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Investition

In den Wirtschaftswissenschaften versteht man unter Investition die Verwendung finanzieller Mittel oder die Anlage von Kapital in Vermögen bzw. Geldkapital, um damit neue Geldgewinne oder höhere Gewinne aus bestehenden Unternehmungen zu erlangen. Im weiteren Sinn gehören dazu neben kurzfristigen Anlagen auch Investitionen in Wertpapiere. Am gebräuchlichsten ist die Investition bei langfristigen Sachanlagen, darunter versteht man Produktionsmittel, die das laufende Geschäftsjahr überdauern.

Investitionen können ein weites Spektrum umfassen vom Bereich der Immobilien über Maschinen bis zur Büroeinrichtung. Sie können von öffentlichen Unternehmungen wie auch Privatpersonen getätigt werden. Als Investition im Sinne der Betriebswirtschaftslehre versteht man die Anschaffung eines langfristig nutzbaren Produktionsmittels. Investitionsgüter werden in der Bilanz als Anlagevermögen erfasst und gelten als Wertgegenstand im Besitz des Unternehmens. Investitionsgüter unterliegen der Abschreibung.

Jede Investition muss auch finanziert werden. Dies stellt zwei wichtige Säulen in einer Finanzberatung dar. Investitionen werden nach den Gegenständen der Investition unterschieden in Sachinvestitionen, immaterielle Investitionen und Finanzinvestitionen. Darüber hinaus lässt sich nach grober Untergliederung z. B. auch noch nach Gründungs-, Netto-, Brutto-, Rationalisierungsinvestition differenzieren. Zu den Gründungsinvestitionen gehören alle anfallenden Investitionen, die bei einer Existenzgründung entstehen.

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