B2B Group-Deal der Woche!

SEO mit Onpage Optimierung und Backlinkaufbau im 3-Monats Paket - 79 statt 399€ (zzgl. USt.)

Start-Ups, Unternehmer, Selbstständige, eCommerce
94,01 €
79,00 € exkl. Mwst.
Normalpreis
474,81 €
Rabatt
80 %
Ersparnis
380,80 €
Std.
Min
Sec.
image
Die AGB und Bestimmungen zum Datenschutz bestätige ich mit meiner Anmeldung.

Versicherungspflichtgrenze

Mit der Versicherungspflichtgrenze bezeichnet man das jährliche Bruttoeinkommen des Arbeitnehmers, bis zu dem eine gesetzliche Pflicht zur Krankenversicherung besteht. Diese Grenze, auch Jahresarbeitsentgeltgrenze genannt, wird nach dem Sozialgesetzbuch jährlich von der Bundesregierung nach der Entwicklung der Bruttolohnsumme je Arbeitnehmer angepasst. Übersteigt das regelmäßige Jahresbruttoeinkommen nicht diese Grenze, ist der Arbeitnehmer gesetzlich krankenversicherungspflichtig.

Wenn die Versicherungspflichtgrenze mit dem jährlichen Bruttoeinkommen überschritten wird, besteht für den Beschäftigten die Wahl, sich freiwillig gesetzlich zu versichern oder eine private Krankenversicherung abzuschließen. Seit der Gesundheitsreform 2007 ist der Arbeitnehmer jedoch erst versicherungsfrei, wenn sein Jahreseinkommen die letzten drei Jahre die Versicherungspflichtgrenze überschritten hat. Übersteigt er jedoch im Folgejahr diese Jahresarbeitsentgeltgrenze nicht, tritt die Versicherungspflicht wieder ein.

Nicht zu verwechseln mit der Versicherungspflichtgrenze ist die Beitragsbemessungsgrenze. Diese gibt an, bis zu welchem Betrag in den verschiedenen Sozialversicherungszweigen Beiträge erhoben werden. Alle Einkünfte, die über die Beitragsbemessungsgrenze hinaus gehen, werden nicht von den Beiträgen zur Sozialversicherung berührt. Mit einer Existenzgründung kann eine private Versicherung gewählt werden und es besteht keine Versicherungspflicht zur staatlichen Sozialversicherung.

weitere Themen

Versicherungsteuer

Im Rahmen der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ist die Versicherungsteuer eine sog. Verkehrsteuer. Besteuert werden dabei Prämien- bzw. Beitragszahlungen aus sämtlichen Versicherungsverträgen. Von der Versicherungsteuer ausgenommen sind Versicherungsarten wie  Beiträge zu g...   weiterlesen

Versicherungsvermittler

Ein Versicherungsvermittler ist in der Regel ein Handelsvertreter nach dem Handelsgesetzbuch. Im Normalfall sind sie als gebundener Vertreter für eine Versicherungsgesellschaft tätig. In einem Vertretungsvertrag ist dann die Verpflichtung des Versicherungsvermittlers gegenüber de...   weiterlesen

Versorgungsausgleich

Mit einem Versorgungsausgleich findet bei einer Scheidung ein Ausgleich der Anwartschaften und Aussichten auf eine Versorgung wegen Alters statt, die die Eheleute während der Ehezeit erworben haben. Er wird vom Familiengericht durchgeführt. Einbezogen werden sollen Anwartschaften...   weiterlesen

Verspätungszuschlag

Der Verspätungszuschlag ist eine steuerliche Nebenleistung, die gegen diejenigen Steuerbürger festgesetzt werden kann, welche eine erforderliche Steuererklärung unentschuldbar nicht oder nicht fristgerecht abgegeben haben. Die Festsetzung des Verspätungszuschlages erfolgt durch e...   weiterlesen

Vertrag

Bei einem Vertrag handelt es sich um eine freiwillige Vereinbarung zwischen mindestens zwei Parteien. Damit ein Vertrag zwischen verschiedenen Parteien geschlossen werden kann, müssen die vertraglichen Vereinbarungen von allen beteiligten Vertragspartnern in gleichem Sinne versta...   weiterlesen

Vertragsfreiheit

In Deutschland ist die allgemeine Handlungsfreiheit im Artikel 2 GG festgeschrieben. Damit ist auch eine Vertragsfreiheit geschützt, welche die Ausprägung des Grundsatzes der Privatautonomie im Zivilrecht darstellt. Diese Vertragsfreiheit erlaubt es jedem Verträge zu schließen. H...   weiterlesen

Vertrieb

Als Teilbereich des Handels gehört der Vertrieb zum Austauschprozess der Waren und Dienstleistungen gegen andere Güter oder Geld. Der Vertrieb ist nach der Existenzgründung das Geschäft des Unternehmens mit den Kunden und der Verkauf von Privatbesitz. Der Vertrieb ist das letzte ...   weiterlesen

Vertriebsgemeinkosten

Die Vertriebsgemeinkosten fallen in einem Unternehmen, egal ob Einzelunternehmung, Mini GmbH oder eine GbR, beim Vertrieb von Produkten an. Sie können jedoch nicht verursachungsgerecht auf das einzelne Produkt angerechnet werden. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht werden die Vert...   weiterlesen

Vertriebskosten

Vertriebskosten sind Kosten, die direkt dem Vertrieb eines Produktes zugeschrieben werden können. Zu den Vertriebskosten können z. B. Frachtkosten oder Verpackungskosten gezählt werden. Bei der rechnerischen Abgrenzung, die vom Unternehmen nach der Existenzgründung gemacht werden...   weiterlesen

Vertriebssystem

Das Vertriebssystem umfasst alle Organe, Maßnahmen und Strukturen, die  eingerichtet oder genutzt werden, um den Vertrieb von Produkten oder Dienstleistungen zu sichern. Das Vertriebssystem steht in einem ständigen Austausch mit dem Marketing, zu dem es gezählt werden kann. Der A...   weiterlesen