Singularity Net – Sophia´s guter Geist im Cryptoversum!

Facts & Figures über das Schlüsselprotokoll zur Vernetzung Künstlicher Intelligenz

Das Zauberwort Technologische Singularität wird mehrfach beschworen im Whitepaper von Singularity Net. Nichts weniger als die Konsolidierung künstlicher Intelligenz zum Zweck der Erschaffung eines „global brain“ basierend auf Blockchain operierenden Smart Contract – Anwendungen ist dabei das Ziel.

Entstehen soll ein dezentraler sharing economy marketplace für neueste AI – Entwicklungen. SingularityNet macht also seinem Namen alle Ehre, will es die ungenutzten AI – Ressourcen auf z.B. GitHub und anderenorts auf seiner Plattform launchen und open source zur Verfügung stellen. Damit sollen gleichsam Entwickler an das Projekt gebunden werden, als auch externe Dienstleister, die den jeweils AI – basierten Dienst gegen Vergütung nutzen können. – SingularityNet – Unser Crypto – StartUp der Woche!

Man stelle sich ein mittelständisches Unternehmen vor, dass erkannt hat, was die digitale Businesswelt 4.0 an chancen bereithält. Indes über die Ressourcen zur Implementierung oder gar Entwicklung von AI-basierten Prozessoptimierern verfügen hier die wenigsten.

Diese Lücke will SingularityNet clever schließen und versteht sich dabei selbst als "Decentralized Self-Organizing Co-operative” allerdings ergänzt durch eine "high-level oversight" garantierende Foundation im Hintergrund. Im Kern besteht SingularityNet aus Smart Contract-Templates für das gewünschte Anwendungsfeld, die via eines SingularityNet-AI-Node genutzt werden können. Der System immanente AGI-Token regelt dabei die Vergütung bei z.B. Interaktion der AI-Nodes untereinander im Rahmen vereinbarter Dienstleistungen.

Das Netzwerk orientiert sich an vier Haupt-Prämissen:

  1. Interoperabilität = Die Möglichkeit unterschiedliche Blockchains miteinander zu verknüpfen
  2. Datensicherheit
  3. Flexible Netzwerkkapazitäten
  4. Sicherstellung gleichbleibender Skalierung

Unter der Leitung von Dr. Ben Goertzel hat die SingularityNet Foundation bereits ein großes Netz an Kapazitäten rund um die ambitionierte AI-Plattform bündeln können. Die Partnerschaft mit Shivom-dem genetischen Daten-HUB-ist dabei ihr jüngster Coup. In den kommenden Jahren positioniert sich die Road Map des Unternehmens weiterhin in drei Kernfeldern. Neben bereits genannt biomedizinischer Forschung fokussieren sich die Entwickler auf die Bereiche Cloud Robotics und Cybersecurity. Innerhalb dieser Anwendungsfelder sollen dann die auf der Plattform gebündelten AI-Datasets gegen AGI-Token vielfältig nutzbar gemacht werden. Ob maschinelle Übersetzungsmechanismen gegen Gebühr oder ganze AI-Trainingssets, via SingularityNet API soll man als Agent am Pool der Sophia-Entwickler künftig teilhaben können. Das klingt nach einer spannenden Einladung!

Eine komplette Einführung zu den einzelnen Schritten der Road Map liefert das SingularityNet WhitePaper auf der Homepage des Unternehmens.

Über den Autor

Kathleen Händel

Kathleen Händel

Die studierte Kulturwissenschaftlerin arbeitet seit ihrem Master in den Bereichen Tourismus, für verschiedene Stiftungen und Kommunikationsagenturen. Als freie Texterin fokussiert sie sich auf die Themen Nachhaltigkeit, innovative Entwicklungskonzepte und responsible tourism. Im unternehmenswelt.de Team schreibt sie seit 2018 u.a. über die digitale Evolution durch Bitcoin, Blockchain und deren gesellschaftliche Bedeutungen.

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