B2B Group-Deal der Woche!

SEO mit Onpage Optimierung und Backlinkaufbau im 3-Monats Paket - 79 statt 399€ (zzgl. USt.)

Start-Ups, Unternehmer, Selbstständige, eCommerce
94,01 €
79,00 € exkl. Mwst.
Normalpreis
474,81 €
Rabatt
80 %
Ersparnis
380,80 €
Std.
Min
Sec.
image
Die AGB und Bestimmungen zum Datenschutz bestätige ich mit meiner Anmeldung.

Zinsen

Die Zinsen (von lat. census, Vermögensschätzung) bezeichnen ein Entgelt, dass vom Schuldner an den Gläubiger für ein über einen Zeitraum überlassenes Finanzgut (Geld) oder Sachgut gezahlt wird. Beispielsweise der Mietvertrag oder der Darlehensvertrag können die rechtliche Grundlage für die Zinsen bilden. Bestimmt werden sie in ihrer Höhe in der Marktwirtschaft über Angebot und Nachfrage. Aus der Sicht der Kapitalnehmer werden die Zinsen als Schuldzinsen bezeichnet.

Bei dem Begriff der Zinsen ist der Zinssatz als Prozentangabe vom Zinsbetrag, der den konkreten Geldbetrag meint, zu unterscheiden. Es gibt verschiedene Arten von Zinsen. Der Geldmarktzins ist der Zins für die Aufnahme von Bargeld auf dem Geldmarkt, z. B. zur Finazierung einer Existenzgründung . Hier ist meist der Verkehr zwischen Kreditinstituten oder mit der Zentralbank gemeint. Dieser Zins wird speziell als Leitzins bezeichnet. Der Zinssatz für langfristige Buchgeldkredite auf dem Kapitalmarkt wird als Kapitalzins bezeichnet.

Bei den Zinsen auf Sachkapital gibt es z. B. den Mietzins, der das Entgelt für die Überlassung von Wohnungen, Garagen oder Büroräumen meint. Pachtzinsen stellen die Überlassung von Grundstücken oder Immobilien dar, die vom Pächter auch bewirtschaftet werden können. Funktionen der Zinsen sind z. B. Absicherung des Rückgaberisikos, Inflationsausgleich und Pauschalierung von Schadenersatz. In Deutschland sind im Zivilrecht im BGB die Regelungen zu Zinsen und Zinseszinsen getroffen.

weitere Themen

Zinseszins

Als Zinseszins bezeichnet man das Entgelt, das für die schon gutgeschriebenen Zinsen eines Berechnungszeitraumes in der Vergangenheit gezahlt wurde. Mit der Berechnung beschäftigt sich die Zinseszinsrechnung, welche der Finanzmathematik zugeordnet werden kann. Als Anatozismus wir...   weiterlesen

Zoll

Mit Zoll (Mehrzahl: Zölle) bezeichnet man eine Abgabe, die entsteht, wenn man Waren über eine Zollgrenze überbringt. Im Sinne der Abgabenordnung handelt es sich bei dem zu zahlenden Zoll um Steuern und außerdem um Instrumente der Außenpolitik. Im Mittelalter dienten zum Beispiel ...   weiterlesen

Zölle

Als Zölle (Singular: Zoll) versteht man in der Steuerberatung und Buchführung Abgaben, die beim körperlichen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze entstehen. Dabei handelt sich bei Zöllen um Steuern im Sinne der Abgabenordnung und weiterhin um Instrumente der Außenhandelspoli...   weiterlesen

Zuflussprinzip

Im Einkommensteuergesetz ist unter § 11 EStG das Zuflussprinzip / Abflussprinzip verankert, welches besagt, dass Einnahmen dem Kalenderjahr zuzuordnen sind, in welchem sie dem Unternehmer bzw. Steuerpflichtigen zugeflossen sind. Ebenso sind Ausgaben in dem Kalenderjahr abzusetzen...   weiterlesen

Zurückbehaltungsrecht

Als Zurückbehaltungsrecht bezeichnet der Rechtsanwalt das Recht des Schuldners seinem Gläubiger eine Leistung zu verweigern, wenn der Schuldner seinerseits über einen fälligen einredefreien Anspruch verfügt. Allerdings besteht das Zurückbehaltungsrecht nur so lange, wie der Gläub...   weiterlesen

Zuschlagskalkulation

Mit der Zuschlagskalkulation ist ein betriebswirtschaftliches Instrument zur Angebotspreisermittlung gemeint. Die Gesamtkosten werden in Industrie und Handwerk in Einzelkosten und Gemeinkosten aufgeteilt. Die Berechnung der Gemeinkostenzuschlagssätze werden mit Hilfe des Betriebs...   weiterlesen

Zwangsversteigerung

Die Zwangsversteigerung ist in dem Gesetz über die Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung festgeschrieben. Sie stellt ein Vollstreckungsverfahren dar. Mit ihr wird ein Anspruch mit staatlichen Machtmitteln durchgesetzt. Der Anspruch des Gläubigers kann durch die Vollstreckung v...   weiterlesen

Zwangsverwaltung

Die Zwangsverwaltung unterliegt den rechtlichen Regelungen der Zivilprozessordnung (ZPO) und stellt ein Vollstreckungsverfahren dar. Das Verfahren über die Zwangsverwaltung ist in dem Gesetz über die Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung (ZVG) festgeschrieben. Im Gegensatz zur...   weiterlesen

Zweigpraxis

Im Rahmen ihrer Selbstständigkeit entscheiden sich einige Ärzte für das Eröffnen einer Zweigpraxis. Die Zweigpraxis stellt eine Art Nebenbetriebsstätte neben der ursprünglichen Behandlungsstätte eines Arztes dar. Eine Zweigpraxis kann nicht von jedem Arzt beliebig eröffnet werden...   weiterlesen

Zweitmarkt Lebensversicherungen

Unter dem Zweitmarkt für Lebensversicherungen versteht man einen Markt, in welchem die Ansprüche aus bestehenden Lebensversicherungsverträgen noch während der Vertragslaufzeit gehandelt werden. Dies geschieht durch Verträge, in denen die Ansprüche des Versicherungsnehmers an Inve...   weiterlesen