13.02.2019

Unternehmerstory mit Markus Stollenwerk von THE FOOL’S CONCEPT

„Das liegt in meiner Natur. Ich war immer selbstständig und werde es auch wohl immer bleiben.“

Markus Stollenwerk ist im Musikbusiness aktiv und setzt mit THE FOOL’S CONCEPT verschiedenste Musikproduktionen um. Wie die Idee zu seinem Unternehmen entstanden ist, warum er lieber selbstständig als angestellt ist und ob er uns seine spannenden Pläne für das kommende Jahr verrät, lesen Sie in unserer aktuellen Unternehmerstory.

Hallo Herr Stollenwerk, stellen Sie sich und THE FOOL’S CONCEPT doch kurz vor!

Markus Stollenwerk von THE FOOL'S CONCEPT

THE FOOL’S CONCEPT ist im Musikbusiness aktiv. Wir machen verschiedenste Musikproduktionen (Musik zu Produktvideos, Erklärfilme, Werbemusiken, Musiken und Soundscapes für Video-Games aber auch ganz traditionelle Aufnahmen von Künstlern und Bands).

All dies können wir in unserem eigenen Studio realisieren. Für größere Produktionen mieten wir dann entsprechende Studios an. Darüber hinaus sind wir aber auch im Bereich des Kulturmanagements aktiv. So betreuen wir beispielsweise für das Kulturbüro der Stadt Essen die Kinderkultur für den Stadtteil Frohnhausen, veranstalten ein Musikfestival und unterschiedlichste Konzerte und Events.

Dabei gilt bei all unseren Unternehmungen, dass unser Name auch unser Programm ist: Wir machen das, was uns gefällt, was uns überzeugt und schauen weniger nach kommerziellen Kriterien.

Das klingt spannend. Wie ist die Idee zu THE FOOL’S CONCEPT entstanden?

Ich bin selber schon viele Jahre als Musiker, Komponist und Dirigent aktiv. Somit kenne ich den Musikmarkt ganz gut und weiß auch, wie schwer es für viele Musiker ist, sich hier Gehör zu verschaffen. In diesem Sinne soll THE FOOL’S CONCEPT auch eine Art Sprungbrett sein. Wir arbeiten mit freien Produzenten und Künstlern zusammen und geben den Künstlern unseres Labels die Möglichkeit Konzerterfahrungen zu sammeln und sich und ihre Musik bekannt zu machen.

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam? Welche Marketingmethode spielt für Sie die größte Rolle?

Wir machen keine Werbung im traditionellen Sinne. Unsere Aktivitäten und Produktionen sind gleichzeitig auch unsere Werbemittel, mit denen wir die Aufmerksamkeit erzeugen. Im Kommerziellen Bereich akquirieren wir unsere Kundschaft hauptsächlich durch Empfehlungen und Mundpropaganda durch unsere zufriedenen Kunden. Hier wird es aber in nächster Zeit noch Veränderungen und Entwicklungen geben.

Von der Idee bis zum Start - was waren die größten Herausforderungen während der Gründung von THE FOOL’S CONCEPT?

Im Grunde war und ist die administrative Seite die größte Herausforderung - zumal für mich als Künstler.

Wie sehe Ihre berufliche Laufbahn aus, wenn Sie kein Unternehmen gegründet hätten?

Nicht viel anders, da ich auch vorher schon in diesen Bereichen tätig war. Die Unternehmensgründung war vor allem notwendig geworden, um allem eine vernünftige Struktur zu geben.

Warum lieber selbständig als angestellt?

Das liegt in meiner Natur. Ich war immer selbstständig und werde es auch wohl immer bleiben. Außerdem kommt dazu, dass ich mir nicht nur nicht gerne sagen lasse, was ich zu tun habe, ich mache es auch lieber selber, als dass ich es machen lasse. Aber es gibt natürlich auch Bereiche, die ich nicht gut kann. Und dafür habe ich ein Netzwerk aus freien und begabten Menschen.

Bei welchem Unternehmen würden Sie gern mal einen Tag hinter die Kulissen schauen und warum?

Am liebsten mal bei einem richtig großen Unternehmen. Vor allem, um Entscheidungs- und Organisationsstrukturen zu studieren.

Wenn Sie für THE FOOL’S CONCEPT einen Wunsch frei hätten, welcher wäre das?

Dass mein nächstes Projekt viel schneller realisiert werden kann, als es voraussichtlich dauern wird.

THE FOOL’S CONCEPT, wo geht die Reise hin? Wie sehen Ihre Pläne für die nächsten 12 Monate aus?

Das kann ich leider nicht verraten, weil wir noch mitten in der Planung stecken. Es wird aber auf jeden Fall ein unglaublich tolles Projekt für Essen und viele Musiker aus Essen!

Über den Autor

Janine Friebel

Janine Friebel

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