B2B Group-Deal der Woche!

SEO mit Onpage Optimierung und Backlinkaufbau im 3-Monats Paket - 79 statt 399€ (zzgl. USt.)

Start-Ups, Unternehmer, Selbstständige, eCommerce
94,01 €
79,00 € exkl. Mwst.
Normalpreis
474,81 €
Rabatt
80 %
Ersparnis
380,80 €
Std.
Min
Sec.
image
Die AGB und Bestimmungen zum Datenschutz bestätige ich mit meiner Anmeldung.

Zuflussprinzip

Im Einkommensteuergesetz ist unter § 11 EStG das Zuflussprinzip / Abflussprinzip verankert, welches besagt, dass Einnahmen dem Kalenderjahr zuzuordnen sind, in welchem sie dem Unternehmer bzw. Steuerpflichtigen zugeflossen sind. Ebenso sind Ausgaben in dem Kalenderjahr abzusetzen, in welchem sie geleistet worden sind. Für Unternehmen nach Existenzgründung ist das Zuflussprinzip / Abflussprinzip wichtig für die Gewinnermittlung nach der Einnahmen-/ Überschussrechnung.

In der Steuerberatung gibt es hinsichtlich des Zuflussprinzips / Abflussprinzips die gesetzlich verankerte Ausnahme, dass Zu- und Abflüsse dem Kalenderjahr zugerechnet werden, zu dem sie wirtschaftlich gehören, wenn es sich um regelmäßig wiederkehrende Leistungen/ Zahlungen handelt und diese kurz vor bzw. nach dem Jahreswechsel fließen. Im Zuflussprinzip / Abflussprinzip versteht man darunter den Zeitraum von 10 Tagen, wenn Fälligkeit sowie Zu- bzw. Abfluss in diesem Zeitraum liegen. 


Ohne den Grundsatz des Zuflussprinzips / Abflussprinzips wäre es daher im Bereich der Steuerprogressionszone (d.h. mit steigenden Einkommen steigt der Steuersatz nicht linear, sondern progressiv) möglich, die Steuerbelastung, z. B. durch Verteilung der Einkünfte auf mehrere Jahre, zu verringern. Damit wäre eine spätere Zahlung der Steuern, bei Fehlen des Zuflussprinzips / Abflussprinzips, eine zinslose Steuerstundung zu Lasten des Staates die Folge.

weitere Themen

Zurückbehaltungsrecht

Als Zurückbehaltungsrecht bezeichnet der Rechtsanwalt das Recht des Schuldners seinem Gläubiger eine Leistung zu verweigern, wenn der Schuldner seinerseits über einen fälligen einredefreien Anspruch verfügt. Allerdings besteht das Zurückbehaltungsrecht nur so lange, wie der Gläub...   weiterlesen

Zuschlagskalkulation

Mit der Zuschlagskalkulation ist ein betriebswirtschaftliches Instrument zur Angebotspreisermittlung gemeint. Die Gesamtkosten werden in Industrie und Handwerk in Einzelkosten und Gemeinkosten aufgeteilt. Die Berechnung der Gemeinkostenzuschlagssätze werden mit Hilfe des Betriebs...   weiterlesen

Zwangsversteigerung

Die Zwangsversteigerung ist in dem Gesetz über die Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung festgeschrieben. Sie stellt ein Vollstreckungsverfahren dar. Mit ihr wird ein Anspruch mit staatlichen Machtmitteln durchgesetzt. Der Anspruch des Gläubigers kann durch die Vollstreckung v...   weiterlesen

Zwangsverwaltung

Die Zwangsverwaltung unterliegt den rechtlichen Regelungen der Zivilprozessordnung (ZPO) und stellt ein Vollstreckungsverfahren dar. Das Verfahren über die Zwangsverwaltung ist in dem Gesetz über die Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung (ZVG) festgeschrieben. Im Gegensatz zur...   weiterlesen

Zweigpraxis

Im Rahmen ihrer Selbstständigkeit entscheiden sich einige Ärzte für das Eröffnen einer Zweigpraxis. Die Zweigpraxis stellt eine Art Nebenbetriebsstätte neben der ursprünglichen Behandlungsstätte eines Arztes dar. Eine Zweigpraxis kann nicht von jedem Arzt beliebig eröffnet werden...   weiterlesen

Zweitmarkt Lebensversicherungen

Unter dem Zweitmarkt für Lebensversicherungen versteht man einen Markt, in welchem die Ansprüche aus bestehenden Lebensversicherungsverträgen noch während der Vertragslaufzeit gehandelt werden. Dies geschieht durch Verträge, in denen die Ansprüche des Versicherungsnehmers an Inve...   weiterlesen

Zweitwohnungsteuer

Die Zweitwohnungsteuer ist eine in Deutschland unter bestimmten Voraussetzungen zulässige kommunale Aufwandsteuer. Diese Steuer wird oft auch als Nebenwohnsitzsteuer bezeichnet. Als Kommunalsteuer wird diese von der Gemeinde erhoben. Die Besteuerung bezieht sich auf das Bewohnen ...   weiterlesen