12.04.2019

Crypto News der Woche 15/2019

Das KI-Festival in Berlin am 9.April im Rückblick-Report, China´s drohendes Verbot von Crypto-Mining, neues Firefox-Update gegen Mining-Malware u.v.m.

„Eine neue Welt entwerfen, in der Künstliche Intelligenz (KI) unsere Arbeit leichter, unseren Planeten sauberer und uns alle gesünder macht.“ - Bereits im vergangenen Jahr hatte Microsoft den Aufruf “Make Your Wish“ an die Bevölkerung gestartet, um herauszufinden, was die Menschen sich von KI im Alltag tatsächlich wünschen. 100 Ideen zu praktischen Einsatzmöglichkeiten Künstlicher Intelligenz wurden eingereicht. 5 davon schafften es ins Finale. 3 von ihnen durften nun anlässlich des am 9. April in Berlin stattgefundenen KI-Festivals auf attraktive Preise und die tatsächliche Umsetzung ihrer Idee mit einem Expertenteam hoffen. Dies und mehr in unseren Crypto News der Woche 15/2019.

KI-basierte Texterkennung, KI für Pflanzen oder intelligente Wartungssysteme. Die Bandbreite derer Ideen aus der Bevölkerung, die es ins Finale der Microsoft „Make Your Wish“-Initiative geschafft hatten, war groß und auch darüber hinaus fanden sich unter den insgesamt 100 Teilnehmern alles andere als DAU´s (Dümmster Anzunehmender User) oder FSVG´s („Fehler sitzt vor Gerät“) - Kürzel, die unter KI-Entwicklern u.a. für Zielgruppen-Persona gebräuchlich sind. Die Gesellschaft hat also durchaus klare Vorstellungen davon, wie KI konkret unterstützend aussehen kann und will diese Ideen auch mitentwickeln. Unter welchen globalen Fragestellungen dies besonders wichtig ist, wollte Microsoft anlässlich des KI-Gipfels im Gespräch mit den Teilnehmern und Entscheidern aus Politik, Wissenschaft und IT-Wirtschaft außerdem verdeutlichen. - Wir stellen Ihnen die 3 Preisträger vor und fassen die Ereignisse des Gipfels noch einmal zusammen.

20 Mrd. EUR jährlich mehr - EU-Kommissar Günther Oettinger kündigt mehr Geld für KI-Forschung an

Günther Oettinger, Kommissar der Europäischen Union für Haushalt und Personal, hat in einem Interview mit der WELT mehr Mittel für die KI-Forschung in den kommenden Jahren in Aussicht gestellt. Oettinger sagte: "Ich rechne für das nächste Jahrzehnt mit Investitionsmitteln in Höhe von 20 Milliarden Euro - und zwar jährlich." - Hintergründe zum Rennen um die besten Köpfe hat golem.de

China prüft ein Verbot von Crypto-Mining - Droht jetzt das Aus für Bitmain & Co.?

„Technologien, Geräte und Produkte, die […] Ressourcen ernsthaft verschwenden [und] die Umwelt verschmutzen“ und in Folge dessen beseitigt werden müssen, hat die chinesische Regierung am 8.April in einem Rahmenkatalog vorgestellt. Bis zum 7.Mai sollen Unternehmen und Bürger hierzu ihre Meinung äußern. Die größte Anzahl von Bitcoin Mining Pools befinden sich in China. Der größte Hersteller von Mining-Hardware, das chinesische Unternehmen Bitmain, hat erst kürzlich eine neue Antminer-Generation vorgestellt, die bei geringerem Energieverbrauch größere Leistung erbringen. Warum das chinesische Vordringen die Evolution von Bitcoin dennoch nicht nachhaltig beeinträchtigen wird, weiß BTC-ECHO hier und hier.

Neue Firefox-Versionen Firefox Nightly 68 und Beta 67 mit Schutzschicht gegen Krypto-Mining- und Fingerabdruck-Hackangriffe

Cryptojacking hat sich zur ernsthaften Bedrohung im Netz entwickelt, zur größten Cyberbedrohung überhaupt in einigen Teilen der Welt. Denn Cryptojacking bedeutet bares Geld, wenn man zum Zweck des Bitcoin-Minings fremde Rechenleistung kostenlos und ohne Wissen des Computer-Eigners abziehen kann. Der neue Firefox-Schutz soll genau dies künftig verhindern. Wie Cointelegraph in dieser Woche berichtet, ist dieser standardmäßig aktuell allerdings noch nicht aktiviert. In den Einstellungen im Abschnitt Datenschutz- und Sicherheit kann er aber entsprechend angepasst werden. In den nächsten Wochen soll die standardisierte Aktivierung dann folgen.

Zwischen Wunsch und Wirklichkeit - Aktuelle KPMG-Umfrage zur Nutzung von Blockchain in Steuer- und Finanzunternehmen ernüchternd

Rund 450 Steuer- und Finanzmanager aus verschiedenen Unternehmen hat das internationale KPMG-Netzwerk jüngst erneut zu Blockchain und anderen Technologien in ihrem Unternehmensalltag befragt. Mehrheitlich wird Blockchain-Technologie aktuell noch nicht in den Unternehmen genutzt. Als Schlüsselfaktoren, die eine Blockchain-Implementierung in ihren Unternehmen behindern würden, benannte eine Mehrheit der Befragten den Mangel an Ressourcen und Mitteln. Weitere Hintergründe kennt Cointelegraph.

Über den Autor

Kathleen Händel

Kathleen Händel

Die studierte Kulturwissenschaftlerin arbeitet seit ihrem Master als Redakteur u.a. in den Bereichen Tourismus, für verschiedene Stiftungen und Kommunikationsagenturen. Die Themen responsible tourism, innovative Entwicklungskonzepte und eine nachhaltige economy 4.0 bildeten ihre bisherigen redaktionellen Schwerpunkte. Im unternehmenswelt.de Team schreibt sie seit 2018 u.a. über die digitale Evolution durch Bitcoin, Blockchain und deren gesellschaftliche Bedeutungen. Seit 2019 verantwortet Kathleen Händel den Content-Bereich auf unternehmenswelt.de.

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