15.08.2018

Wie die Õpet – Foundation den globalen Bildungsmarkt reformieren will

Beat the Prof! – Mit AI und Blockchain spielend durch´s nächste Examen - Wir stellen die Vision von Õpet vor.

Noch bis zum Ende September ist der Private Sale der Õpet Foundation für die Plattform eigenen Õpet Token offen. Im Rahmen seines aktuellen ICO will das Team aus Singapur um CEO Wilson Wang so 40% von insgesamt 100 Millionen Token in Umlauf bringen und entsprechendes Startkapital generieren, das in die nächsten Schritte der ambitionierten Unternehmens – Roadmap fließen soll.

opet foundation

Bis zum Ende des Jahres soll die App via IOS und Android verfügbar sein und entlang einer ausgeklügelten Blockchainspur mithilfe AI- gestützter Chatbot - Technologie jeden Examenskandidaten sicher zum Ziel führen. – Wir stellen die digitale Lerngruppe genauer vor!

Õpet – Bildungs- und Chancengleichheit für Alle

Unabhängig von der Einkommenssituation des Einzelnen wollen die Macher um Õpet mit der Bereitstellung ihrer App zu einer prinzipiellen Liberalisierung des Bildungsmarktes beitragen. Mit vergleichsweise bescheidenen Nutzungskosten gegenüber analogen Dienstleistern denkt man damit den Peer-to-Peer-Gedanken der Cryptosphere konsequent fort. In einem ersten Schritt fokussiert man sich dabei auf das Curriculum des International General Certificate of Secondary Education (IGCSE) vergleichbar dem deutschen Realschulabschluss, sowie dem Abitur – äquivalenten A-Level. Einer initialen Marktplatzierung im Vereinigten Königreich sollen dabei gleichsam sukzessive Expansionen in besonders den asiatischen Raum folgen.

Õpet – der digitale Streber im Schnellcheck

Prinzipiell läuft die Õpet-Plattform über die Ethereum–Blockchain mit ERC20-kompatiblen Õpet-Utility-Token. Sie besteht aus 2 Teilen, der interaktiven Lern-App mit Chatbot-Technologie und dem Blockchain-Ledger zur Archivierung aller nutzerrelevanten Daten.

Zahlreiche strategische Partnerschaften sollen der App den Weg in einen milliardenschweren Absatzmarkt ebnen. U.a. in Kooperation mit der University of Cambridge - Judge Business School’s Psychometric Center soll die Õpet-App künftig insbesondere individualisiert nutzbar sein und das auch über den kurzfristigen Examenstermin hinaus.

Auf Basis psychometrischen Profilings werden alle Nutzerdaten, die in Relevanz zu bevorstehenden Universitätsbewerbungen stehen, in der Blockchain gesammelt und gar um persönliche Vorlieben und dergleichen mehr ergänzt. Im Zusammenspiel mit AI basierten Empfehlungsmechanismen, wie sie z.B. bei YouTube oder Netflix zum Einsatz kommen, sollen die gesammelten Daten dann außerdem für den Einzelnen durch gezielte Universitäts- oder Jobempfehlungen dynamisch nutzbar gemacht werden.

Überhaupt soll die Verknüpfung der einzelnen Institutionen des Bildungssektors durch Õpet weiter vorangetrieben werden und damit eine entscheidende Ökonomisierung von Bewerbungsverfahren. Durch Bündelung aller Zeugnisdaten auf der Blockchain sollen diese im Rahmen von Auswahlverfahren mittels Private Key von jedem Nutzer schnell und unbürokratisch an die jeweilige Stelle frei gegeben werden können. Ebenso Beglaubigungen sollen auf der Õpet – Plattform durch entsprechende Master Nodes und gegen eine Õpet – Token – Gebühr ausgestellt werden können.

Õpet – digitale Exzellenz 4.0?

Die Idee einer solchen App indes ist nicht neu. Als Alleinstellungsmerkmal bezeichnen die Macher jedoch ihre interaktiven Verknüpfungs- und Empfehlungsmechanismen. Anschließend an Marktforschungen im Vereinigten Königreich und Indien schickt man sich nun an, die dort beklagten engen Zeitfenster der Schüler mit einer jederzeit verfügbaren digitalen Lernhilfe effektiv auszunutzen, als auch der formulierten Orientierungslosigkeit entsprechend individualisierte Empfehlungen vorzuformulieren.

Ob Õpetaja, estnisch für der Lehrer, tatsächlich die laut eigener Aussage aus dem estnischen Schulsystem entlehnte Maxime – Exzellenz und Chancengleichheit für alle – mithilfe seiner digitalen App umzusetzen vermag, bleibt abzuwarten. Angesichts eines milliardenschweren Marktes, der laut Citigroup Back To Basics Report 2017 nur zu 2% digitalisiert vorherrscht, stehen die Chancen hierfür jedoch nicht schlecht.

Über den Autor

Kathleen Händel

Kathleen Händel

Die studierte Kulturwissenschaftlerin arbeitet seit ihrem Master in den Bereichen Tourismus, für verschiedene Stiftungen und Kommunikationsagenturen. Als freie Texterin fokussiert sie sich auf die Themen Nachhaltigkeit, innovative Entwicklungskonzepte und responsible tourism. Im unternehmenswelt.de Team schreibt sie seit 2018 u.a. über die digitale Evolution durch Bitcoin, Blockchain und deren gesellschaftliche Bedeutungen.

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