23.03.2017

Unternehmerstory mit Lisa Stein von KNETÄ

„Niemals aufgeben. Der Weg eines Startups ist lang und erschwerlich.“

KNETÄ - die Kinderknete aus 100% natürlichen Einsatzstoffen. Wir haben uns mit der jungen Gründerin Lisa Stein getroffen. Im Interview erzählt sie uns ihre Unternehmensgeschichte. Wie alles anfing, was sie als nächstes plant und bei welchem Unternehmen sie gern mal hinter die Kulissen schauen würde, lesen Sie hier.

Bilder aus dem Unternehmeralltag von KNETÄ

Hallo Frau Stein, stellen Sie sich und KNETÄ doch kurz vor!

Hi liebes Unternehmeswelt-Team, wir freuen uns sehr über Ihre Einladung uns vorstellen zu dürfen. Zu mir: Ich bin 27 Jahre alt und wohne in Franken.
Wir sind Hersteller von Kinderknete im Bereich der Werbebranche. Wir stellen die KNETÄ selbst her, aus 100% natürlichen Einsatzstoffen im Herzen Deutschlands. Verpackt wird unsere KNETÄ in edlen Döschen, welche wir dann nach Kundenwunsch veredeln – Corporate Identity. Die KNETÄ gibt es in 6 Standardfarben, kann aber auch mit Hilfe von Lebensmittelfarbe nach Pantonenwunsch eingefärbt werden. Zudem besteht die Möglichkeit eines witzigen Features – beim Öffnen der Dose kann man in die KNETÄ selbst noch einmal ein Branding einstempeln lassen. Das kommt super an und zaubert allen ein Lächeln ins Gesicht.

Wie kamen Sie auf KNETÄ, wie fing alles an?

Es war der 90ste Geburtstag meiner Uroma. Meine Mutter brachte für meine kleine Cousine (1,5 Jahre) Kinderknete mit. Dann spielte nicht nur die Kleine, sondern die ganze Familie hatte einen tierischen Spaß. Auf der Heimfahrt überlegte ich was man daraus machen könnte. Es entstand KNETÄ.

Wie hat sich Ihr Konzept von der ersten Idee bis heute verändert?

Anfangs probierten wir zu Hause herum, wie wir die Rezeptur verbessern könnten um die gewünschte angenehme Konsistenz zu erhalten. Damit Kinder- und Seniorenhände leicht damit spielen und üben können. Zudem sollte die KNETÄ nicht abfärben und unbedenklich sein. In Zusammenarbeit mit Labor und einem Zertifizierungsbüro haben wir die perfekte Rezeptur entwickelt. Jeder der KNETÄ in der Hand hat schaut uns mit leuchtenden Augen an. „Oh Knete, wie früher, nur so viel angenehmer zu kneten.“

Wann haben Sie sich dazu entschlossen KNETÄ zu gründen und was haben Sie davor beruflich gemacht?

Nun ja, KNETÄ habe ich ziemlich direkt nach der Familienfeier gegründet. Dann stellten sich mir immer mehr Fragen und ich begann meinen Wirtschaftsfachwirt zu machen. Danach war ich in einem Ingenieurbüro als Assistentin der Geschäftsleitung angestellt. Wobei mir mein Chef erlaubte meinen KNETÄ-Laptop neben mir zu haben, sodass ich in freien Momenten Emails etc. zeitnah beantworten konnte. Dafür bin ich meinem Ex-Chef sehr dankbar. Doch dann reizte es mich erneut und ich startet meine Weiterbildung zur Controllerin und Bilanzbuchhalterin in Vollzeit. Dies habe ich in den letzten 3 Jahren erfolgreich durchgeführt und seit 2017 starten wir mit KNETÄ voll durch.

Welche Fähigkeiten und Kenntnisse konnten Sie in die Gründung einbringen? Und in welchen Bereichen gab es noch Nachholbedarf?

Ich bin immer sehr zielstrebig und fleißig, sodass ich immer genauestens fehlende Kenntnisse recherchiert habe. Meine Kenntnisse wuchsen mit der KNETÄ, da sich immer wieder neue Fragen und Hürden aufgetan haben. Dies lernt man nur, wenn man aktiv damit konfrontiert wird.

Produktbeispiel der Kinderknete von KNETÄ mit Logo

Wenn Sie für Ihr Unternehmen einen Wunsch frei hätten, welcher wäre das?

Vorrangig die Umsatzzahlen heben, um nette Kollegen einstellen zu können, die KNETÄ genauso cool finden wie ich. Dies gelingt nur, wenn unser Können bekannter wird und die Unternehmen sehen können, was KNETÄ so besonders macht.

Bei welchem Unternehmen würden Sie gern mal einen Tag hinter die Kulissen schauen?

MyMüsli. Die Jungs habe ich von Anfang an mit ihrer Idee bewundert. Simpel und doch so interessant den Zeitgeist getroffen.

Was sind die 3 wichtigsten Tipps, die Sie anderen Unternehmern mit auf den Weg geben möchten? Wie führt man erfolgreich ein Unternehmen?

Niemals aufgeben. Der Weg eines Startups ist lang und erschwerlich. Es kommen zu Beginn von allen Seiten unwahrscheinlich viele negative Kommentare. „Bist du dir da sicher....Mit Kinderknete verdient man doch kein Geld.“ „Du musst so viel Geld vorstrecken für Labor und Zertifizierungen, das ist doch viel zu teuer.“

Kopf hoch und das Ziel niemals aus den Augen verlieren, denn wenn DU von etwas überzeugt bist und dich mit viel Fleiß einarbeitest, werden dir alle danach begeistert auf die Schulter klopfen. Und das allerwichtigste – Lächeln. Denn dann macht die Arbeit 5x mehr Spaß.

Profilbild von Lisa Stein, Gründerin von KNETÄ

KNETÄ, wo geht die Reise hin? Wo sehen Sie KNETÄ in fünf Jahren?

KNETÄ wird wachsen. Wir werden neue Kontakte erschließen und tolle Projekte umsetzen und das auch international. Mamis beschweren sich aktuell noch, dass sie uns gerne im Einzelhandel hätten, um mal schnell ein nettes unbedenkliches Präsent kaufen zu können. Wir sind dran und hoffen bald einen geeigneten Partner zu finden.

Vielen Dank für das nette Interview und weiterhin viel Erfolg mit KNETÄ.

Hier gelangen Sie zum Unternehmensprofil von KNETÄ

So können Sie KNETÄ erreichen

www.knetae.de

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Über den Autor

Janine Friebel

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