Das Forderungsmanagement ist ein Teil vom Rechnungswesen und wird auch als Debitorenmanagement, Konditionenmanagement oder Kreditmanagement bezeichnet. Das Forderungsmanagement ist für die Verwaltung der bestehenden Kredite verantwortlich. Diese Kredite entstehen, wenn beispielsweise Lieferanten Zahlungsziele gewähren.
Die Aufgabe vom Forderungsmanagement ist es, die Forderungsausfälle zu minimieren und damit die Liquidität des Unternehmens zu sichern. Eine Forderung hat immer den Nachteil, das eigentlich bestehende Kapital zu binden. Damit wird die Eigenkapitalquote eines Unternehmens zum Teil erheblich gedrückt. Das Forderungsmanagement muss dem entgegenwirken und stellt somit einen wichtigen Teil des Qualitäts- und Risikomanagements dar.
Im Rahmen vom Forderungsmanagement werden zum Beispiel Bonitätsprüfungen und Recherchen über die Liquidität von Neukunden durchgeführt. Das Forderungsmanagement beobachtet stets das Zahlungsverhalten von Kunden, führt Kreditüberwachungen durch und verantwortet das Mahnwesen und Zahlungserinnerungen. Das Forderungsmanagement wird mittlerweile von vielen Unternehmen ausgelagert und von spezialisierten Inkassounternehmen durchgeführt.
Aval umfasst als Sammelbegriff Bürgschaften, Wechselbürgschaften und Garantien, die ein Kreditinstitut im Auftrag eines Kunden gegenüber einem Dritten übernimmt. Die Bezeichnung Aval stammt aus dem Italienischen und steht für die Unterzeichnung eines Wechsels durch eine weitere Person. weiterlesen
Als Backoffice bezeichnet man in der Regel einen Unternehmensteil, der nicht im Vordergrund des Kerngeschäftes steht. Jedoch stehen die Tätigkeiten des Backoffice direkt mit dem normalen Tagesgeschäft bzw. dem Kerngeschäft in Verbindung. weiterlesen
Der Bankkredit ist eine Kreditform und grundsätzlich vom Privatkredit zu unterscheiden. weiterlesen
Ein Barkredit, oder auch Dispositionskredit, wird in der Regel als so genannter Überziehungskredit gewährt. Hierbei erhält man auf Grundlage vorangegangener regelmäßiger Zahlungseingänge eine definierte Kreditlinie, welche den Barkredit in seiner Höhe befristet. weiterlesen
Im Allgemeinen kann man eine Bürgschaft als Vereinbarung zwischen dem Gläubiger und dem Bürgen bezeichnen. weiterlesen
Der Begriff Cash Management kommt aus der Betriebswirtschaftslehre und ist genauer dem Finanzmanagement zuzuordnen. weiterlesen
Ein Delkredere (aus dem Ital. del credere „des Glaubens“) ist eine Art Garantie für die Liquidität eines Debitors bzw. Schuldners. Dabei haftet der Delkrederegeber gegenüber dem Kreditor bzw. Gläubiger für den Fall, dass der Schuldner nicht mehr zahlungsfähig sein sollte. weiterlesen
Unter Finanzcontrolling sind Steuerungsmaßnahmen zu verstehen, die der Koordinierung der Finanzbereiche eines Unternehmens dienen. Bei dem Finanzcontrolling wird unterschieden zwischen der Koordination von Finanz- und Leistungsbereich und der Koordination von Finanzbereich und Unternehmensführung. weiterlesen
Ein Finanzplan dient zur Erhaltung der Liquidität für Unternehmen und andere Wirtschaftssubjekte. weiterlesen
Finanzplanung umschreibt den Prozess der Erstellung eines Finanzplans mit dem primären Ziel der Kapitalbedarfs- und Liquiditätsplanung ob für die Existenzgründung, den Staat oder private Haushalte. Die Finanzplanung unterteilt sich in die Schritte Finanzanalyse des Ist-Zustandes, Analyse des Soll- und Ist-Zustandes, Finanzprognose, Planung alternativer Möglichkeiten zur Finanzierung, Planausgleich, Kontrolle der Planvorgaben und die Planrevision. weiterlesen