Ripple - Alle Fakten zur Bedeutung des Ripple Labs

Ripple ist hinsichtlich Marktkapitalisierung hinter Bitcoin und Ethereum auf Platz 3 anzusiedeln. Erfahren Sie mehr zum Coin.

Ripple Labs oder kurz mit Referenz zum Token Ripple (XRP) ist ein IT- Unternehmen, das gern als „Bitcoin der Banken“ stilisiert in Erscheinung tritt. Mit seinen technologischen Anwendungen tritt es an die Handlungshoheit der SWIFT (Society For Worldwide Interbank Financial Telecommunication) künftig in Frage zu stellen. Was sich im Einzelnen hinter den Ripple Programmen verbirgt, erklären wir hier.

Ripple

Crypto-Genesis Ripple

Ripple ist ein blockchainbasiertes Datenbanksystem auf Grundlage dessen Banken internationale Transaktionen schnell, kosteneffizient und nicht manipulierbar durchführen können.

Seit 2012 bietet das Entwickler-Konsortium hinter Ripple, Softwarelösungen für Banken und Unternehmen an - namentlich die Produkte xCurrent, xRapid und xVia.

Diese Technologien sind nur bedingt mit dem Ripple (XRP) verknüpft. Ripple Labs profitiert jedoch zweifellos von der Nutzung seiner Produkte und damit steigert sich auch der Wert des Unternehmens, das mehr als 50% aller Ripple hält. Das entspricht ca. 55 Milliarden USD.

Sollte sich XRP außerdem als interne zentrale Währung zwischen den Teilnehmern durchsetzen, dann trägt dies sein Übriges zum Erfolg, also der Wertsteigerung bei. Da Ripple nichts weniger anstrebt, als das derzeit geltende SWIFT-Nachrichtenprotokollverfahren abzulösen, lohnt sich der Blick auf seine technischen Features.

Crypto-Technologie Ripple

Im internationalen Transaktionsgeschäft müssen Banken zur Sicherstellung ihrer Liquidität sogenannte Loro- und Nostrokonten in den jeweiligen Ländern lediglich zum „Parken“ ihrer Gelder unterhalten. Dieses System verursacht sehr hohe Kosten. Die blockchainbasierte Interaktion von xRapid (=Liquiditätsgarant via XRP als on-demand-Quelle) und xCurrent (=Software zum internationalen Validieren und Transferieren von Zahlungen in Sekundenschnelle und auf Basis des Ripple Net Advisory Board) ist das Schlüsselwerk von Ripple.

Beide werden letztlich verknüpft durch xVia (=ein Zahlungsinterface zwischen xRapid und xCurrent für Zahlungsdienstleister um grenzüberschreitende Zahlungen schnell abwickeln zu können).

Die Kostensenkung für den Bankensektor bei Verwendung des ‚Ripple-Triple' beziffert das Unternehmen selbst auf über 30%. Aktuell können 1.500 Transaktionen pro Sekunde via Ripple umgesetzt werden. Eine Zahl, die ein noch fünffaches Potential an Steigerung nach oben hat.

Crypto-To-Go – Wo wird Ripple bereits angewendet?

Aktuell arbeitet RippleLabs in verschiedenen Partnerschaften mit Unternehmen zusammen, die die Technologie testen wollen. Hierzu zählen unter anderem Western Union, UniCredit oder die Santander Bank.

Der Software-Anbieter hinter dem Konsortien wie Google Ventures oder der Bitcoin Opportunity Fund stehen, ist sehr optimistisch, dass im Anschluss an erfolgreiche Testphasen eine Institutionsübergreifende Implementierung der Blockchainapplikationen von Ripple folgen wird.

Dies steigerte dann ohnehin den XRP. Derzeit bei einem Schnäppchen Preis von 0,5193 hat dieser absolutes First-Mover-Potential für Anleger. Der Kauf von XRP funktioniert indes nur via Umweg. Auf Coinbase muss man zunächst Bitcoin oder Ethereum durch z.B. USD kaufen. Anschließend müssen via 2. Account auf der Binance Börse eben jene Bitcoin etc. in XRP getauscht werden.

Alles in allem hat Ripple den Anspruch die Themen Bitcoin und Blockchain zusammen zu führen. Ripple möchte mit dem XRP gern eine interne universelle Crypto-Währung etablieren, die in einem blockchainbasierten Schuld- und Transaktionsregister schnell und kosteneffizient für seine Teilnehmer arbeitet.

Das SWIFT-Nachrichtenprotokoll soll dadurch langfristig durch Ripple abgelöst werden. Damit will Ripple auf ein riesiges Umsatzvolumen zugreifen. Mit mehr als 50% XRP- Anteilseignung und vielen zusätzlichen Autorisierungshoheiten will Ripple gleichsam im System Stabilität generieren und kann als eine Art Zentralbank umschrieben werden.

Letzterer Punkt ist gleichzeitig Boden für Kritik in der ansonsten Peer-to-Peer Crypto-Community und muss sich letztlich in der Praxis beweisen.

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Über den Autor

Kathleen Händel

Kathleen Händel

Die studierte Kulturwissenschaftlerin arbeitet seit ihrem Master in den Bereichen Tourismus, für verschiedene Stiftungen und Kommunikationsagenturen. Als freie Texterin fokussiert sie sich auf die Themen Nachhaltigkeit, innovative Entwicklungskonzepte und responsible tourism. Im unternehmenswelt.de Team schreibt sie seit 2018 u.a. über die digitale Evolution durch Bitcoin, Blockchain und deren gesellschaftliche Bedeutungen.

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