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Bewegungsbilanz

Die Bewegungsbilanz ist eine Erscheinungsform der Kapitalflussrechnung und zeigt die Veränderung der Bestandskonten von zwei Bilanzstichtagen. Bei der Bewegungsbilanz wird detailliert dargestellt, aus welchen Quellen des Unternehmens in der jeweiligen Periode Mittel zugeflossen sind und wofür sie verwendet wurden. Die Bewegungsbilanz ist für die Erstellung eines Businessplan dahingehend entscheidend, das der potentielle Kapitalgeber sieht, wie das Unternehmen in gewissen Zeiträumen arbeitet.

Die Bewegungsbilanz dient dazu, Investitionen und die dazu verwendeten Mittel für einen bestimmten Zeitraum deutlich zu machen. In den ersten 24 Monaten einer Existenzgründung kann dies hilfreich sein, um die Übersicht über Investitionen zu behalten. Gerade zu Beginn ist es für den Existenzgründer oft schwierig einen Überblick zu gewinnen, der für den Erfolg der Unternehmung von entscheidender Bedeutung ist. Des Weiteren dient die Bewegungsbilanz für den Nachweis von Geldstromveränderungen.

In der Bewegungsbilanz werden Bestandsdifferenzen als finanzwirtschaftliche Vorgänge betrachtet, die Mittelherkunft oder Mittelverwendung zugeordnet werden. Dabei wird zwischen Aktiva und Passiva unterschieden. Die Mittelherkunft ergibt sich aus Zunahme der Passiva (Erhöhung der Schulden), Aufnahme von Fremd- oder Eigenkapital und Abnahme der Aktiva (Abnahme von Vermögensbeständen). Die Mittelverwendung der Bewegungsbilanz ergibt sich aus der Abnahme der Schulden.

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