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Dienstleister

Dienstleister sind Unternehmen und bieten mit ökonomischen Gütern Dienstleistungen an, die im Gegensatz zu Waren keinen materiellen Wert eines Endproduktes darstellen. Vielmehr sind Dienstleister natürliche oder juristische Personen, die mit ihren Leistungen Bedürfnisse befriedigen. In der Drei-Sektoren-Hypothese der Volkswirtschaft stellen die Dienstleistungen den Tertiärsektor dar neben der Rohstoffproduktion (Primärsektor) und dem verarbeitenden Gewerbe (Sekundärsektor).

Die Betriebswirtschaft unterscheidet den Dienstleister mit Erbringung von Leistungen von der Sachleistung. Der Unterschied besteht darin, dass Dienstleistungen nicht lagerbar sind, kaum übertragbar sind und einen externen Faktor, wie z. B. einen Kunden benötigen. Im Gegensatz zu Sachgütern, fallen die Erzeugung der Leistungen vom Dienstleister und deren Verbrauch in den meisten Fällen zusammen.

Die Leistungsqualität eines Dienstleisters zu messen kann aufgrund der Immaterialität problematisch werden. Für den Dienstleister ist neben dem Leistungsergebnis weiterhin der Leistungserstellungsprozess sowie das Leistungspotenzial von Bedeutung. Diese Leistungsdimensionen werden bei der Bewertung der Dienstleistungsqualität mit einbezogen. Die Trennung zwischen Sach- und Dienstleistungen verschwimmt häufig, wenn z. B. im Anlagen- und Maschinenbau auch Beratung und andere Serviceleistungen angeboten werden.

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