Businessplan Fotograf: Zukunft im Visier!

Startklar für deine Fotografie-Karriere? Von Konzeptentwicklung bis Finanzplanung – wir bieten dir eine detaillierte Businessplan Vorlage, die dich auf deinem Weg zum Erfolg begleitet. Jetzt herunterladen und individuell anpassen!

Businessplan Fotografin / Fotograf

Bild Fotografieren im Bergtal bei Sonnenaufgang.
Erfolg im Fokus: Mit deinem Gratis-Businessplan!

Warum du als Fotograf/-in einen Businessplan brauchst:

Ein Businessplan ist mehr als nur ein Dokument – er ist ein essentielles Werkzeug für den Erfolg deiner Selbständigkeit. Er ermöglicht es dir, tief in die Planung deines Vorhabens einzutauchen, und erhöht so die Chancen auf eine erfolgreiche Umsetzung.

Als Fotograf/-in bietet dir ein Businessplan die Möglichkeit, die Vielfalt deiner Einsatz- und Spezialisierungsmöglichkeiten zu erkunden und zu bewerten, ob es für deine Kunst einen tragfähigen Markt gibt.

3 gute Gründe für einen soliden Geschäftsplan:

  1. Marktanalyse und Leitfaden: Ein Businessplan hilft dir zu verstehen, ob und wie du mit deiner Fotografie am Markt bestehen kannst. Er dient als Leitfaden, um den Fokus auf das Wesentliche zu behalten und sich nicht in den zahlreichen Aspekten der Selbständigkeit zu verlieren.
  2. Freiberuflichkeit und Finanzämter: Als Fotograf/-in bist du in der Regel freiberuflich tätig. Dein Businessplan sollte daher klare Merkmale deiner künstlerischen Tätigkeit aufweisen, um von Finanzämtern als solcher anerkannt zu werden.
  3. Finanzierung und Fördermittel: Obwohl der Businessplan in erster Linie für dich selbst ist, kann es sein, dass du ihn für Startinvestitionen oder die Beantragung von Fördermitteln externen Geldgebern vorlegen musst. Ein angepasster Businessplan ist hierfür essentiell.

Hinweis: Ein Businessplan für externe Partner unterscheidet sich je nach Anlass von deinem eigentlichen Businessplan Muster. Ein Businessplan z.B. für eine Bankfinanzierung oder für Fördermittel sollte speziell auf die geldgebende Institution ausgerichtet sein.

Der Schritt in die Selbständigkeit als Fotografin und Fotograf ist aufregend und erfordert eine gute Planung. Ein durchdachter Businessplan ist dabei dein Schlüssel zum Erfolg. Er hilft dir, deine Geschäftsidee präzise zu formulieren, zeigt auf, ob und wie du am Markt bestehen kannst, und dient als ständiger Leitfaden für deine unternehmerischen Aktivitäten.

Erfahre hier:

  1. wie du einen effektiven Businessplan erstellst,
  2. welche Inhalte unverzichtbar sind und
  3. worauf du speziell als Fotograf/-in bei der Existenzgründung achten musst.

Die Zusammenfassung deines Businessplans, synonym auch als Executive Summary bezeichnet, gibt einen prägnanten Überblick über dich und deine Geschäftsidee. Sie ist entscheidend, um das Interesse potenzieller Geldgeber oder Partner zu wecken.

Tipp: Formuliere die Zusammenfassung erst, nachdem alle anderen Abschnitte fertig sind. So stellst du sicher, dass sie den Inhalt deines Businessplans genau widerspiegelt.

Definiere klar, welche Art von Fotografie du anbieten möchtest. Ob Natur-, Hochzeits-, Modefotografie oder ein anderes Spezialgebiet – beschreibe, was dich auszeichnet und welchen Nutzen Kunden von deinen Dienstleistungen haben.

Vision und Angebot beschreiben

Beantworte in diesem Teil des Unternehmenskonzepts u.a. folgende Fragen:

  • Welche fotografischen Angebote und Produkte planst du in deinem Portfolio zu führen?
  • Beabsichtigst du, in bestimmten Nischen wie Natur- oder Investigativfotografie zu spezialisieren?
  • Zielt deine Expertise auf spezifische Kategorien wie Modekataloge, Immobilien oder Fahrzeugfotografie ab?
  • Oder fokussierst du dich auf die Porträtfotografie, einschließlich Pass-, Hochzeits-, Jubiläums-, Sportfotografie und Eventaufnahmen bei Nacht?
  • Wie adressierst du die Bedürfnisse deiner Kunden mit deinen Bildern?
  • Welchen Mehrwert bietest du deiner Zielgruppe mit deiner Fotografie?
  • Welche einzigartigen Dienstleistungen bietest du zusätzlich an?

Leistungsversprechen: Erläutere, wie du dich von der Konkurrenz abhebst und welches besondere Leistungsversprechen du deiner Zielgruppe bietest (Alleinstellungsmerkmal).

Stelle dar, warum du die richtige Person für dieses Unterfangen bist:

  • Welche fotografischen und betriebswirtschaftlichen Kenntnisse bringst du mit?
  • Wie unterscheidet sich deine Arbeit von der anderer Fotografen?

Sei aufrichtig optimistisch!

Gehe auch auf mögliche Defizite ein und zeige auf, wie du diese durch Fortbildungen oder Kurse ausgleichen kannst. Ein Mangel an Fähigkeiten, gerade im betriebswirtschaftlichen Bereich lässt sich durch Webinare und Coachings beseitigen. Fotografische Kenntnisse gibt es zuhauf auf Youtube, in Kursen von Volkshochschulen, Fotoläden, bei organisierten Fotosafaries oder Fotowettbewerben.

Tipp: Zeige auf, ob und wie du neue technischen Möglichkeiten (KI) in dein Handwerk integrierst, um dir einen Wettbewerbsvorteil zu sichern oder – umgekehrt – darauf bewusst verzichtest.

Ein tiefgehendes Verständnis deiner Zielgruppe ist essentiell. Die Entwicklung einer typischen Buyer Persona zeigt deinen Lesern, dass du deinen Kernmarkt verstehst:

Teile potenzielle Kunden in klar definierte Segmente ein und beschreibe, wie deine Fotodienstleistungen deren Bedürfnisse erfüllen.

Betrachte die Marktsituation und deine Mitbewerber gründlich im Rahmen einer Marktanalyse:

  • Was macht deine Fotografie einzigartig?
  • Wie kannst du dich abheben?

Jedes Unternehmen muss sich gegen direkte und indirekte Konkurrenten behaupten, will es als beste Lösung für die Probleme der eigenen Zielgruppe wahrgenommen werden. Eine Markt- und Wettbewerbsanalyse im Businessplan erhöht deine Erfolgschancen als selbstständige/-r Fotograf/-in, da sie fundierte Entscheidungen ermöglicht.

Für den Erfolg als selbstständige/-r Fotograf/-in ist zielgerichtetes Marketing entscheidend. Es steigert deine Sichtbarkeit, gewinnt Kunden und erhöht deinen Umsatz.

Integriere folgende Marketingstrategien in deinen Businessplan bzw. erläutere welchen Marketing-Mix du für den Start in die Selbständigkeit und darüber hinaus nutzen willst.

Tipps für einen gelungenen Marketing-Mix:

  1. Marke definieren: Dein einzigartiger Stil und deine Philosophie machen deine Marke aus. Sorge für eine konsistente Kommunikation über alle Kanäle.
  2. Online-Präsenz optimieren: Eine professionelle Website und aktive Social-Media-Profile auf Instagram, Facebook und LinkedIn sind essentiell, um deine Arbeiten zu präsentieren und Kunden zu erreichen.
  3. Netzwerken: Knüpfe Kontakte zu anderen Fotografen, Branchenexperten und Unternehmen. Veranstaltungen und Messen bieten gute Möglichkeiten für Empfehlungen.
  4. Kundenbewertungen nutzen: Positive Rückmeldungen von Kunden auf Bewertungsplattformen stärken das Vertrauen in deine Dienstleistungen.
  5. Spezialangebote: Lockangebote und saisonale Rabatte können neue Kunden anziehen und die Bindung zu bestehenden Kunden stärken.
  6. SEO und Online-Werbung: Verbessere deine Sichtbarkeit in Suchmaschinen und nutze gezielte Online-Werbekampagnen, um deine Zielgruppe anzusprechen.
  7. Content-Marketing: Biete wertvollen Content wie Fotografie-Tipps oder Behind-the-Scenes-Videos, um Interesse zu wecken und Traffic zu generieren.

Erläutere in diesem Teil der Businessplan Vorlage, für welche Rechtsform du dich entscheidest. 

Die Wahl der richtigen Rechtsform ist ein entscheidender Schritt bei der Gründung deines Fotografie-Geschäfts. Sie beeinflusst nicht nur deine steuerlichen und rechtlichen Verpflichtungen, sondern auch, wie du mit potenziellen Risiken umgehst.

Wichtige Überlegungen bei der Wahl der Rechtsform sind:

  • Haftung: Überlege, wie wichtig dir die Trennung zwischen Geschäfts- und Privatvermögen ist.
  • Steuerliche Aspekte: Informiere dich über die steuerlichen Implikationen jeder Rechtsform.
  • Gründungsaufwand und -kosten: Einige Rechtsformen erfordern mehr bürokratischen Aufwand und höhere Gründungskosten als andere.
  • Zukünftiges Wachstum: Denke darüber nach, wie einfach es sein wird, die Rechtsform anzupassen, sollte dein Geschäft wachsen.

Das sind die gängigsten Rechtsformen für Fotografen

Einzelunternehmen gründen

Als selbständige Fotografin tendierst du möglicherweise zum Einzelunternehmen, das keine Eintragung ins Handels- oder Partnerschaftsregister erfordert und kein Mindeststammkapital benötigt. Beachte jedoch, dass du voll mit deinem Privatvermögen haftest. Eine Betriebshaftpflichtversicherung ist daher unerlässlich, um dich gegen Risiken abzusichern, die während deiner Tätigkeit entstehen können.

Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)

Wenn du mit einem oder mehreren Partnern zusammenarbeitest, kann eine GbR die richtige Wahl sein. Sie ist einfach zu gründen und erfordert keinen Mindestkapitaleinsatz. Die Partner haften jedoch gemeinschaftlich und unbegrenzt mit ihrem Privatvermögen.

Unternehmergesellschaft (UG) und Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

Für Fotografen, die eine Haftungsbeschränkung wünschen, kann die Gründung einer UG oder GmbH attraktiv sein. Diese Rechtsformen bieten Schutz des Privatvermögens, erfordern aber ein Stammkapital (UG: ab 1 Euro, GmbH: 25.000 Euro) und sind mit höherem Gründungsaufwand sowie laufenden Kosten verbunden.

Freiberufler

Viele Fotografen operieren als Freiberufler, was u.a. bedeutet, dass sie kein Gewerbe anmelden müssen. Diese Option bietet steuerliche Vorteile und ist verwaltungstechnisch einfacher, setzt jedoch voraus, dass die Tätigkeit künstlerischen oder journalistischen Charakter hat.

Geschäftsabläufe und Hilfskräfte planen

Überlege dir ausserdem, wie du deine Geschäftsprozesse effizient gestalten kannst und kalkuliere die Kosten für benötigtes Personal bzw. die Anschaffung notweniger Tools, Software etc.:

  • Wer übernimmt welche Aufgaben?
  • Setzt du auf Outsourcing oder benötigst du Hilfskräfte?
  • Welche Onlinetools können deine Arbeit erleichtern?

Die SWOT-Anaylse ist ein essentieller Bestandteil für jeden vollständigen Businessplan im Zuge einer Existenzgründung oder für die Planung neue Geschäftsfelder in wachsenden Unternehmen. 

Eine ehrliche Analyse deiner Geschäftsidee hilft dir, Stärken auszuspielen und Schwächen anzugehen:

Identifiziere interne und externe Faktoren, die deinen Erfolg beeinflussen könnten.

(SWOT-Analyse)

Sei realistisch bei der Einschätzung von Risiken und entwickle Strategien, um diesen entgegenzuwirken. Weiterbildungen und der Einsatz neuer Technologien können dabei unterstützen, Defizite zu überwinden.

Die finanzielle Planung ist das Rückgrat deines Businessplans als Fotograf. Sie verschafft dir einen klaren Überblick über deine finanziellen Bedürfnisse, deine Einnahmequellen und wie du dein Unternehmen profitabel gestaltest.

Hier findest du die wichtigsten Punkte, welche dein Finanzplan berücksichtigen muss:  

Budgetplanung und Kostenkalkulation

  • Detaillierte Kostenaufstellung: Liste alle Startkosten auf, die zum Aufbau deines Fotografiegeschäfts nötig sind. Dazu gehören Kameraausrüstung, Beleuchtung, Computer, Software für die Bildbearbeitung, Mietkosten für ein Studio (falls erforderlich) und Kosten für Marketing und Website.
  • Laufende Kosten berücksichtigen: Vergiss nicht die laufenden Betriebskosten wie Miete, Versicherungen, Abonnements für Software, Wartung der Ausrüstung, Reisekosten und eventuelle Mitarbeitergehälter.
  • Flexible Arbeitsmodelle: Überlege, ob ein hybrides Modell aus mobilem Arbeiten und Studionutzung für dich in Frage kommt, um Kosten zu sparen.

Einnahmen und Rentabilität

  • Honorarkalkulation: Dein Honorar sollte alle Kosten decken und dir einen angemessenen Gewinn ermöglichen. Berücksichtige dabei den Marktstandard, deine Erfahrung und deine Spezialisierung.
  • Auftrags- und Kundenschätzung: Schätze realistisch ein, wie viele Aufträge du benötigst, um deine Kosten zu decken und profitabel zu sein. Berücksichtige saisonale Schwankungen und erstelle verschiedene Szenarien für gute und schlechte Zeiten.

Tipp: Erstelle einen Liquiditätsplan, um insbesondere in den ersten drei Jahren deiner Geschäftstätigkeit Risiken abzufedern.

Persönliche Lebenshaltungskosten

  • Vollständige Einbeziehung: Dein Unternehmensgewinn muss ausreichend sein, um deine persönlichen Lebenshaltungskosten zu decken. Stelle sicher, dass du ein klares Bild deiner monatlichen Ausgaben hast und diese in deine Finanzplanung integrierst.

Fördermittel

  • Recherche und Beantragung: Informiere dich über staatliche Förderprogramme, Zuschüsse und Kredite für Gründer. Viele Institutionen bieten finanzielle Unterstützung für Gründer, besonders in kreativen Branchen. Kunststipendien und geförderte Auslandsaufenthalte sind eine weitere Möglichkeit, um dein Portfolio und deine Kontakte zu erweitern.

Optimale Preiskalkulation

  • Kostenplus-Methode: Addiere alle deine Kosten und lege einen gewünschten Gewinnzuschlag fest, um deine Preise zu bestimmen. Dies sichert, dass alle Kosten gedeckt sind und du profitabel arbeitest.
  • Marktwertorientierung: Vergleiche deine Preise mit denen der Konkurrenz. Sei wettbewerbsfähig, aber unterbiete dich nicht selbst. Dein Preis sollte die Qualität und Einzigartigkeit deiner Arbeit widerspiegeln.
  • Flexible Preisgestaltung: Biete verschiedene Pakete an, um unterschiedlichen Kundenbudgets gerecht zu werden. Überlege dir auch, für bestimmte Dienstleistungen oder in ruhigeren Zeiten Rabatte anzubieten.
  • Stunden- vs. Pauschalpreise: Entscheide, ob du nach Stunden oder mit Pauschalpreisen für Projekte arbeiten möchtest. Pauschalpreise können für Kunden attraktiver sein, da sie von Anfang an die Kosten kennen.

Preise berechnen: Hier geben wir Tipps für eine optimale Preiskalkulation.

Die Erstellung eines Businessplans kann herausfordernd sein, sowohl für Gründer als auch für etablierte Unternehmer. 

Mit unserem Businessplan Tool kommst du jetzt einfacher und kostenfrei zu deinem Plan. Es führt dich Schritt für Schritt durch alle notwendigen Abschnitte und generiert am Ende einen vollformatierten, etwa 10-seitigen Businessplan als PDF zum Download und Ausdruck, der direkt für Förderprogramme genutzt werden kann.

Businessplan Fotograf mit wenigen Klicks!

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Über den Autor
Kathleen Händel

Kathleen Händel

Kathleen schreibt seit 2018 im Magazin von Unternehmenswelt und Zandura über die wichtigsten Business-Themen & Trends für Gründer & Unternehmer. Zuvor war Kathleen als Redakteurin für die Social Startup-Szene, verschiedene Stiftungen und Kommunikationsagenturen tätig.

Bild-Urheber:
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