12.04.2011

Facebook-Pinnwand: Suche Mitarbeiter!

Mittelstand nutzt kaum Soziale Netzwerke um Mitarbeiter zu finden

Für große Konzerne ist die Suche nach qualifizierten Fachkräften über Soziale Netzwerke bereits selbstverständlich geworden. Der Mittelstand zögert allerdings noch bei der Nutzung von Xing, Facebook & Co für die Personalsuche, obwohl neuste Studien zeigen, dass das Web 2.0 definitiv der Stellenmarkt der Zukunft ist. Soziale Netzwerke können gerade für den Mittelstand eine exzellente Plattform für die Personalsuche bieten.

Für große Konzerne ist die Suche nach qualifizierten Fachkräften über Soziale Netzwerke bereits selbstverständlich geworden. Der Mittelstand zögert allerdings noch bei der Nutzung von Xing, Facebook & Co für die Personalsuche, obwohl neuste Studien zeigen, dass das Web 2.0 definitiv der Stellenmarkt der Zukunft ist. Soziale Netzwerke können gerade für den Mittelstand eine exzellente Plattform für die Personalsuche bieten.

Wenn Unternehmen ihre Bekanntheit und Attraktivität mit Hilfe sozialer Medien steigern wollen, um sich als Arbeitgeber zu präsentieren und interessante Mitarbeiter zu finden, nennt man das Social Employer Branding bzw. Social Media Recruiting. Dabei können Fachkräfte vor allem über soziale Kontakte von Mitarbeitern gewonnen werden. Das Prinzip an sich ist schon lange bekannt, so ist die Personalsuche über Mitarbeiter weitaus persönlicher als mit Hilfe von Headhunter oder der fast schon ausgedienten Anzeigenwerbung; das Internet stellt dabei nur ein neues Medium dar. Natürlich funktioniert Personalrekrutierung über die Sozialen Netze nur, wenn die Mitarbeiter des eigenen Unternehmens dazu bereit sind. Das Potential dieser Dienste wird jedoch kaum ausgeschöpft: Gemäß einer Umfrage der Personalberatung „Von Rundstedt HR Partners“ nutzen gerade einmal 19 Prozent der Firmen mit 100 bis 500 Mitarbeitern Soziale Netzwerke für ihre Personalsuche; viel seltener als kleinere oder große Unternehmen. Obwohl Web 2.0 gerade den mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit bietet, auf Augenhöhe mit großen Unternehmen um qualifizierte Fachkräfte zu konkurrieren.

Wichtig ist natürlich auch hier, sich einerseits über seine Zielgruppe bewusst zu sein und zum anderen sein eigenes Unternehmen ansprechend zu präsentieren. Wer seine Sozialen Netzwerke nicht „pflegt“ und ständig aktualisiert verliert schnell an Zuspruch. Aufpassen sollten in diesem Zusammenhang Unternehmen, die verbrauchernah produzieren – hier ist es ratsam eine eigene Karriereseite zu betreiben.

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Anne Epperlein

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