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Finanzinvestoren

Finanzinvestoren, die Existenzgründern und jungen Unternehmern Kapital zur Finanzierung überlassen, sollen zukünftig eine steuerliche Förderung erhalten. Mit dieser Maßnahme, für die sich das Finanzministerium ausspricht, soll der Bereich der Früh- und Wagnisfinanzierung aus dem Schattendasein geführt werden. Eine Expertengruppe, welche vom Bundesfinanzministerium beauftragt wurde, plädierte für eine steuerliche Förderung in der Frühfinanzierung und Wagnisfinanzierung.

Investoren, die so genannte Start-Up Unternehmen unterstützen, sollen beim Verkauf ihrer Anteile von der Abgeltungssteuer befreit werden. Die endgültige Fassung der Expertengruppe soll Eckdaten für das geplante Unternehmensbeteiligungsgesetz liefern. Man möchte mit diesen Maßnahmen dem risikoreichen Bereich der Früh- und Wagnisfinanzierung mehr Impulse verschaffen.

Es ist geplant, dass wenn ein Finanzinvestor mehr als 30 Prozent der Anteile eines Existenzgründers oder jungen Unternehmens hält und diese nach 3 Jahren verkauft, dies steuerfrei erfolgen soll. Nach der Abgeltungssteuer müsste der Investor aus dem möglichen Veräußerungsgewinn eine Steuer von 25 Prozent zahlen. Bei Existenzgründern, die sich in der Konzeptphase befinden und den Businessplan erstellen, wird das zur Verfügung gestellte Kapital "Seed-Kapital" genannt.

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