkosten. Die Anfangsinvestition ist zügig zurückverdient. Wir arbeiten grundsätzlich mit Büroflachen von 500+ Quadratmetern. Das führt zu einer höheren Flächenproduktivität und maximaler Kundenzufriedenheit. WorkRepublic bietet den Franchisenehmern die Chance, mit einem erprobten Erfolgssystem aus den USA das eigene, erfolgreiche Unternehmen aufzubauen.

Was unterscheidet WorkRepublic von anderen Franchisesystemen?

Wir sind der einzige professionelle Anbieter des Business-Center- und Coworking-Modells auf dem deutschen Franchisemarkt.

Welche Voraussetzungen muss ein zukünftiger Franchise-Partner mitbringen? Welche Kriterien sind WorkRepublic wichtig?

Lassen Sie es mich so ausdrücken: wir suchen Partner mit Leidenschaft. Coworking braucht Praktiker, die ihre Arbeit lieben, die Verantwortung für ihren Erfolg selbst in die Hand nehmen sowie über Selbstbewusstsein, Disziplin und Durchhaltevermögen verfügen.

Welche Franchisegebühren erwarten zukünftige Franchisepartner und wie hoch ist die Eintrittsgebühr ins Franchisesystem?

Die Eintrittsgebühr beträgt 30 TEUR und beinhaltet ein volles Entwicklungspaket von unserer Seite:

  • Business- und Finanzplan
  • Raum-, Zonierung, Möbelplanung
  • Unterstützung bei der Suche und Bewertung eines geeigneten Standorts
  • Beistand bei Mietvertragsverhandlungen
  • Komplettes Design-Paket
  • Vorverkauf für schnellen Markteintritt
  • Umfassende Kick-off-Schulung zu Organisation, Software, Personal, Marketing, Verkauf und PR

Die monatliche Franchisegebühr beträgt 7,5% vom Umsatz. Hinzu kommt die monatliche Marketinggebühr iHv. 500 EUR.

Wie hoch beläuft sich der Jahresumsatz und wie sind die Verdienstmöglichkeiten für den Franchisenehmer?

Der Jahresumsatz stabilisiert sich bei 200-250 TEUR, abhängig von der Objektgroße und dessen Standort. Das Betriebsergebnis pro Jahr beläuft sich auf 60-100 TEUR.

Welche einheitlichen Standards gibt WorkRepublic vor und wir werden sie umgesetzt?

Zum einen sind der Vertrieb und das Marketing zentralisiert. Für die gesamte Kette betreiben wir eine eigene Vertriebshotline, investieren in Marketing-Instrumente und führen Dienstleistungen für Großkunden durch. Des Weiteren gibt es für die Vertrieb- und Betriebsprozesse leistungsfähige zentralisierte IT–Systeme. Der Möbel-Stil und das Raumdesign sind einheitlich. Ebenso einheitlich sind die Standards für Dienstleistungen und Objekte.

Aktuell gibt es WorkRepublic an fünf Standorten in Europa. Wo sind demnächst weitere Standorte geplant und wie erfolgt die Auswahl?

Konkret auf dem deutschen Markt entwickeln wir gerade (noch im Laufe des Jahres 2016) weitere sechs eigene Standorte in Frankfurt, Stuttgart und München. Bis Ende 2018 werden wir insgesamt über 50 eigene Coworking-Business-Center in allen deutschen Großstädten betreiben.

Mit dem Franchise-Network wollen wir alle Städte ab 50 Tausend Einwohner abdecken.

Gibt es Unterschiede zwischen WorkRepublic in Deutschland und anderen Standorten in Europa, wie zum Beispiel in Barcelona oder Stockholm?

Aber natürlich, vor allem in zwei Kategorien:

  1. Zum einen ist es der Produkt-Mix. Die Anzahl und die Größe von privaten Büroräumen und die Ausstattung von einzelnen Arbeitsplätzen im Open Space sollen von Land zu Land unterschiedlich sein. So müssen wir z.B. in Deutschland unsere Räume und Arbeitsplätze mehr nach klassischen Standarten und Anforderungen gestalten. Die Anzahl von Quadratmetern pro Arbeitsplatz, die Möbelgroße, die Auswahl an Dienstleistungen – alles muss genau angepasst sein.
  2. Zum anderen sind es die Vertriebsinstrumente und die Kundenkommunikation. Auch die Hauptkundengruppen variieren von Land zu Land. In Deutschland z.B. sind unsere Hauptkundengruppen kleine, mittlere und große Unternehmen, Berater, Professionals, Experten usw. Natürlich erfordert dies die exakte Anpassung von unseren Vertriebsprozessen und Kommunikation.

Wo liegt aktuell die größte Herausforderung für WorkRepublic?

Unsere größte Herausforderung ist das große Wachstum mit rasanter Geschwindigkeit. Dabei ist uns wichtig, dass wir auch die Liebe und Aufmerksamkeit zu jedem Detail nicht verlieren. Wir haben für uns folgende Prioritäten gesetzt:

  • Kundenwerte und Nutzen
  • Qualität der Dienstleistungen
  • Kundenorientiertes Marketing

Wie entwicklen Sie sich weiter? Wie sehen die nächsten Schritte für WorkRepublic aus?

Wir suchen zurzeit sechs weitere eigene Standorte in Deutschland. Bei drei davon (in Frankfurt und Stuttgart) stehen wir bereits kurz vor Mietvertragsunterschrift.

Wir haben auch sehr große Nachfrage von Franchise-Partnern für mehrere Regionen in Deutschland und im Ausland. Nach unserer Planung sollten wir in Deutschland dieses Jahr mindestens 5 Franchise-Partner haben.

Ende 2016 fangen wir mit den ersten Coworking-Business-Centern am amerikanischen Markt an, in New York und im Süden Floridas.

Dann wünschen wir Ihnen weiterhin viel Erfolg und danken für das nette Interview, Herr Druzhkov.

So erreichen Sie WorkRepublic

www.workrepublic.de/franchise

Franchise-Systeme werden für Gründer immer attraktiver, doch kennen sich noch immer nicht alle über diese Möglichkeit der Selbstständigkeit aus. Unternehmenswelt.de stellt regelmäßig ausgewählte Franchise-Konzepte vor. Sie haben Interesse, dass auch Ihr Franchise-Konzept vorgestellt wird? Dann senden Sie uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Franchise-System" an service@unternehmenswelt.de. Wir melden uns anschließend bei Ihnen!

Über den Autor
Janine Friebel

Janine Friebel

Janine Friebel wurde 1983 geboren und studierte in Magdeburg Internationales Management. Als Key Account Managerin einer Leipziger Online Marketing Agentur hat sie über mehrere Jahre zahlreiche Kunden im Online Marketing betreut und beraten. Jetzt verantwortet sie das Marketing für die Zandura GmbH und kümmert sich um die Vermarktung der Inhalte auf unternehmenswelt.de.