23.03.2018

News von Facebook, Instagram, Zalando, N26 und Berliner Startups

Woche 12/2018 – Wir haben für Sie News aus E-Commerce, Online-Marketing und Co. zusammengefasst.

Berlin ist europäische Nummer Zwei in Sachen Startup-Investitionen, N26 erhält 160 Millionen Dollar, Facebook und Cambridge Analytica stehen im Datenskandal massiv in der Kritik, Instagram startet in den Online-Handel, Otto-Marketingvorstand kommentiert Zalandos Kündigungsansage an seine Marketeers und Google löscht massenhaft unzulässige Werbung

Berliner Startups – zweiter Platz in puncto Investitionen in Europa

Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft Ernst & Young belegt Berlin 2017 Platz Zwei im europäischen Ranking der höchsten Investitionen in Startups. München liegt auf Rang Neun und ist damit der einzige weitere deutsche Standort unter den europäischen Top Ten der Startup-Investments. Mit 3 Milliarden Euro flossen 2017 in die deutsche Startup-Hauptstadt Berlin etwa 1,9 Milliarden Euro weniger als nach London, das bei den Investitionen auf Platz Eins liegt. Investoren lassen sich vom Brexit offenbar nicht davon abschrecken, Geld in britische Startups zu geben.

N26 – 160 Millionen Dollar neue Investitionen fürs Mobile Banking

Nachdem Solarisbank kürzlich über 50 Millionen Euro Investitionen einwarb, toppt nun der Fintech-Konkurrent N26 diese Summe eindeutig: 160 Millionen Dollar, umgerechnet 130.000.000 Euro neue Investitionen konnte N26 diese Woche vermelden. Mehrere Großinvestoren, darunter die Allianz-Gruppe und das chinesische Internetunternehmen Tencent, stiegen diese Woche beim Mobile Banking-Startup N26 ein, wie unter anderem „Die Presse“ aus Wien berichtet. N26 zählt nach eigenen Angaben im Moment 850.000 Kunden und will sich bis 2020 auf fünf Millionen Kunden steigern und vor allem das Auslandsgeschäft ausbauen

Facebook-Datenskandal

Am vergangenen Wochenende wurde bekannt, dass die Analysefirma Cambridge Analytica mutmaßlich Daten von ca. 50 Millionen Facebook-Nutzern ohne deren Zustimmung im Wahlkampf von Donald Trump genutzt hat. Facebook geriet darauf hin massiv in die Kritik, nicht genug zum Schutz der Nutzerdaten zu tun. Politik, Anwender und Investoren wollen dem Konzern das nicht durchgehen lassen. Wie heise.de berichtet, musste Facebook an der Börse Anfang der Woche starke Verluste hinnehmen, Investoren klagten, Parlamente und politische Vertreter in den USA und Europa luden Facebook-Vertreter vor.

Instagram steigt in den Onlinehandel ein

Wie Computer Bild berichtet können Instagram-Nutzer jetzt auch in Deutschland direkt über die App shoppen. Mit der neuen Shopping-Funktion ist es Händlern jetzt möglich, alle käuflichen Waren mit bis zu fünf Markierungen pro Bild zu taggen. Nutzer gelangen so direkt zum Shop des Anbieters, ohne lang recherchieren zu müssen. Bereits seit 2016 hatten 20 Firmen in den USA an entsprechenden Tests bei Instagram teilgenommen. Diese Woche startete das Netzwerk, das zum Facebook-Konzern gehört, auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern in den Online-Handel.

Otto-Vorstand kommentiert Marketingdebatte bei Zalando

Auf horizont.net kommentiert Marc Opelt, Marketing-Vorstand bei Otto, die Ankündigung von Zalando, Marketing-Stellen zugunsten von datenbasierten Technologien zu streichen. Zwar sieht auch Opelt, dass Datenanalyse und Künstliche Intelligenz im Marketing immer bedeutender werden. Aber anstatt Marketing-Personal zu entlassen, will er lieber die analytischen Fähigkeiten dieser Mitarbeiter weiterentwickeln. Auf Kollegen, die ein Unternehmen gut kennen und sich in ihren Jobs bewiesen haben, sollten Online-Händler nicht verzichten, so Opelt.

Google löscht unzulässige Werbung

In seinem Trust & Safety in Ads 2017 Report teilt Google mit, dass der Konzern im Laufe des Jahres 3,2 Milliarden Anzeigen mit unzulässiger Werbung entfernt hat. online-marketing.de erklärt, dass sich darunter 79 Millionen Malwareanzeigen befanden, die Nutzer zu unsicheren Seiten führten. Weiter löschte Google 66 Millionen Trick-To-Click Ads und 48 Millionen Anzeigen, die ungewollte Software installieren wollten. Als Konsequenz landeten etwa 90.000 Seiten mit unzulässigen Anzeigen auf einer Blacklist und der Konzern erlässt fortlaufend neue Richtlinien in Sachen Werbeanzeigen.

Über den Autor

Ulrike Schult

Ulrike Schult

Die Autorin ist als Redakteurin im Team von unternehmenswelt.de tätig. Zuvor beriet Ulrike Schult in Leipzig Studierende zum Einstieg ins Berufsleben und organisiert momentan unter anderem an der Fachhochschule ein überfachliches Qualifizierungsprogramm für Doktoranden aus den Ingenieurswissenschaften und anderen Bereichen.

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